Polizeiwagen in Judäa und Samaria in Brand gesetzt: 17 Verdächtige festgenommenPolizeiwagen in Judäa und Samaria in Brand gesetzt: 17 Verdächtige festgenommen
Nach einem Angriff auf Polizisten und die Brandstiftung an einem Streifenwagen nahe Kokhav Hashahar wurden 17 Verdächtige festgenommen. Die Behörden ermitteln.

Polizei Israel
Die Polizei von Judäa und SamariaJudäa und Samaria: Israels historisches Kernland im politischen StreitJudäa und Samaria bezeichnen historische Landschaften zwischen Jerusalem, dem Jordantal und den zentralen Höhenzügen des Landes Israel. In Israel ist der Begriff gebräuchlich. International wird das Gebiet oft anders bezeichnet und politisch als umstritten eingeordnet.Mehr lesen hat in Zusammenarbeit mit dem israelischen Inlandsgeheimdienst Schin Bet eine Untersuchung eingeleitet, nachdem in der Nähe der Siedlung Kokhav Hashahar ein Polizeifahrzeug in Brand gesetzt und Beamte mit Steinen beworfen wurden.
Die Vorfälle begannen, als eine Meldung über verdächtige Geräusche in der Gegend von Givat Habaladim einging. Eine eintreffende Polizeistreife stellte fest, dass an dem Ort eine Hochzeit gefeiert wurde. Doch kurz nach ihrer Ankunft eskalierte die Situation: Dutzende von Anwesenden griffen die Beamten mit Steinen an. Ein Polizist gab daraufhin mehrere Warnschüsse in die Luft ab und forderte Verstärkung an. Währenddessen zerstachen die Angreifer die Reifen des Polizeifahrzeugs und steckten es anschließend in Brand.
Große Polizeikräfte und Schin-Bet-Agenten trafen wenig später am Ort des Geschehens ein und nahmen 17 Verdächtige fest. Ihnen wird vorgeworfen, Steine geworfen und das Fahrzeug in Brand gesetzt zu haben.
Die Polizei von Judäa und Samaria sowie der Schin Bet erklärten, dass sie den Vorfall äußerst ernst nehmen und mit aller Konsequenz gegen die Verantwortlichen vorgehen werden.
Autor: Redaktion
Donnerstag, 03 April 2025