Al Jazeera fordert Blut: Unterstützung für Hamas-Terror wird zur tödlichen Drohung

Al Jazeera fordert Blut: Unterstützung für Hamas-Terror wird zur tödlichen Drohung


Al Jazeera steht wieder im Fokus: Ein Analyst des Senders ruft dazu auf, Hamas-Gegner als Verräter hinzurichten – und beruft sich auf das „Revolutionsrecht“. Ist das die wahre Stimme des Senders? Im Gazastreifen brodelt die Wut, während die Terrororganisation Hamas ihre Macht mit Gewalt sichern will.

Al Jazeera fordert Blut: Unterstützung für Hamas-Terror wird zur tödlichen Drohung

Al Jazeera, der katarische Nachrichtensender, der sich selbst als Stimme der arabischen Welt sieht, hat erneut für Empörung gesorgt. Am Mittwoch, dem 2. April 2025, veröffentlichte Saeed Ziyad, ein regelmäßiger Gast des Senders, einen Beitrag auf X, der wie eine Kriegserklärung klingt: „Jeder, der sich Hamas widersetzt oder gegen sie protestiert, sollte nicht als politischer Rivale, sondern als Verräter behandelt werden.“ Seine Forderung geht noch weiter: Solche Menschen müssten nach dem „palästinensischen Revolutionsrecht“ bestraft werden. Was das bedeutet, machte Ziyad unmissverständlich klar, indem er auf den blutigen Putsch von Hamas im Jahr 2007 im Gazastreifen verwies. Damals metzelten Hamas-Terroristen Dutzende Mitglieder der Palästinensischen Autonomiebehörde nieder, um ihre Alleinherrschaft zu sichern. Für Ziyad ist das offenbar ein Vorbild.

Der Gazastreifen steht derzeit ohnehin auf Messers Schneide. Seit Wochen gibt es Proteste gegen die Terrororganisation Hamas, die von vielen Bewohnern für die anhaltende Gewalt, Armut und Hoffnungslosigkeit verantwortlich gemacht wird. Doch Ziyad, der in Doha lebt und regelmäßig auf Al Jazeera auftritt, sieht in diesen Protesten keine legitime Kritik, sondern eine Gefahr für die „Waffen des Widerstands“ – ein Euphemismus für die brutale Herrschaft von Hamas. In seinem Beitrag warnt er vor einem neuen 2007, einem Jahr, das er als Zeit des Chaos beschreibt, die mit einem „schnellen militärischen Sieg“ endete. Damals festigte Hamas ihre Macht durch rohe Gewalt. Heute, so Ziyad, gebe es einen entscheidenden Unterschied: Im Gazastreifen existiere keine andere militärische Kraft mehr, die Hamas herausfordern könnte. Er spricht von einem „riesigen Machtgefälle zugunsten des Widerstands“ – womit er die Terrorgruppe meint.

Für Ziyad ist die Sache klar: Wer Hamas kritisiert, stellt sich gegen die palästinensische Sache selbst. Er beschuldigt insbesondere die Fatah-Bewegung, die treibende Kraft hinter den aktuellen Unruhen zu sein. Dabei behauptet er, Hamas habe Fatah über Jahre hinweg „Freiheiten“ gewährt – organisatorisch, öffentlich und an Universitäten. Doch jetzt droht er: Die Proteste könnten dazu führen, dass Fatah „komplett aus dem Gazastreifen ausgerottet wird“. Seine Worte gipfeln in einer unheilvollen Warnung: Hamas verliere die Geduld und werde „schnelle und entschiedene Entscheidungen“ treffen. Das klingt nach einer kaum verhüllten Ankündigung von Gewalt – und Al Jazeera bietet Ziyad dafür eine Bühne.

Die Reaktionen auf seinen Beitrag waren gespalten, aber lautstark. Tausende likten seine Worte, doch die Kritik war vernichtend. Ein Nutzer namens Amjad schrieb: „Weißt du, was du da schreibst? Du hetzt zum Mord an Hunderttausenden Menschen!“ Er nannte Ziyad „verachtenswert“ und einen „kriminellen Psychopathen“. Ein Fatah-Mitglied namens Mohammad höhnte: „Fatah ausreißen? Versucht doch, auch nur einen von uns anzurühren.“ Ein Kommentator aus Ramallah ging noch weiter: „Sind deine katarischen Herren zufrieden mit dieser Aussage? Du bist ein Narr und ein rücksichtsloses Mitglied der Muslimbruderschaft. Hamas ist geschwächt durch ihre eigene Dummheit – die Zeiten, in denen sie die Massen einschüchtern konnten, sind vorbei.“

Doch Ziyad ließ sich nicht beirren. In einem weiteren Beitrag behauptete er sogar, Fatah sollte ihm dankbar sein. „Ich warne sie vor den Folgen eines Bürgerkriegs, den sie selbst anzetteln. Das ist eine strategische Sünde, die sie zu Feinden des gesamten palästinensischen Volkes machen würde“, schrieb er. Seine Arroganz traf auf blanke Wut – besonders nach seinen früheren Aussagen auf Al Jazeera, wo er erklärte, die Palästinenser hätten keine Wahl, als „mit den Körperteilen und dem Fleisch ihrer Kinder“ zu kämpfen. Bei den Anti-Hamas-Protesten in Gaza wurde er dafür verspottet: Ein Plakat lautete: „Sprich nicht vom Fleisch unserer Kinder – sprich von deinen eigenen, Saeed Ziyad!“

Al Jazeera selbst steht schon lange in der Kritik. Länder wie Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Israel und sogar die Palästinensische Autonomiebehörde haben den Sender wiederholt angeprangert. Der Vorwurf: Al Jazeera verbreite die Ideologie von Hamas und der Muslimbruderschaft und diene als Propaganda-Werkzeug Katars. Im Gazastreifen wächst der Eindruck, dass der Sender die Terrorherrschaft von Hamas stützt, während die Menschen vor Ort unter deren Gewalt leiden. Laut einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch vom März 2025 hat Hamas in den letzten Monaten verstärkt gegen Kritiker vorgegangen – Festnahmen, Folter und Hinrichtungen sind an der Tagesordnung. Al Jazeera aber schweigt dazu oder gibt Leuten wie Ziyad eine Plattform, die solche Maßnahmen rechtfertigen.

Die Menschen im Gazastreifen sind es leid. Sie sehen in Hamas eine Terrororganisation, die ihre Zukunft zerstört, und in Al Jazeera einen Komplizen, der diese Gewalt glorifiziert. Ziyads Worte sind kein Einzelfall – sie spiegeln eine Haltung wider, die im Sender tief verwurzelt scheint. Während Katar den Sender finanziert, fragen sich viele: Wessen Interessen vertritt Al Jazeera wirklich? Die der Palästinenser – oder die einer Terrorgruppe, die mit Blut und Angst regiert?


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Von Wittylama - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17419871


Donnerstag, 03 April 2025

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