Palästinenser randalieren zur Unterstützung entflohener Gefangener

Palästinenser randalieren zur Unterstützung entflohener Gefangener


PA-Häftlingskommission vergleicht die Politik des israelischen Gefängnisdienstes gegenüber palästinensischen Gefangenen mit „Nazismus“

Palästinenser randalieren zur Unterstützung entflohener Gefangener

Das israelische Militär verlängerte am Mittwoch eine allgemeine Schließung des Westjordanlandes, da eine Fahndung nach sechs geflohenen palästinensischen Gefangenen drei Tage nach ihrer Flucht aus dem Gilboa-Gefängnis im Norden Israels fortgesetzt wird.

Am Mittwochabend kam es an verschiedenen Orten im Westjordanland und in Jerusalem zu Zusammenstößen zwischen israelischen Soldaten und Palästinensern, als Anwohner ihre Solidarität mit den Flüchtlingen demonstrierten.

Der palästinensische Rote Halbmond teilte mit, bei Protesten in der Region Nablus seien 60 Menschen durch Tränengas verletzt worden.

Israels Walla News berichtete von Schüssen auf israelische Truppen in Ramallah, aber niemand wurde verletzt.

Demonstranten kollidierten mit Sicherheitskräften am Damaskus-Tor, einem der Haupteingänge der Jerusalemer Altstadt. Es gab auch Berichte über einen Bus, der in der Stadt mit Steinen beworfen wurde.

Auch in den südlichen Gefängnissen Ktzi'ot und Ramon kam es am Mittwoch zu Unruhen , bei denen Zellen in Brand gesteckt wurden . Diese Brände seien gelöscht worden, sagte eine Sprecherin des israelischen Gefängnisdienstes anschließend.

Der Gefängnisausbruch fand am Sonntag statt, als es den Flüchtigen gelang, an Israels Gefängniswärtern vorbeizuschlüpfen, indem sie ein Loch mit einem Löffel unter ihrer Spüle gegraben hatten.

Fünf der sechs Flüchtlinge gehören der Terrorgruppe Palästinensischer Islamischer Dschihad an, ein weiterer gehört der Fatah an, der Partei des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmoud Abbas.

Die Kommission für Inhaftierte und Ex-Häftlinge der PA verglich am Mittwoch die Politik der israelischen Gefängnisverwaltung gegenüber palästinensischen politischen Gefangenen mit „Nazismus“.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Donnerstag, 09 September 2021

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