Houthi-Rakete abgefangen: Angriff aus Jemen bringt Sirenen in Israel zum HeulenHouthi-Rakete abgefangen: Angriff aus Jemen bringt Sirenen in Israel zum Heulen
Ein Raketenangriff aus dem Jemen hat am Montagabend in Zentralisrael die Sirenen ausgelöst, bevor die IDF den ballistischen Angriff abfangen konnte.

Die israelische Armee betonte, dass die Sirenen aus Sorge vor herabfallenden Trümmern aktiviert wurden. Dennoch wurde eine 18-jährige Frau verletzt, als sie auf dem Weg zu einem Schutzraum von einem Auto erfasst wurde. Magen David Adom meldete mehrere Verletzungen in ähnlichen Kontexten sowie zahlreiche Fälle von Panikattacken.
Musikalische Improvisation während des Angriffs
Ein besonders ungewöhnlicher Moment des Angriffs fand in der Menorah Mivtachim Halle in Tel Aviv statt, wo hunderte Konzertbesucher von Moshe Peretz in die Schutzräume flüchteten. Inmitten der plötzlichen Unterbrechung improvisierte der populäre Sänger spontan und ersetzte in seinem Hit "Tuttim" das Wort "Strawberries" mit "HouthisHuthi: Terrororganisation des Iran-Netzwerks im JemenDie Huthi, auch Ansar Allah genannt, sind eine schiitisch-islamistische Terrororganisation aus dem Jemen. Sie kontrollieren große Teile des Nordwestens, werden vom Iran unterstützt und bedrohen Israel sowie die internationale Schifffahrt im Roten Meer.Mehr lesen". Die ironische Darbietung fand rasch Verbreitung in den sozialen Medien.
Houthi-Botschaft: "Zionisten dürfen nicht schlafen"
Die Houthi-Rebellen übernahmen auf Telegram die Verantwortung für den Angriff und veröffentlichten Videoclips von fliehenden Israelis, die sie aus israelischen Kanälen gesammelt hatten. Ein hochrangiger Houthi-Vertreter, Hezam al-Asad, warnte auf X/Twitter: „Überraschungen werden bald kommen.“ Nur einen Tag zuvor schrieb er in hebräischer Sprache: „Solange Kinder in GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen sterben, dürfen Zionisten nicht schlafen.“
Ein neuer Schauplatz in Israels Kriegsszenario
Die Houthis haben in den letzten Wochen verstärkt Angriffe auf IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen durchgeführt. Am vergangenen Samstag wurde JerusalemJerusalem: Hauptstadt Israels und Herz jüdischer GeschichteJerusalem ist die Hauptstadt Israels und die größte Stadt des Landes. Für Juden ist sie seit Jahrtausenden religiöser und historischer Mittelpunkt. Zugleich ist Jerusalem auch für Christen und Muslime heilig und steht im Zentrum politischer Streitfragen.Mehr lesen erstmals innerhalb von 24 Stunden sowohl aus Gaza als auch aus dem Jemen angegriffen, was möglicherweise einen neuen Wendepunkt im Kriegsgeschehen markiert. In Jaffa verletzte eine Rakete letzte Woche 16 Menschen.
Während Flugverkehr am Ben-Gurion-Flughafen kurzzeitig unterbrochen wurde, nahm der Betrieb innerhalb einer Stunde wieder Fahrt auf.
Die wiederholten Angriffe werfen Fragen über die sich wandelnde Dynamik des Krieges auf. Mit der aktiveren Beteiligung der Houthis aus dem Jemen auf Seiten Israels Gegner steht Israel vor einer neuen Herausforderung, die sich auf die gesamte Region erstreckt.
Autor: Redaktion
Dienstag, 31 Dezember 2024