Fortsetzung des Waffenstillstands: Freilassung weiterer Geiseln und palästinensischer Sicherheitsgefangener geplant

Fortsetzung des Waffenstillstands: Freilassung weiterer Geiseln und palästinensischer Sicherheitsgefangener geplant


Im Rahmen des Waffenstillstandsabkommens zwischen Israel und der Hamas sollen am Samstag 13 weitere Geiseln und 42 palästinensische Sicherheitsgefangene freigelassen werden.

Fortsetzung des Waffenstillstands: Freilassung weiterer Geiseln und palästinensischer Sicherheitsgefangener geplant

Am zweiten Tag des viertägigen Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas sind weitere Schritte zur Freilassung von Geiseln und palästinensischen Sicherheitsgefangenen geplant. Nach Informationen des israelischen Senders Ch12 sollen 13 weitere Geiseln, die meisten aus dem Kibbuz Be'eri, im Laufe des Samstags freigelassen werden. Dieser Kibbuz war am 7. Oktober einem heftigen Angriff der Hamas ausgesetzt.

Im Gegenzug zu dieser Maßnahme müssen die israelischen Behörden gemäß den Bestimmungen des Waffenstillstandsabkommens 42 palästinensische Sicherheitsgefangene freilassen. Izzat Al Risheq, ein hochrangiger Beamter der Hamas, bestätigte, dass die Liste der freizulassenden Geiseln vorgelegt und von Israel bestätigt wurde. Die Hamas strebt an, den vorübergehenden Waffenstillstand zu einem dauerhaften zu machen.

Der israelische Gefängnisdienst gab bekannt, dass das Freilassungsverfahren für die 42 palästinensischen Sicherheitsgefangenen, darunter Männer und Frauen, um 13:30 Uhr Ortszeit beginnen soll. Sie werden zunächst in das Ofer-Gefängnis im Westjordanland gebracht, wo sie vom Roten Kreuz empfangen und zu den entsprechenden Kontrollpunkten transportiert werden, sobald die Freilassung der Geiseln durch die Hamas bestätigt ist.

Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass sich die Freilassung der Geiseln verzögern könnte. Der militärische Arm der Hamas hat angekündigt, die Freilassung der zweiten Gruppe von Geiseln zu verschieben, bis Israel die Bedingungen der Vereinbarung erfüllt, humanitäre Hilfsgüter in den nördlichen Gazastreifen zuzulassen.

Die IDF und der Koordinator für Regierungsaktivitäten in den Gebieten (COGAT) berichteten, dass bereits 200 Lastwagen mit humanitärer Hilfe über den Grenzübergang Rafah in den Gazastreifen eingereist sind.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Samstag, 25 November 2023

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