Trump drängt auf schnelle Entscheidung: Netanjahu unter Druck, Hamas zu „besiegen“

Trump drängt auf schnelle Entscheidung: Netanjahu unter Druck, Hamas zu „besiegen“


Die US-Politik wirkt entschlossen – Israel steht unter massivem Druck, eine schnelle Lösung im Kampf gegen die Hamas zu finden.

Trump drängt auf schnelle Entscheidung: Netanjahu unter Druck, Hamas zu „besiegen“

Israels Kabinett wird heute unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in einem geheimen Schutzraum zusammentreten. Im Zentrum der Diskussion: die Rückkehr der noch in palästinensischer Gewalt befindlichen Geiseln. Trotz der Weigerung von Ministerpräsident Netanjahu wollen Sicherheitsvertreter das Thema in der Sitzung auf die Tagesordnung setzen. Hintergrund ist der wachsende Druck von US-Präsident Donald Trump, der schon seit Monaten von Israel verlangt, die Hamas „entscheidend“ zu schlagen.

Laut internen Quellen war der Moment, in dem Trump die Geduld verlor, der Zeitpunkt, als die Hamas ihre Positionen nach der Hungerblockade in Gaza verhärtete. Die israelische Delegation kehrte von Gesprächen in Doha enttäuscht zurück, was Trump öffentlich als Irrtum der Katarer bewertete. Seitdem gilt für den US-Präsidenten: Eine schnelle militärische Entscheidung sei notwendig. Netanjahu passte sich dieser Haltung an und betonte, dass die Gelegenheit für ein Verhandlungsabkommen vorerst vorbei sei.

Die israelische Militärführung bleibt hingegen skeptisch: Die Chancen, dass die Hamas angesichts eines Einmarschs in Gaza aufgibt oder gar die weiße Fahne hisst, werden als äußerst gering eingeschätzt. Auch ein umfassendes Abkommen, das die Freilassung aller Geiseln garantiert, erscheint nach Einschätzung der Sicherheitsexperten unrealistisch.

Trump hingegen sieht die Lage anders: Nach seiner Einschätzung könnte ein entschlossener israelischer Schlag gegen die Hamas innerhalb weniger Wochen die Organisation zur Kapitulation zwingen. Dabei vertraut er auf den Erfolg der bisherigen Geiselbefreiungen, insbesondere die Rückkehr von Idan Alexander. In privaten Gesprächen betont er, dass die letzten Geiseln von der Hamas als Druckmittel genutzt würden und ein schnelles Handeln notwendig sei, um ihre Lage zu stabilisieren.

Die Spannungen zwischen der militärischen Führung und der politischen Spitze Israels werden durch Trumps Druck verschärft. Sicherheitskreise warnen, dass öffentliche Berichte über zivile Opfer die US-Politik beeinflussen könnten: Sichtbare Notlagen in Gaza könnten Trump dazu veranlassen, die Offensive zu stoppen, bevor Israel seine Ziele erreicht. Damit bleibt die aktuelle Lage für Israel heikel: Einerseits der internationale Druck, andererseits die Realität vor Ort – ein schwieriges Abwägen zwischen militärischer Notwendigkeit und politischem Druck.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: By The White House from Washington, DC - 21752802_1433796540041408_3959575829183711978_o, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=63165938


Sonntag, 31 August 2025

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