Israelischer Geheimdienstoffizier Ignoriert: Warnungen vor Hamas-Infiltration Übersehen

Israelischer Geheimdienstoffizier Ignoriert: Warnungen vor Hamas-Infiltration Übersehen


Ein junger Offizier der israelischen Elite-Geheimdiensteinheit 8200 warnte vor einer Masseninfiltration der Hamas, wurde jedoch von seinen Kommandeuren ignoriert.

Israelischer Geheimdienstoffizier Ignoriert: Warnungen vor Hamas-Infiltration Übersehen

In einem kritischen Bericht, der von N12 am Donnerstagabend veröffentlicht wurde, kam ans Licht, dass ein junger Offizier der israelischen Elite-Geheimdiensteinheit 8200 wiederholt vor einem drohenden massiven Einmarsch der Hamas gewarnt hatte. Diese Warnungen, die sich über die letzten 12 Monate erstreckten, wurden jedoch von seinen Kommandeuren ignoriert. Dieses Versäumnis fand eine traurige Bestätigung in den Ereignissen, die sich am 7. Oktober zugetragen hatten.

Trotz klarer Hinweise auf eine bevorstehende Bedrohung durch die Hamas, wie etwa ungewöhnliche Aktivitäten und das Verschwinden von Bauern, die durch unbekannte Personen ersetzt wurden, schienen die Kommandeure die Bedenken des Offiziers als unbegründet abzutun. Nach Angaben von N12 wurde dem Offizier mitgeteilt, er bilde sich die Bedrohung nur ein.

Diese Entwicklung wurde weiter unterstrichen durch die Aussagen weiblicher Beobachter, die in der Nähe der Grenze zum Gazastreifen stationiert waren. In einer Sendung von Channel 12's Weekend News berichteten sie, dass sie über Monate hinweg auf Veränderungen in der Grenzregion aufmerksam gemacht hatten. Diese Beobachtungen umfassten auffällige Trainingsaktivitäten, Anomalien und Vorbereitungen, die nach ihrer Einschätzung besondere Aufmerksamkeit erforderten.

Die Beobachterinnen beschrieben eine Zunahme von Personen, die zuvor nie in dieser Gegend gesehen wurden, sowie das plötzliche Verschwinden von Bauern, die täglich zur Feldarbeit kamen. Sie erkannten auch andere verdächtige Anzeichen, die Alarm schlagen sollten. Trotz ihrer wiederholten Warnungen fühlten sich diese Frauen ignoriert, ihre Beobachtungen wurden anscheinend nicht ernst genommen.

In einem verzweifelten Versuch, auf die Bedrohung aufmerksam zu machen, wandten sich einige an einen hochrangigen Militärführer des Sektors. Die Antwort, die sie erhielten, war jedoch alles andere als beruhigend: „Ich möchte nicht noch einmal von diesem Unsinn hören. Wenn Sie mich noch einmal damit belästigen, werden Sie vor Gericht gestellt.“

Der Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) äußerte sich zu dem Fall und betonte, dass sich die IDF derzeit auf den Kampf gegen die als terroristisch eingestufte Organisation Hamas im Gazastreifen konzentriert. Er fügte hinzu, dass nach Kriegsende eine detaillierte und gründliche Untersuchung der Angelegenheit durchgeführt werde, um alle Details zu klären.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Freitag, 24 November 2023

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