Gideon Sa’ar warnt vor der Palästinensischen Autonomiebehörde und fordert schärfere Maßnahmen gegen IranGideon Sa’ar warnt vor der Palästinensischen Autonomiebehörde und fordert schärfere Maßnahmen gegen Iran
Israels Außenminister Gideon Sa’ar kritisiert die Palästinensische Autonomiebehörde scharf und fordert ein härteres Vorgehen gegen den Iran.
Außenminister Gideon Sa’ar hat am Mittwoch in Jerusalem die UN-Sonderkoordinatorin für den Nahost-Friedensprozess, Sigrid Kaag, getroffen. Im Zentrum der Gespräche standen die angespannte Lage in Gaza, die Möglichkeit eines Geiselabkommens sowie die laufenden IDF-Operationen gegen den Terror in Judäa und Samaria.
Während des Treffens machte Sa’ar deutlich, dass die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) weiterhin Terroristen finanziere und durch Hetze in Schulen, Moscheen und Medien die Gewalt gegen Israel anheize. „Die derzeitigen Handlungen der Palästinensischen Autonomiebehörde lassen kein Vertrauen in sie zu“, betonte der Außenminister. Zudem kritisierte er die PA für ihre anhaltende rechtliche Kriegführung gegen Israel auf internationalen Plattformen.
Sa’ar nahm auch die jüngsten Entwicklungen beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) ins Visier. Die verzerrten Anweisungen des Gerichts hätten bereits dessen Glaubwürdigkeit beschädigt – ein Schaden, der sich weiter vertiefen werde, so der Minister.
Fokus auf Iran und regionale Sicherheit
Im Anschluss traf Sa’ar den Generalsekretär der OECD, Mathias Cormann, um über wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie geopolitische Herausforderungen zu sprechen. Dabei bekräftigte er, dass die Stabilität im Nahen Osten nur durch eine klare Schwächung der vom Iran geführten Achse des Terrors erreicht werden könne.
Besonders betonte er die Notwendigkeit, Teheran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern. Gleichzeitig lobte er die US-Militärschläge gegen die Huthi-Milizen, die den internationalen Schiffsverkehr bedrohen.
Ein weiteres zentrales Thema des Treffens war Israels Bestreben, ein OECD-Innovationszentrum im Land zu etablieren – das erste seiner Art im Nahen Osten. Darüber hinaus wurde über die strategische Bedeutung Israels als Verbindungspunkt zwischen Ost und West gesprochen.
Sa’ar unterstrich abschließend, dass Israel entschlossen sei, seine Interessen in der Region zu verteidigen – sowohl politisch als auch wirtschaftlich.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: By DedaSasha - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=146385158
Mittwoch, 02 April 2025