Liberman beschuldigt Netanjahu der Gewährung von Immunität für Hamas-Führer

Liberman beschuldigt Netanjahu der Gewährung von Immunität für Hamas-Führer


Avigdor Liberman, Vorsitzender von Yisrael Beytenu, kritisiert den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu scharf. Er wirft ihm vor, mehrere geplante Operationen zur Ermordung des Hamas-Führers Yahya Sinwar abgelehnt zu haben, was einer De-facto-Immunität für die Hamas-Führung gleichkomme.

Liberman beschuldigt Netanjahu der Gewährung von Immunität für Hamas-Führer

Avigdor Liberman, der Vorsitzende der politischen Partei Yisrael Beytenu, hat in einer jüngsten Erklärung schwere Vorwürfe gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu erhoben. Laut Liberman hat Netanjahu es wiederholt abgelehnt, Operationen zur Ermordung des Hamas-Führers Yahya Sinwar zu genehmigen. Diese Anschuldigungen basieren auf einem Bericht des Journalisten Ben Caspit, der behauptet, dass Netanjahu in den letzten Jahren sechs vollständig vorbereitete Operationen zur Beseitigung Sinwars abgelehnt hat. Diese Operationen wurden von den letzten drei Direktoren des israelischen Sicherheitsdienstes ISA – Yoram Cohen, Nadav Argaman und Ronen Bar – vorgeschlagen.

Libermans Kritik geht über die bloße Ablehnung dieser Operationen hinaus. Er behauptet, dass Netanjahu durch sein Handeln den Führern der Hamas faktisch Immunität gewährt und jeden Versuch, sie zu ermorden, aktiv verhindert habe. Diese Anschuldigungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Berichte über ein signifikantes Wachstum der Elitetruppe Nukhba der Hamas aufkommen, was die Sicherheitsbedenken in der Region weiter verschärft.

Zusätzlich zu diesen Vorwürfen erwähnt Liberman einen Bericht in einem französischen Magazin, nach dem Netanjahu mit der katarischen Regierung vereinbart habe, auf katarischem Boden keine Attentate auf Hamas-Führer zu verüben. Diese Behauptungen, falls zutreffend, könnten weitreichende politische und sicherheitsrelevante Implikationen für die Region und insbesondere für die Sicherheitspolitik Israels haben.

Das Büro des Premierministers hat auf diese Anschuldigungen reagiert und den Bericht dementiert, was auf eine zunehmende politische Spannung und eine komplexe Sicherheitslage in der Region hindeutet.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Dienstag, 28 November 2023

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