Neue Erkenntnisse über das Raketenunglück in Gaza: Geheimdienste korrigieren Angaben der Hamas

Neue Erkenntnisse über das Raketenunglück in Gaza: Geheimdienste korrigieren Angaben der Hamas


Nach einer verheerenden Raketenexplosion in einem Krankenhaus in Gaza korrigieren europäische Geheimdienste die von der Hamas veröffentlichten Zahlen. Die verantwortliche Rakete stammt offenbar nicht aus Israel und die Zahl der Todesopfer ist wesentlich niedriger als ursprünglich behauptet.

Neue Erkenntnisse über das Raketenunglück in Gaza: Geheimdienste korrigieren Angaben der Hamas

Die schockierenden Bilder eines Raketenangriffs auf ein Krankenhaus im Gazastreifen gingen weltweit durch die Medien. Erste Berichte, basierend auf Angaben der Hamas, sprachen von bis zu 500 Todesopfern. Doch europäische Geheimdienste werfen nun ein neues Licht auf die Vorfälle.

Laut anonymen Geheimdienstquellen sind die tatsächlichen Opferzahlen weit geringer als zunächst angenommen. „Es gibt nicht 200 oder gar 500 Tote, sondern eher ein paar Dutzend, wahrscheinlich zwischen zehn und 50“, so eine Quelle gegenüber ntv. Weiterhin wird Israel „wahrscheinlich nicht“ für den Beschuss verantwortlich gemacht. Es gibt „ernsthafte Spuren“, die darauf hindeuten, dass die Rakete nicht aus israelischem Arsenal stammt.

Was vielleicht noch interessanter ist: Die Rakete hat offenbar nicht das Gebäude selbst getroffen, sondern den Parkplatz des Krankenhauses. Dies führt zu der Annahme, dass das Krankenhaus möglicherweise bereits evakuiert worden war. Dafür sprechen auch israelische Anordnungen zur Evakuierung von Kliniken im nördlichen Gazastreifen.

Die neuen Informationen stellen eine Herausforderung für die Medien dar, die die ursprünglichen Zahlen ungefiltert übernommen hatten. Die Fehlinformationen können nicht nur die öffentliche Meinung, sondern auch politische Entscheidungen beeinflussen.

Die Erkenntnisse der Geheimdienste bedeuten nicht nur eine Revision der Fakten, sondern auch eine Erschütterung des Narrativs, das bisher von vielen Seiten aufgebaut wurde. Sie werfen die dringende Frage auf, wie zuverlässig die Quellen sind, auf die sich Medien und politische Entscheidungsträger stützen, und welche Konsequenzen Fehlinformationen in einer solch volatilen Situation haben können.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot


Donnerstag, 19 Oktober 2023

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