Hamas-Terror: Mord an Zivilisten bringt Gaza zum Kochen

Hamas-Terror: Mord an Zivilisten bringt Gaza zum Kochen


Ein Clan in Gaza klagt die Terrorgruppe Hamas an, einen Familienangehörigen brutal ermordet zu haben – der zweite Vorfall in wenigen Tagen. Während Israel im Krieg gegen die Hamas steht, bricht im Gazastreifen die Angstbarriere.

Hamas-Terror: Mord an Zivilisten bringt Gaza zum Kochen

Die Hamas steht unter Beschuss – und das nicht nur von Israel, das sich im Krieg gegen sie befindet, sondern auch von den eigenen Leuten im Gazastreifen. Der Hassanein-Clan aus Gaza-Stadt hat am Mittwoch über den saudischen Sender El-Shark eine erschütternde Anklage erhoben: Ihr Sohn Saadi Sakhr Hassanein sei von Hamas-Sicherheitskräften in einem UNRWA-Lager kaltblütig erschossen worden. Es ist das zweite Mal in weniger als einer Woche, dass ein Clan in Gaza öffentlich gegen die Terrorherrschaft der Hamas aufbegehrt. Die Menschen haben genug – und das könnte die Lage im ohnehin kriegsgebeutelten Streifen endgültig zum Explodieren bringen.

Alles begann an einem Ort, der Hoffnung spenden sollte: einem Lager der UN-Hilfsorganisation UNRWA in Gaza-Stadt. Saadi Sakhr Hassanein wollte dort einen Lebensmittelbeutel abholen – ein verzweifelter Versuch, in einem Gebiet zu überleben, das unter einer katastrophalen Hungersnot leidet. Doch statt Hilfe fand er den Tod. Die Familie berichtet, dass sich eine Menschenmenge vor dem Lager versammelte, was die anwesenden Hamas-Kämpfer offenbar in Panik versetzte. Ein Bewaffneter eröffnete das Feuer, traf Saadi erst ins Bein und jagte dann einen zweiten Schuss direkt in seinen Unterleib. Er starb sofort. „Unser Sohn wurde zum Märtyrer gemacht“, klagt die Familie und spricht von einem gezielten Mord. Die Identität des Schützen sei ihnen bekannt – und sie fordern Gerechtigkeit.

Doch die Hassaneins bleiben nicht bei Worten. In einer zweiten Erklärung drohen sie mit Vergeltung, sollte der Täter nicht bestraft werden. „Wir hegen keinen Groll gegen irgendeine Institution“, sagen sie – eine diplomatische Formulierung, die Hamas als Organisation ausklammert. Doch die Botschaft ist klar: Ohne Konsequenzen könnten sie selbst zur Tat schreiten. In Gaza, wo Blutrache tief in der Kultur verwurzelt ist, sind das keine leeren Worte. Die Terrorgruppe, die seit 18 Jahren mit eiserner Faust über den Streifen herrscht, sieht sich plötzlich mit einer Rebellion aus den eigenen Reihen konfrontiert.

Hunger als Waffe im Krieg

Die Lage in Gaza ist verzweifelt. Seit einem Monat hat Israel die Grenzübergänge geschlossen und humanitäre Hilfe gestoppt – eine Reaktion auf die fortgesetzten Raketenangriffe der Hamas, die den Krieg gegen den jüdischen Staat unbarmherzig vorantreibt. Für Israel ist die Hamas nicht nur eine Bedrohung für die eigene Bevölkerung, sondern auch die Hauptursache für das Leid der Menschen in Gaza. Die Terrorgruppe wird beschuldigt, Hilfslieferungen abzufangen und für ihre Kämpfer zu horten, während Zivilisten hungern. Die Zahlen sprechen eine grausame Sprache: Ein Sack Mehl, der vor Wochen noch 13 Euro (50 NIS) kostete, wird jetzt für 162 Euro (600 NIS) verkauft. Frisches Brot gibt es nicht mehr, seit das Welternährungsprogramm (WFP) meldete, dass alle 25 unterstützten Bäckereien wegen fehlendem Mehl und Treibstoff geschlossen sind. Warme Mahlzeiten werden noch verteilt, doch die Vorräte reichen nur noch für zwei Wochen.

Die Verzweiflung treibt die Menschen in die Lagerhäuser. Am Mittwoch verbreiteten sich Videos in sozialen Medien, die Chaos vor dem UNRWA-Lager zeigen, wo Saadi starb. Dutzende stürmten das Gebäude und nahmen Mehlsäcke mit – ein klares Zeichen, dass die Hamas die Kontrolle verliert. Israel hat wiederholt betont, dass die Terrorgruppe humanitäre Hilfe systematisch missbraucht. Doch nun wagt die Bevölkerung, was lange undenkbar war: Sie erhebt ihre Stimme gegen die Unterdrücker.

Die Angstbarriere bricht

Die Hamas schweigt zu den Vorwürfen – ein Schweigen, das ohrenbetäubend laut ist. Am Dienstag hatte ein anderer Clan einen Hamas-Kämpfer hingerichtet, der angeblich einen Verwandten getötet hatte. In Beit Lahiya gingen am Mittwoch Hunderte auf die Straße, skandierten „Hamas raus“ und trotzten der brutalen Gewalt, mit der die Terrorgruppe Proteste zu ersticken versucht. Ein Demonstrant wurde letzte Woche erschossen, doch die Bewegung wächst. Die Menschen in Gaza brechen die jahrzehntelange Mauer der Angst entzwei, die Hamas mit Terror und Repression errichtet hatte.

Die Hassaneins verstärkten ihren Ruf nach Gerechtigkeit mit einer weiteren Nachricht auf Telegram: „Unser Familienmitglied wurde durch ein feiges Verbrechen genommen. Wir halten diese Individuen der Hamas voll verantwortlich.“ Sie betonen ihre Entschlossenheit, ihre Rechte nach Tradition und Religion durchzusetzen – ein Hinweis darauf, dass sie bereit sind, Blut zu vergießen, wenn die Hamas nicht liefert. Die Terrorgruppe hat sich bisher durch enge Verbindungen zu mächtigen Clans und die allgegenwärtige Angst abgesichert. Doch dieser Schutz bröckelt.

Israels Kampf gegen den Terror

Aus israelischer Sicht ist die Schließung der Grenzen eine Notwendigkeit. Die Hamas hat den Gazastreifen in eine Basis für Terroranschläge verwandelt, Raketen auf israelische Städte abgefeuert und Tunnel gegraben, um Angriffe zu starten. Für Israel geht es ums Überleben – ein Krieg, den die Hamas mit ihrer Ideologie des Hasses und der Zerstörung selbst heraufbeschworen hat. Doch die Blockade hat einen hohen Preis: Eine humanitäre Krise, die unschuldige Zivilisten trifft. Die internationale Gemeinschaft fordert Zugang für Hilfslieferungen, doch solange die Hamas die Kontrolle hat, bleibt die Lage festgefahren.

Die jüngsten Ereignisse könnten jedoch eine Wende bringen. Wenn die Menschen in Gaza sich gegen die Hamas auflehnen, könnte dies Israel eine Chance geben, den Terror entscheidend zu schwächen – nicht nur mit militärischen Mitteln, sondern durch den Willen der Bevölkerung selbst. Für die Menschen vor Ort zählt jedoch nur eines: Überleben. Und wenn die Hamas weiterhin mit Kugeln auf Kritik antwortet, könnte der Funke des Widerstands bald ein Feuer entfachen, das niemand mehr löschen kann.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot


Donnerstag, 03 April 2025

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