Rabbi Berman über die Herausforderungen amerikanischer Juden und die Bedeutung jüdischer Einheit

Rabbi Berman über die Herausforderungen amerikanischer Juden und die Bedeutung jüdischer Einheit


Rabbi Dr. Ari Berman spricht über die Herausforderungen für amerikanische Juden und die Rolle der jüdischen Gemeinschaft in der akademischen Welt. Er betont die Notwendigkeit von Bildung und Einheit im Kampf gegen Antisemitismus.

Rabbi Berman über die Herausforderungen amerikanischer Juden und die Bedeutung jüdischer Einheit

Rabbi Dr. Ari Berman, Präsident der Yeshiva University, hat in einem Gespräch mit Arutz Sheva - Israel National News über seine Reise nach Israel und die Herausforderungen gesprochen, mit denen amerikanische Juden im Licht des Krieges konfrontiert sind. Er äußerte Dankbarkeit darüber, dass es auf seinem Campus kaum Antisemitismus gebe, aber gab Einblicke in die Situation auf anderen Universitäten. Nach Kriegsbeginn gründete er eine Koalition von über 100 Hochschulpräsidenten, die die Erklärung „Standing With Israel Against Hamas“ unterzeichneten, um ein klares moralisches Zeichen zu setzen.

Berman beschreibt die Israel-Frage als eine der spaltendsten, die die akademische Gemeinschaft je gesehen hat, und erkennt zwei Hauptursachen für dieses Phänomen: erstens, einen latenten Antisemitismus, der nun offener zu Tage tritt, und zweitens, eine Unwissenheit unter den Studierenden, die oft durch soziale Medien statt durch fundierte Quellen informiert werden.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, schlägt Rabbi Berman praktische Maßnahmen vor. Er fordert strengere Regulierungen bei Demonstrationen auf dem Campus und betont die Bedeutung von Bildung, insbesondere in Bezug auf die Natur der Hamas als terroristische Organisation. Er unterstreicht auch die Wichtigkeit der Erziehung jüdischer Studierender nicht nur in historischen Fakten, sondern auch in den Werten des Judentums.

Die Basketballmannschaft seiner Schule wird nach Israel reisen, um die Truppen zu unterstützen und die Moral zu stärken, was Berman als Ausdruck der Werte sieht, für die sie stehen. Er spricht sich gegen das Verstecken jüdischer Identität aus und betont die Rolle der Studierenden als Botschafter der Torah.

Berman gibt zu bedenken, dass sich die Situation noch verschlimmern könnte und betont die Notwendigkeit, Antisemitismus konsequent zu bekämpfen. Er berichtet von der aktiven Teilnahme der Yeshiva University an einer Massenkundgebung für Israel in Washington DC, die andere Schulen und Denominationen inspirierte.

Er erzählt auch von seinen persönlichen Erfahrungen während des Massakers am Tag von Simchat Torah in Jerusalem. Sein Sohn, ein IDF-Soldat, wurde zum aktiven Kampfdienst gerufen, was Berman dazu bewegte, in die USA zurückzukehren, um dort die pro-israelische Gemeinschaft zu mobilisieren.

Abschließend lobt Rabbi Berman die jüdische Einheit seit dem Massaker und betont die Rolle der jüdischen Studierenden als zukünftige Führungskräfte. Er sieht eine Gelegenheit für die jüdische Gemeinschaft, ihre Werte in einer Zeit zu vermitteln, in der die Suche nach Bedeutung zunimmt.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot


Sonntag, 07 Januar 2024

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