Thailändischer Staatsbürger schildert Leidenszeit in Hamas-Gefangenschaft

Thailändischer Staatsbürger schildert Leidenszeit in Hamas-Gefangenschaft


Ein thailändischer Staatsbürger, der kürzlich aus der Gefangenschaft der Hamas befreit wurde, hat über seine Erfahrungen während seiner 50-tägigen Gefangenschaft berichtet. Er erzählte von extremen Bedingungen, darunter spärliche Nahrung und Misshandlungen, insbesondere gegenüber jüdischen Geiseln.

Thailändischer Staatsbürger schildert Leidenszeit in Hamas-Gefangenschaft

Ein thailändischer Staatsbürger, der kürzlich aus der Gefangenschaft der als Terrororganisation eingestuften Hamas befreit wurde, hat über die beklagenswerten Umstände ausgesagt, unter denen er und andere Geiseln gehalten wurden. Seine Aussagen, die er vor der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) und Beamten der Bevölkerungs- und Einwanderungsbehörde machte, geben einen tiefen Einblick in die harschen Bedingungen, die er während seiner Gefangenschaft erlebte.

Nach seinen Berichten, die von Channel 12 News zitiert wurden, befand er sich in einem großen Gelände, wo er zur Zeitvertreibung hin und her ging und Schritte zählte. Er und andere Geiseln wurden manchmal in kleinere Zellen, ähnlich einer Einzelhaft, gebracht. Die Nahrung war äußerst knapp bemessen – lediglich eine Pita pro Tag und gelegentlich etwas Thunfisch und Käse, die unter vier Personen aufgeteilt wurden. In den 50 Tagen seiner Gefangenschaft durfte er nur einmal duschen.

Besonders alarmierend war seine Aussage über die unterschiedliche Behandlung von jüdischen Geiseln im Vergleich zu Ausländern. Er berichtete, dass jüdische Geiseln härter behandelt wurden, einschließlich körperlicher Misshandlungen wie Schläge mit Elektrokabeln. Er selbst war mit einigen Israelis inhaftiert und bezeugte die ständige Bewachung und die raueren Misshandlungen, denen sie ausgesetzt waren.

Am 7. Oktober waren insgesamt 19 thailändische Staatsbürger aus Städten nahe der israelischen Grenze zu Gaza entführt worden. Die meisten von ihnen waren in der Landwirtschaft tätig und kamen mit einem Arbeitsvisum nach Israel. Ihre Entführung und anschließende Gefangennahme stellen ein besorgniserregendes Beispiel für die anhaltenden Spannungen und Konflikte in der Region dar.

Dieser Bericht fügt sich in eine Reihe früherer Aussagen von freigelassenen Geiseln ein, die über die harten Bedingungen in der Gefangenschaft der Hamas berichtet haben. Die Berichte über Verweigerung von grundlegenden Annehmlichkeiten wie Duschen und ausreichender Ernährung unterstreichen die Schwere der Situation für Geiseln unter der Kontrolle der Hamas.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: IDF


Donnerstag, 30 November 2023

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