Ex-Mossad-Chef Yossi Cohen: "Hamas muss aus Gaza verschwinden"

Ex-Mossad-Chef Yossi Cohen: "Hamas muss aus Gaza verschwinden"


Yossi Cohen, der frühere Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad, fordert eine Fortsetzung der militärischen Aktionen gegen die Hamas im Gazastreifen. Er betont, dass dies trotz der komplexen Natur des Konflikts ein realistisches und notwendiges Ziel sei.

Ex-Mossad-Chef Yossi Cohen: "Hamas muss aus Gaza verschwinden"

Yossi Cohen, ehemaliger Leiter des Mossad, Israels Auslandsgeheimdienst, sprach sich kürzlich für eine Fortsetzung der militärischen Operationen im Gazastreifen aus, bis keine Präsenz der Terrororganisation Hamas mehr feststellbar ist. In einem Interview mit der israelischen Tageszeitung Israel Hayom erklärte Cohen, dass es keine Unterscheidung zwischen dem zivilen und dem militärischen Flügel der Hamas geben sollte; beide müssten vollständig entfernt werden.

Cohen wies darauf hin, dass diese Aufgabe realistisch sei, auch wenn sie schwierig zu erreichen ist. Er betonte die Asymmetrie des Konflikts, bei dem Israel versucht, den Gesetzen des Krieges zu folgen und zivile Verluste zu minimieren. Die Komplexität des Einsatzes erhöht sich durch die Praktiken der Hamas, die sich oft inmitten der Zivilbevölkerung versteckt und sie als menschliche Schutzschilde benutzt.

In Bezug auf israelische Geiseln in Gaza sagte Cohen, dass Israel nicht direkt mit der Hamas kommuniziert, aber Verhandlungen über ihre Freilassung durch Mittelsmänner laufen. Er stellte klar, dass die unbedingte Rückgabe aller Geiseln Israels Hauptforderung sei.

Cohen äußerte sich auch zu der internationalen Unterstützung, die Israel erfährt. Er sagte, dass die Weltgemeinschaft zunehmend die Brutalität der Hamas erkennt und dass Israel in dieser Angelegenheit umfangreiche internationale Unterstützung erhält.

Schließlich sprach Cohen die fortwährende Bedrohung durch verschiedene Terrororganisationen an. Er warnte, dass nach der Hamas andere Gruppen wie der Islamische Dschihad oder die Hisbollah folgen könnten. Daher sei es im Interesse aller, den Terrorismus in all seinen Formen zu bekämpfen.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot


Freitag, 20 Oktober 2023

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