Umfrage zeigt hohe Unterstützung für Terrorgruppen unter palästinensischen Arabern

Umfrage zeigt hohe Unterstützung für Terrorgruppen unter palästinensischen Arabern


Eine neue Umfrage des palästinensischen Zentrums für Politik- und Umfrageforschung zeigt, dass mehr als zwei Drittel der palästinensischen Araber terroristische Gruppen unterstützen.

Umfrage zeigt hohe Unterstützung für Terrorgruppen unter palästinensischen Arabern

Eine neue Umfrage des palästinensischen Zentrums für Politik- und Umfrageforschung zeigt, dass mehr als zwei Drittel der palästinensischen Araber terroristische Gruppen wie die Organisation Lions' Den unterstützen und tödliche Terroranschläge gegen israelische Juden befürworten. Die Umfrage wurde vom 8. bis 11. März durchgeführt und befragte 1.200 Araber in Judäa, Samaria und dem Gazastreifen.

Laut der Studie unterstützen 68% aller Befragten die Bildung von Terrorgruppen, die nicht mit etablierten Bewegungen innerhalb der Palästinensischen Autonomiebehörde verbunden sind. Die Unterstützung für diese neuen Terrorgruppen ist im Gazastreifen etwas höher (71%) und etwas niedriger in Judäa und Samaria (66%). Insgesamt sind nur 25% aller Befragten gegen die Bildung solcher Gruppen.

Die Umfrage zeigt auch, dass 58% der palästinensischen Araber eine dritte Intifada unterstützen, während 52% der Befragten der Meinung sind, dass die Palästinensische Autonomiebehörde aufgelöst werden sollte. Darüber hinaus unterstützen 28% einen binationalen israelisch-palästinensischen Staat.

Die tödliche Schießerei in Huwara am 26. Februar, bei der zwei Brüder ums Leben kamen, wird von 71% aller Befragten befürwortet. Nur 21% sind gegen den Anschlag von Huwara und ähnliche Terrorakte.

Die Umfrageergebnisse deuten auch darauf hin, dass der amtierende Fatah-Vorsitzende Mahmoud Abbas in Neuwahlen für die Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde gegen den Hamas-Führer Ismail Haniyeh verlieren würde, wobei Haniyeh 52% der Stimmen und Abbas 36% erhalten würde.

Die Unterstützung für eine Zwei-Staaten-Lösung liegt bei nur 27% der Befragten, während 71% dagegen sind. Diese Umfrageergebnisse unterstreichen die Komplexität und die anhaltenden Herausforderungen bei der Suche nach einer dauerhaften Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt.


Autor: David Goldberg
Bild Quelle: Symbolbild


Montag, 20 März 2023

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