Zwei der 222 von Hamas entführten Geiseln kehren heim, während Verhandlungen weiterhin angespannt bleiben

Zwei der 222 von Hamas entführten Geiseln kehren heim, während Verhandlungen weiterhin angespannt bleiben


Zwei der 222 von der Hamas entführten Geiseln freigelassen und sind nach Israel zurückgekehrt. Während internationale Vermittlungsversuche intensiviert werden, bleibt die Situation volatil und ungewiss.

Zwei der 222 von Hamas entführten Geiseln kehren heim, während Verhandlungen weiterhin angespannt bleiben

Das Schicksal der 222 Geiseln, die am 7. Oktober von der Hamas entführt wurden, hat am Montagabend eine bittersüße Wendung genommen. Nurit Cooper, 79, und Yocheved Lifshitz, 85, wurden aus Gaza nach Ägypten gebracht und anschließend von israelischen Beamten in Empfang genommen. Beide Frauen sind inzwischen in Israel und wurden im Sourasky Medical Center in Tel Aviv medizinisch untersucht, bevor sie zu ihren Familien zurückkehrten.

Das IKRK (Internationales Komitee vom Roten Kreuz) spielte bei der Freilassung der beiden Geiseln eine entscheidende Rolle. Doch ihre Ehepartner, Oded Lifshitz und Amiram Cooper, bleiben weiterhin in Gewahrsam der Hamas, wie auch der Großteil der ursprünglichen Geiseln.

Die Gemeinde von Nir Oz, aus der die beiden Frauen stammen, hat schwer unter der Entführung gelitten. Über ein Viertel der Gemeindemitglieder ist entweder verschwunden, entführt worden oder wurde bei dem Angriff am 7. Oktober getötet. Diese erschütternde Statistik unterstreicht die menschlichen Kosten dieses andauernden Konflikts.

Die Freilassung der Frauen erfolgte, nachdem 20 Lastwagen mit humanitärer Hilfe nach Gaza gelangt waren. Interessant ist, dass Katar offenbar die Freilassung von etwa 50 Geiseln mit ausländischen Pässen gesichert hat, aber beide Frauen waren keine Teil dieses Deals. Hamas-Sprecher Abu Ubaida begründete ihre Freilassung mit „zwingenden humanitären und gesundheitlichen Gründen“.

Die Verhandlungen zur Freilassung der Geiseln sind ein komplexes Geflecht aus diplomatischen Bemühungen, wobei mehrere Parteien und Länder involviert sind. Katar spielt eine bedeutende Rolle, ebenso wie die Vereinigten Staaten. John Kirby, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, hat bereits die Entschlossenheit der Biden-Administration bekundet, an der Freilassung aller Geiseln zu arbeiten.

Trotz der Freilassung der beiden Frauen bleibt die Lage angespannt. Ein Bericht des Wall Street Journal deutete an, dass Verhandlungen über die Freilassung einer Gruppe von 50 Gefangenen in Gaza gescheitert seien, da die Hamas ihre Freilassung von der Lieferung von Treibstoff abhängig gemacht hat. Israel hat dies abgelehnt, da der Treibstoff nach ihrer Ansicht für den Raketenabschuss verwendet wird.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot


Dienstag, 24 Oktober 2023

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