Deutsch-Israelische Geisel klagt Internationales Komitee vom Roten Kreuz an

Deutsch-Israelische Geisel klagt Internationales Komitee vom Roten Kreuz an


Raz Ben Ami, eine deutsch-israelische Geisel, die nach 54 Tagen aus der Hamas-Gefangenschaft entlassen wurde, klagt das Internationale Komitee vom Roten Kreuz an. Die Organisation habe es versäumt, notwendige Medikamente zu liefern und ihre Anfragen abgelehnt.

Deutsch-Israelische Geisel klagt Internationales Komitee vom Roten Kreuz an

Raz Ben Ami, 57, eine deutsch-israelische Geisel, wurde am 29. November nach 54 Tagen aus der Hamas-Gefangenschaft entlassen. Sie wurde zusammen mit ihrem Ehemann Ohad von ihrem Zuhause im Kibbuz Be'eri entführt. Ohad befindet sich weiterhin in Gaza.

Während ihrer Gefangenschaft bat die Familie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (ICRC) um Hilfe bei der Übermittlung lebenswichtiger Medikamente, da Raz gegen Gehirntumore kämpft, wie israelische Medien berichteten. Die Ben Amis verklagen nun die Organisation, die sie beschuldigen, ihre Anfragen abgelehnt zu haben. Laut der Klage wandte sich die Familie an ICRC-Vertreter in Israel, Deutschland und den Vereinigten Staaten, erhielt jedoch nicht mehr als eine E-Mail, in der ihnen viel Glück beim „Wiedersehen mit ihren Liebsten“ gewünscht wurde.

Shurat HaDin, eine israelische Bürgerrechtsorganisation, reichte beim Bezirksgericht Jerusalem eine Klage ein, in der das ICRC beschuldigt wird, seinen Verantwortlichkeiten bei der Unterstützung von Hamas-Geiseln nicht nachgekommen zu sein, insbesondere, indem es die Medikamente, die es zur Verfügung hatte, nicht bereitstellte.

Die Gründerin und Präsidentin von Shurat HaDin, Nitsana Darshan-Leitner, äußerte: „Das Internationale Rote Kreuz wiederholt seine Fehler des Holocaust, als es das jüdische Volk in seiner dunkelsten Zeit der Geschichte im Stich ließ. Diese Missachtung und Respektlosigkeit gegenüber dem menschlichen Leben, nur weil sie Juden sind, können wir nicht akzeptieren.“

„Das Internationale Rote Kreuz ist einfach voreingenommen. Es operiert täglich in Gaza, hat kein Problem, Israel wegen angeblicher ‚Verstöße‘ anzuklagen, kümmert sich aber nicht um die Entführten“, fügte sie hinzu.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot


Donnerstag, 21 Dezember 2023

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