Hamas in Gaza politisch mitreden lassen? Trumps Gesandter schockiert IsraelHamas in Gaza politisch mitreden lassen? Trumps Gesandter schockiert Israel
Steve Witkoff, Trumps Nahost-Gesandter, schlägt vor, eine entwaffnete Hamas in Gaza politisch zu beteiligen. In Israel sorgt diese Idee für Entsetzen.

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Israels Haltung gegenüber der HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen ist unmissverständlich: Eine Terrororganisation, die für Massaker an Zivilisten verantwortlich ist, kann keine Zukunft haben – weder militärisch noch politisch. Doch nun sorgt ein hochrangiger US-Vertreter für Unruhe: Steve Witkoff, Sondergesandter von US-Präsident Donald Trump, hat in einem Interview mit Tucker Carlson angedeutet, dass eine entwaffnete Hamas weiterhin politisch in GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen aktiv bleiben könnte. Eine Vorstellung, die in IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen auf massiven Widerstand stößt.
Israel: Hamas bleibt eine Bedrohung, auch ohne Waffen
„Sie müssen sich entwaffnen, und dann könnten sie auch politisch in Gaza involviert sein“, sagte Witkoff. Diese Aussage steht im direkten Widerspruch zur israelischen Politik, die eine vollständige Zerschlagung der Hamas fordert. Israel hat nie einen Zweifel daran gelassen, dass Gaza nur ohne Hamas eine Zukunft hat. Eine Terrororganisation, die am 7. Oktober 20237. Oktober 2023: Das Hamas-Massaker, das Israel veränderteDer 7. Oktober 2023 war der Tag des Hamas-Massakers in Israel. Terroristen aus Gaza ermordeten etwa 1.200 Menschen, vor allem Zivilisten, und verschleppten mehr als 240 Geiseln in den Gazastreifen.Mehr lesen das schlimmste Massaker an Juden seit dem HolocaustShoah: Der nationalsozialistische Mord an sechs Millionen JudenShoah ist der hebräische Begriff für die Katastrophe der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und seine Helfer. Rund sechs Millionen Juden wurden ermordet.Mehr lesen verübte, darf nicht einfach umbenannt und als politische Kraft erhalten bleiben.
Witkoff behauptete zudem, dass Hamas möglicherweise nicht so radikal sei, wie oft dargestellt. „Ich glaube nicht, dass sie so extrem sind, wie viele denken. Sie schicken Kinder mit Sprengstoffgürteln in den Tod – aber das zeigt, dass sie selbst überleben wollen.“ Diese Argumentation ist für Israelis absurd. Hamas will Israel vernichten – mit oder ohne Waffen.
Gaza-Wiederaufbau: Trump setzt auf Realität, nicht Illusionen
Witkoff kritisierte auch die unrealistischen Pläne der Biden-Regierung für den Wiederaufbau Gazas. Während Washington von einem fünfjährigen Plan spricht, sieht er die Realität anders: „Gaza ist zerstört. Die Tunnel darunter machen es wie Schweizer Käse, und Bunkerbrecherbomben haben das Fundament ruiniert. Ein Wiederaufbau dauert 15 bis 20 Jahre.“
Trump, so Witkoff, habe von Anfang an gefordert, die Fakten zu akzeptieren, bevor Milliarden investiert werden. Israel teilt diese Einschätzung: Ein vorschneller Wiederaufbau, ohne die Hamas endgültig zu zerschlagen, bedeutet nur eine neue Terrorwelle in ein paar Jahren.
Katar: Financier des Terrors oder ehrlicher Vermittler?
Besonders umstritten waren Witkoffs Aussagen zu Katar. Das Golf-Emirat gilt als Hauptfinanzier der Hamas – und dennoch verteidigte Witkoff seine Rolle als Vermittler. „Sie haben gute Absichten und wollen als Friedensstifter anerkannt werden.“
Für Israel ist das eine gefährliche Fehleinschätzung. Katar beherbergt die Hamas-Führung, zahlt deren Gehälter und unterstützt Terror indirekt durch „humanitäre Hilfen“ – Geld, das in Raketen und Tunnel fließt. Dass Trump Katar dennoch als Partner sieht, könnte Israels Sicherheitsinteressen langfristig gefährden.
Iran und Hisbollah: Trumps diplomatische Strategie – ein Risiko für Israel?
Laut Witkoff setzt Trump weiter auf Diplomatie mit Iran. „Trump will mit Respekt auf den Iran zugehen, Vertrauen aufbauen und einen Krieg vermeiden.“ Doch Israel weiß: Der Iran ist kein Partner, sondern der Drahtzieher hinter Hamas, HisbollahHisbollah: Irans Terrorarmee im LibanonDie Hisbollah ist eine schiitisch islamistische Organisation im Libanon. Sie wurde in den frühen 1980er Jahren mit Unterstützung des Iran aufgebaut, verfügt über eine politische und militärische Struktur und wird von den USA, Israel und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen und anderen Terrorgruppen.
Auch eine mögliche Normalisierung mit dem Libanon sprach Witkoff an. Doch solange die Hisbollah, Irans Stellvertreterarmee, dort das Sagen hat, bleibt ein Frieden mit Israel eine Illusion.
Fazit: Hamas bleibt Hamas – mit oder ohne Waffen
Israels Sicherheitspolitik basiert auf einer klaren Erkenntnis: Hamas ist keine politische Bewegung, sondern eine Terrororganisation, die nur ein Ziel hat – die Vernichtung Israels. Eine entwaffnete Hamas politisch zu beteiligen, wäre nichts anderes als eine Zeitbombe.
Die israelische Regierung wird sich mit aller Kraft gegen solche Vorschläge wehren. Hamas kann keine Zukunft in Gaza haben – weder mit Waffen noch ohne.
Autor: Redaktion
Samstag, 22 März 2025