Wenn es um Israel geht, erfindet die israelfeindliche Linke neues Rech ...

Wenn es um Israel geht, erfindet die israelfeindliche Linke neues Rech ...


... und ignoriert das Völkerrecht.

Wenn es um Israel geht, erfindet die israelfeindliche Linke neues Rech ...

Das Magazin +972 hat einen Artikel darüber, wie furchtbar und unmoralisch die IDf ist.

Die israelische Nachrichtenseite YNet zitierte Armee-Vertreter, die damit prahlten, dass das Verhältnis von getöteten „Nichtkombattanten“ zu „Kombattanten“ „das beste aller Operationen“ sei. Und doch gibt Israel zu, dass es mindestens 11 Menschen tötete, die nichts mit militanten Aktivitäten zu tun haben, darunter ein fünfjähriges Mädchen.

Ja, ein fünfjähriges Mädchen, das sich in der Nähe eines PIJ-Ziels befand, wurde getötet. Sie war nicht das Ziel. Hätte es eine Möglichkeit gegeben das Ziel anzugreifen ohne das Mädchen zu töten, hätte die IDF das so gemacht. (Tatsächlich brach Israel bei der Operation Tagesanbruch Angriffe auf legitime Ziele ab, wenn Zivilisten in der Nähe waren – solange gewartet und dasselbe Ziel später ohne die Zivilisten angegriffen werden konnte.) Da es das legitime Ziel nicht angreifen konnte ohne das Mädchen zu töten, wurde es leider ebenfalls getötet.

So ist das Recht für bewaffnete Konflikte. Die Anwesenheit von Zivilisten  macht ein militärisches Ziel nicht immun gegen Angriffe. Die Tatsache, dass es ein fünfjähriges Mädchen in der Nähe des Kommandeurs des Islamischen Jihad gab, bedeutet unter keiner Interpretation des Völkerrechts, dass Israel den Kommandeur nicht angreifen darf.

Das Recht für bewaffnete Konflikte ist so gestaltet, dass Zivilisten geschützt werden, ohne die militärische Effektivität in irgendeiner Weise zu beeinträchtigen. Diese Worte kommen vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, nicht von mir.

Und so muss es sein, denn sonst können Terrororganisationen einfach sicherstellen, dass sie sich in Zivilisten einbetten und dann straflos handeln können.

Das scheint das zu sein, was #972 will:

Dana – die um die Verwendung eines Pseudonyms bat, wie alle ehemaligen Soldaten, die für diesen Artikel interviewt wurden – ist eine Kindergärtnerin, die in Tel Aviv in einer in Holz möblierten Wohnung voller Philosophie-Bücher lebt. Während ihres Militärdienstes nahm sie an Ermordungsoperationen teil, bei denen im Gazastreifen ein fünfjähriger Junge getötet wurde.

„Als ich in der Gaza-Division diente, verfolgten wir jemanden von der Hamas, weil die Armee wusste, dass er Raketen versteckt“, sagte sei. „Sie fällten die Entscheidung ihn zu eliminieren.“

Dana diente als Offizierin für die Analyse von Funkverkehr in der Operationszentrale, wo ihre Aufgabe darin bestand zu bestätigen, dass die Rakete die richtige Person traf. „Wir schickten eine Drohne los, die den Mann verfolgen sollte, um ihn zu töten“, sagte sie, „aber wir sahen, dass sein Sohn bei ihm war. Ein Junge von sechs oder sieben Jahren, denke ich.“

„… Sie töteten den Militärfunktionär der Hamas und den kleinen Jungen, der sich bei ihm befand.“

Wenn sie keine Möglichkeit finden den Hamas-Funktionär zu töten ohne den Jungen zu töten, ist das nicht nur eine legale, sondern auch moralische Entscheidung, wenn auch eine tragische. Es ist eine Entscheidung, die jede Armee der Welt treffen würde.

Für manche müssen an Israel aber höhere Standards angelegt werden als an jeden anderen Staat. Laut ihnen macht ein unter hundert Terroristen getöteter einzelner Zivilist eine gesamte Operation unmoralisch.

Und israelische Zivilisten als infolge der sich daraus ergebenden Angriffe zu gefährden würde oder könnte nicht passieren, indem man die Terroristen nicht angreift? Das ist nicht Teil der moralischen Berechnungen der israelfeindlichen Gruppen.

 

Das ist nicht die einzige Art, wie dieser Artikel fordert, dass Israel über Völkerrecht hinaus geht:

Die Armee gab auch zu, dass sie auf unbewaffnete Menschen schießt, so eine Offizierin, die YNet nach dem jüngsten angriff ein Interview gab. „Der [PIJ-] Funktionär verließ seinen Posten unbewaffnet und ich eröffnete das Feuer“, sagte sie. „Als er fiel, schoss ich weiter.“

Jedes Mitglied der Bewaffneten Kräfte ist ein legaler Kombattant (außer medizinisches und religiöses Personal). Dazu gehören auch diejenigen, die das Kämpfen unterstützen, nicht nur die mit buchstäblichen Waffen. Ein Beobachter, ein Botengänger zwischen Kampfgruppen, ein Funker, der Mörsern hilft zu zielen – sie alle werden im Völkerrecht als Kombattanten betrachtet, auch wenn sie unbewaffnet sind.

Für Israel hassende Propagandisten ist es leicht einen Vorfall mit Kollateralschaden zu nehmen und ihn als Kriegsverbrechen hinzustellen. Das macht es nicht wahr. Allen Anzeichne nach war diese Operation so moralisch wie im Krieg nur möglich.

Das reicht den eingefleischten Hetzern gegen Israel nicht.

(Der Artikel führt einige weitere Dinge an, die moralisch problematisch sind, wenn sie stimmen. Sie veröffentlichen sie aber nicht, um die IDF zu zwingen ihre Taktiken zu verbessern – sie veröffentlichen sie, um zu mehr Hass auf Israel aufzustacheln.)

 

Übersetzt von Heplev


Autor: Heplev
Bild Quelle:


Mittwoch, 17 August 2022

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