Islamisches Geschichtsbuch aus dem 16. Jahrhundert beschreibt die starke jüdische Bindung zu Jerusalem

Islamisches Geschichtsbuch aus dem 16. Jahrhundert beschreibt die starke jüdische Bindung zu Jerusalem


Bei Zubdat al-Tawarikh handelt es sich um ein islamisches Geschichtsbuch aus dem 16. Jahrhundert, das voller kolorierter kleiner Illustrationen ist. Es befindet sich im Museum türkischer und islamsicher Kunst in Istanbul.

Islamisches Geschichtsbuch aus dem 16. Jahrhundert beschreibt die starke jüdische Bindung zu Jerusalem

Von Elder of Ziyon

Hier ist eine der Illustrationen, die Jona, Esra und Jeremia darstellt.

Die Beschreibung dieses Kunstwerks zeigt, dass Muslime sich nicht nur der jüdischen Verbindungen zu Jerusalem bewusst sind, sondern auch  Legenden darüber schufen, wie stark diese waren.

Eine weitere Miniatur stellt die Geschichte dreier Propheten dar (Abb. 9). Im oberen Teil findet man die Geschichte von Jona und dem Fisch. Jona, erzählt der Text, versuchte seinen Auftrag zu umgehen, indem er fortsegelte, wurde aber von einem gewaltigen Sturm ergriffen. Er wurde dann von einem Fisch geschluckt und nach drei Tagen ans Ufer gespült. In der Miniatur wird der Prophet Jona gezeigt, wie er versucht seine Nacktheit mitten im Busch zu verbergen. Unter ihm ist ein Bach voller knallbunter Fische. In der Ecke oben links ist ein weiterer Prophet dargestellt. Er sitzt unter Bäumen und Tiere; nach Angaben des Textes handelt es sich um den Propheten Jeremia, der wegen der Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier trauert und sich in einem dichten Wald versteckt. Eine ähnliche Geschichte wird im Text vom Propheten Uzeyr [Ezra] erzählt, der im unteren Teil der Miniatur dargestellt ist und der ebenfalls wegen der Zerstörung der Heiligen Stadt trauert, aber seine Trauer war so scher, dass Gott seine Seele zu sich holte und ihm Jahre nach dem Wiederaufbau Jerusalems Leben gab. Das Gebäude in der Ecke unten rechts symbolisiert die wiederaufgebaute Stadt Jerusalem, ist aber die genaue Wiedergabe eines typischen osmanischen Gebäudes des 16. Jahrhunderts mit einer Kuppel und einem gewölbten Säulenvorbau. Die Ruinen der einst zerstörten Stadt werden andererseits von zerbrochenen Bögen und Säulen zur Linken angedeutet.

Vor dem 20. Jahrhundert bezweifelte kein Muslim, dass Jerusalem eine jüdische Geschichte hatte. Die Vorstellung, dass Jerusalem nichts mit dem Judentum zu tun hat – eines der Themen einer Rede Mahmud Abbas‘ gestern – ist nur eine der vielen palästinensischen Lügen, die infolge von Wiederholung weithin geglaubt werden.

S. auch hier [englisch] zu einer weiteren früh-muslimischen Arbeit über den jüdischen Tempel in Jerusalem.

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Übersetzt von Heplev


Autor: Heplev
Bild Quelle: Radosław Botev, CC BY 3.0 PL , via Wikimedia Commons


Freitag, 17 Juni 2022

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