Neue Details: Eine Geisel rief „Hilfe, Geiseln“ in die Kamera des IDF-Hundes

Neue Details: Eine Geisel rief „Hilfe, Geiseln“ in die Kamera des IDF-Hundes


Eine Untersuchung der IDF hat neue Details über eine Tragödie aufgedeckt, bei der drei Geiseln irrtümlich für Terroristen gehalten und getötet wurden. Die Aufnahmen einer Go-Pro-Kamera an einem Hund liefern entscheidende Hinweise.

Neue Details: Eine Geisel rief „Hilfe, Geiseln“ in die Kamera des IDF-Hundes

Die Israelische Verteidigungsstreitkräfte (IDF) haben neue Details über eine Tragödie offenbart, in der drei Geiseln versehentlich für Terroristen gehalten und getötet wurden. Dies wurde durch die Auswertung von Aufnahmen einer Go-Pro-Kamera, die an einem im Einsatz getöteten Hund befestigt war, enthüllt.

Die Untersuchung ergab, dass am 10. Dezember ein Hund mit einer Kamera in ein Gebäude geschickt wurde, um es nach einem Schusswechsel zwischen bewaffneten Terroristen und IDF-Soldaten zu durchsuchen. Die Kamera erfasste Aufnahmen von einem oder zwei Terroristenleichen.

Einer der Geiseln, Alon Shamriz, der zuvor in der Yahalom-Einheit gekämpft hatte und mit der Arbeitsweise der Hunde vertraut war, rief in Richtung der Kamera des Hundes: „Hier sind Geiseln!“ Zu diesem Zeitpunkt ist unklar, ob diese Aufnahmen direkt an die Streitkräfte übertragen wurden.

Der Hund, dessen Kamera die Aufnahmen der Geiseln festhielt, wurde von den Terroristen getötet. Es dauerte einige Tage, bis die IDF den Kadaver erreichen und die Kamera bergen konnte. Erst fünf Tage nach der Aufzeichnung des Materials und nachdem die Geiseln bereits erschossen worden waren, erkannten die Kräfte, dass es sich tatsächlich um Aufnahmen von Geiseln handelte.

Golani-Soldaten bestätigten ebenfalls, dass sie Hilferufe auf Hebräisch aus dem Gebäude hörten, gingen jedoch davon aus, dass dies ein Versuch der Terroristen war, die Streitkräfte in eine Falle zu locken.

Es wurde auch festgestellt, dass die Geiseln etwa einen Kilometer vom Ort des Filmmaterials entfernt umherirrten, nachdem die Terroristen, mit denen sie sich befanden, anscheinend gestorben waren. Der Ort, an dem sie das SOS-Schild aufgehängt hatten, befand sich in der Nähe des Ortes, an dem sie getötet wurden.

Soldaten sagten aus, dass die Geiseln Adidas-Leggings trugen und lange Bärte hatten, was die Kräfte dazu veranlasste, sie für Terroristen zu halten.

Die IDF erklärte zudem, dass in dem von der Hundekamera aufgenommenen Film keine Bilder der Geiseln zu sehen seien – lediglich ihre Stimmen waren zu hören.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Mittwoch, 20 Dezember 2023

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