Houthi-Angriff auf Ben-Gurion-Flughafen: Warum Israels Himmel trotzdem offenbleibtHouthi-Angriff auf Ben-Gurion-Flughafen: Warum Israels Himmel trotzdem offenbleibt
Trotz internationaler Flugausfälle bleibt Israels Luftverkehr widerstandsfähig – Airlines reagieren, doch der Betrieb geht weiter.

Der gezielte Raketenangriff der vom Iran unterstützten HouthiHuthi: Terrororganisation des Iran-Netzwerks im JemenDie Huthi, auch Ansar Allah genannt, sind eine schiitisch-islamistische Terrororganisation aus dem Jemen. Sie kontrollieren große Teile des Nordwestens, werden vom Iran unterstützt und bedrohen Israel sowie die internationale Schifffahrt im Roten Meer.Mehr lesen-Miliz auf den Ben-Gurion-Flughafen hat am Sonntag zu einer Welle internationaler Flugstreichungen geführt. Airlines aus Deutschland (Lufthansa, Swiss, Brussels Airlines), den USA (Delta, United), Frankreich (Transavia, Air France), Japan (Nippon Airways), Kanada (Air Canada), Spanien (Air Europa) und Großbritannien (British Airways) setzten ihre Flüge nach IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen für mindestens 24 Stunden aus. Die Begründung: Vorsichtsmaßnahmen, bis die sicherheitstechnischen Bewertungen abgeschlossen sind.
Doch wer denkt, Israel stehe nun in der Luftfahrt still, liegt falsch. Der Inlandsbetrieb läuft weiter, ebenso wie Flüge mit der israelischen Fluggesellschaft El Al, die traditionell auch in Krisenzeiten den internationalen Verkehr aufrechterhält. El Al konnte sogar ein Plus von über 5 % an der Börse verbuchen – ein Zeichen, dass der Markt Vertrauen in die Fähigkeit der Airline setzt, selbst unter erschwerten Bedingungen zuverlässig zu operieren.
Der Ben-Gurion-Flughafen, als zentraler internationaler Knotenpunkt Israels, bleibt auch jetzt offen. Die temporären internationalen Ausfälle bedeuten zwar Einschränkungen, aber keine vollständige Schließung. Israeli reisen weiterhin ins Ausland, Maschinen landen und starten – nur eben unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen.
Für Israel ist diese Situation nicht neu. Immer wieder haben sich internationale Airlines bei Bedrohungslagen temporär zurückgezogen – zuletzt nach dem HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen-Angriff am 7. Oktober. Doch das Land hat gelernt, sich auf die eigene Infrastruktur und nationale Fluglinien zu verlassen. Der Staat setzt nun alles daran, die Ursachen der Abwehrpanne zu analysieren und das Vertrauen auch international wiederherzustellen.
Autor: Redaktion
Sonntag, 04 Mai 2025