Hinrichtungen in Tulkarm: Zwei Männer wegen Kollaboration mit Israel Hingerichtet

Hinrichtungen in Tulkarm: Zwei Männer wegen Kollaboration mit Israel Hingerichtet


Während der Feierlichkeiten für freigelassene Gefangene im Westjordanland wurden zwei Männer, denen Kollaboration mit israelischen Streitkräften vorgeworfen wurde, hingerichtet.

Hinrichtungen in Tulkarm: Zwei Männer wegen Kollaboration mit Israel Hingerichtet

Palästinensische Medien berichten über tragische Ereignisse in der Stadt Tulkarm im Westjordanland. Während der Feierlichkeiten für kürzlich freigelassene Gefangene wurden zwei Männer von palästinensischen Gruppen hingerichtet. Ihnen wurde die Kollaboration mit den israelischen Streitkräften vorgeworfen, speziell im Zusammenhang mit dem Tod von drei Terroristen der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihad (PIJ) Anfang des Monats.

In einer aufgezeichneten Videoaussage „gestanden“ die beiden Männer, den israelischen Streitkräften geholfen zu haben. Einer der Männer gab an, dafür etwa 4.500 US-Dollar erhalten zu haben, der andere rund 2.677 US-Dollar.

Eine Organisation namens „Resistance Security“ kommentierte die Hinrichtungen und betonte, dass es keine Immunität für Informanten oder Verräter gebe. Sie kündigten an, jeden, der nachweislich an der Ermordung ihrer Kämpfer beteiligt sei, zu verfolgen und zu bestrafen.

Parallel dazu fanden im Westjordanland Feierlichkeiten statt, als palästinensische Sicherheitsgefangene aus israelischen Gefängnissen zurückkehrten. Dies geschah im Rahmen eines Waffenstillstandsabkommens zwischen Israel und der Hamas. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hatte im Rahmen dieses Abkommens 39 Palästinenser freigelassen, die Teil eines Austauschs von 150 bis 300 Sicherheitsgefangenen gegen 50 bis 100 israelische Geiseln waren.

Das israelische Justizministerium veröffentlichte eine Liste mit bis zu 300 Gefangenen, die freigelassen werden könnten, darunter Frauen und Jugendliche. Zu den Vorwürfen gegen einige der jüngeren Gefangenen gehören unter anderem der versuchte Terroranschlag sowie das Werfen von Sprengstoff und Molotowcocktails.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Samstag, 25 November 2023

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