Erdogan bricht Handel mit Israel ab – Schutzmacht der Hamas eskaliert die Feindschaft

Erdogan bricht Handel mit Israel ab – Schutzmacht der Hamas eskaliert die Feindschaft


Ankara erklärt den vollständigen Abbruch der Handelskontakte mit Israel und attackiert Jerusalem mit schweren Vorwürfen. Hinter der Rhetorik steckt weit mehr als Solidarität mit Gaza – es ist Erdogans Versuch, sich erneut als Anführer der muslimischen Welt zu inszenieren.

Erdogan bricht Handel mit Israel ab – Schutzmacht der Hamas eskaliert die Feindschaft

Die türkische Regierung hat die wirtschaftlichen Beziehungen zu Israel gestoppt. Außenminister Hakan Fidan verkündete den Schritt in Ankara und verband ihn mit einer scharfen Attacke gegen Jerusalem. Doch hinter der offiziellen Rhetorik steckt mehr als nur „Solidarität mit Gaza“: Die Türkei bietet seit Jahren den Führern der Terrororganisation Hamas einen sicheren Hafen – und setzt mit dem Abbruch der Handelsbeziehungen ein deutliches Signal, dass sie sich noch enger an deren Seite stellt.

Der türkische Außenminister erklärte, dass künftig weder Frachtflugzeuge mit militärischem Material für Israel den türkischen Luftraum überqueren dürfen, noch israelbezogene Schiffe in türkischen Häfen abfertigt werden. Ankara beschuldigte die israelische Regierung, die Menschen in Gaza angeblich „auszuhungern“ und Stabilität in Syrien zu verhindern. Gleichzeitig wird ignoriert, dass Hamas-Führer in Istanbul und Ankara seit Jahren ungestört agieren, dort Geldströme lenken und Operationen gegen Israel vorbereiten.

Die Maßnahme fällt in eine Phase ohnehin zerrütteter Beziehungen: Schon seit Beginn des Krieges gegen die Hamas verschärfte Erdogan seine Rhetorik, beschimpfte Israel öffentlich als „Nazi-Staat“ und drohte sogar mit einer militärischen Intervention. Jetzt setzt er diesen Worten eine konkrete Handlung nach – und nutzt wirtschaftliche Verbindungen als politische Waffe.

Während die Türkei vorgibt, humanitäre Motive zu verfolgen, zeigt die Realität, dass Ankara die Hamas hofiert. Mitten in Istanbul finden Treffen der Terrorführung statt, in türkischen Medien werden deren Narrative ungefiltert verbreitet. Das macht Erdogans jüngste Entscheidung zu mehr als nur einem außenpolitischen Signal: Es ist ein Schulterschluss mit einer Terrororganisation, die den Staat Israel auslöschen will.

Israel selbst reagierte bisher zurückhaltend. Offizielle Stellen betonen, dass israelische Flugzeuge nach wie vor regulär durch den türkischen Luftraum verkehren und der Handel praktisch nicht sofort zum Erliegen gekommen ist. Dennoch ist klar: Die politische Botschaft aus Ankara wiegt schwerer als die unmittelbaren Auswirkungen.

Erdogan wählt damit erneut den Weg der offenen Konfrontation. Anstatt auf Stabilität und regionale Kooperation zu setzen, stellt er die Türkei auf die Seite einer Bewegung, deren erklärtes Ziel die Zerstörung Israels ist. Für Jerusalem ist dies keine Überraschung – aber ein weiteres Alarmzeichen, dass Ankara nicht länger als Vermittler oder Partner auftreten kann, sondern aktiv Teil des Problems geworden ist.


Autor: Redaktion
Bild Quelle:


Freitag, 29 August 2025

haOlam via paypal unterstützen


Hinweis: Sie benötigen kein PayPal-Konto. Klicken Sie im nächsten Schritt einfach auf „Mit Debit- oder Kreditkarte zahlen“, um per Lastschrift oder Kreditkarte zu unterstützen.

Alle Felder müssen ausgefüllt werden


Ich versichere, nichts rechtlich und/oder moralisch Verwerfliches geäußert zu haben! Ich bin mir bewusst, das meine IP Adresse gespeichert wird!

 

empfohlene Artikel
weitere Artikel von: Redaktion

haOlam.de – Gemeinsam in die Zukunft

Nach dem Tod des Herausgebers führen wir haOlam.de weiter. Für dieses umfangreiche Projekt suchen wir finanzielle Unterstützer sowie Anregungen und Hinweise zu technischen Fehlern während der laufenden Überarbeitung.

Kontakt: redaktion@haolam.de

Danke für eure Unterstützung!


meistgelesene Artikel der letzten 7 Tage