Dramatische Enthüllungen einer 85-Jährigen: Yocheved Lifshitz spricht über ihre Geiselzeit bei der Hamas

Dramatische Enthüllungen einer 85-Jährigen: Yocheved Lifshitz spricht über ihre Geiselzeit bei der Hamas


Die 85-jährige Yocheved Lifshitz wurde aus der Geiselhaft der Hamas entlassen und berichtet von erschütternden Erfahrungen, sowie von ihrer Enttäuschung über das israelische Militär und den Geheimdienst. Ihr Fall wirft ernste Fragen über die Effektivität des israelischen Sicherheitssystems auf.

Dramatische Enthüllungen einer 85-Jährigen: Yocheved Lifshitz spricht über ihre Geiselzeit bei der Hamas

Es ist eine Geschichte, die sowohl mit Schrecken als auch mit Verwirrung erfüllt ist. Yocheved Lifshitz, eine 85-jährige israelische Frau, die kürzlich aus der Gefangenschaft der Hamas entlassen wurde, spricht in einer emotionalen Pressekonferenz über ihre traumatischen Erlebnisse. Der Bericht von Lifshitz offenbart nicht nur die Grausamkeiten, denen sie ausgesetzt war, sondern stellt auch die Effektivität des israelischen Sicherheitssystems in Frage.

In der Barzilay Medical Center Klinik, wo Lifshitz derzeit behandelt wird, beschrieb sie ihre Entführung als einen Alptraum, durch den sie „durch die Hölle gegangen“ ist. Von der Durchquerung eines komplexen Tunnelnetzwerks bis zur körperlichen Gewalt ihrer Entführer, zeichnet Lifshitz ein erschütterndes Bild ihrer Geiselhaft.

"Sie setzten mich auf ein Motorrad und sprengten einen elektronischen Zaun in die Luft, der Millionen kostete, aber nutzlos war," erzählt Lifshitz. Die Frau wurde schließlich in ein labyrinthisches Tunnelnetz geführt, das in den palästinensischen Gebieten verborgen ist. Die Erfahrung, schlägt sie vor, war beides, schmerzhaft und demütigend. Sie wurde geschlagen, und ihre persönlichen Gegenstände, wie Uhr und Schmuck, wurden ihr abgenommen.

Jedoch bietet ihre Geschichte auch ein verwirrendes Bild der Umstände ihrer Gefangenschaft. "Sie waren mit uns freundlich. Unsere Bedürfnisse wurden erfüllt," sagt Lifshitz und beschreibt, dass die Entführer sich scheinbar um die Hygiene und die medizinische Versorgung der Geiseln gekümmert haben.

Eine der am meisten hervorstechenden Enthüllungen von Lifshitz ist ihre Enttäuschung über das Versagen der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) und des Inlandsgeheimdienstes Shin Bet. "Wir waren sehr verletzt, dass die IDF und Shin Bet nichts von dem Angriff wussten. Wir waren der Sündenbock," sagt sie.

Die Worte von Yocheved Lifshitz werfen ernsthafte Fragen über die Fähigkeit des israelischen Sicherheitssystems auf, seine Bürger effektiv zu schützen. Sie schaffen auch ein komplexes und vielschichtiges Narrativ, das es schwierig macht, einfache Schlussfolgerungen zu ziehen. Doch eines ist sicher: Ihr Fall wird für viele Menschen, sowohl in Israel als auch darüber hinaus, ein Augenöffner sein, und dürfte die Diskussionen über die Sicherheitsmaßnahmen des Landes und die menschlichen Kosten des anhaltenden Konflikts weiter anheizen.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot X


Dienstag, 24 Oktober 2023

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