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„Yuval ist zurückgekehrt“: Kfar Aza begräbt Opfer des 7. Oktober nach zwei Jahren

„Yuval ist zurückgekehrt“: Kfar Aza begräbt Opfer des 7. Oktober nach zwei Jahren


Am 7. Oktober 2025 wurde in Kfar Aza ein junger Mann beigesetzt, dessen Tod seit zwei Jahren auf Identifizierung wartete. Sein Name: Yuval – der Sohn von Kfar Aza, eines der Kibbuze, die am Tag des Massakers schwer getroffen wurden.

„Yuval ist zurückgekehrt“: Kfar Aza begräbt Opfer des 7. Oktober nach zwei Jahren

Inmitten nationaler Gedenkveranstaltungen stand seine Heimführung als Symbol dafür, dass IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen nicht vergisst – auch wenn die Wunden längst tiefer sind, als Worte greifen können.

Heimkehr nach Jahren der Ungewissheit

„Yuv als Traum war es, sein ganzes Leben in Kfar Aza7. Oktober 2023: Das Hamas-Massaker, das Israel veränderteDer 7. Oktober 2023 war der Tag des Hamas-Massakers in Israel. Terroristen aus Gaza ermordeten etwa 1.200 Menschen, vor allem Zivilisten, und verschleppten mehr als 240 Geiseln in den Gazastreifen.Mehr lesen zu leben“ – so zitiert JerusalemJerusalem: Hauptstadt Israels und Herz jüdischer GeschichteJerusalem ist die Hauptstadt Israels und die größte Stadt des Landes. Für Juden ist sie seit Jahrtausenden religiöser und historischer Mittelpunkt. Zugleich ist Jerusalem auch für Christen und Muslime heilig und steht im Zentrum politischer Streitfragen.Mehr lesen Post einen Freund während der Zeremonie. Sein Körper wurde identifiziert, und gestern kehrte er nach Hause zurück, um zwischen seinen Nachbarn und Freunden beigesetzt zu werden. Etliche andere Opfer warten noch immer auf diese Rückkehr. 

Sein Begräbnis war keine stille Zeremonie: Familienmitglieder, Freunde und Dorfbewohner begleiteten den Sarg durch das Kibbutzgelände, viele mit Büchern, persönlichen Gegenständen, Erinnerungen in der Hand. Ein Teil der Masse der Gedenkveranstaltung umgab das Grab, während Redner, darunter ehemalige Geiseln und Nachbarn, sprechen.

Gedenken – und Verhöhnung

Der Tag des Begräbnisses fiel auf den Jahrestag des Angriffs: Während Israel trauert, sendet die HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen aus GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen ein ganz anderes Signal. In einer offiziellen Erklärung zum zweiten Jahrestag bezeichnete sie den 7. Oktober als „glorreichen Tag des Übertritts“, begleitet von einem KI-Video, das Täter als Helden preist, Szenen des Angriffs rekonstruiert und die Namen getöteter Hamas-Kommandeure ehrt.

Die Gegensätze könnten kaum extremer sein: auf der einen Seite Steinigen zur Ruhe, auf der anderen Seite eine Terrororganisation, die den Mord als Triumph stilisiert. Dieses Schauspiel darf nicht beiläufig als PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der ÖffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen abgetan werden – es ist Teil eines ideologischen Krieges, der mit Leichen begonnen hat und mit Bildern weitergeführt wird.

Wenn Erinnerung Pflicht ist

Das Begräbnis von Yuval ist mehr als die Rückkehr eines Individuums: Es ist ein Signal an die Gegner und ein Trost für die Hinterbliebenen. In einem Land, das täglich zwischen Krieg und Leben pendelt, ist die Tradition begraben zu dürfen, Teil der Identität und Würde.

Yuval kehrt zurück in sein Kibbutz, doch viele mehr kehren nicht zurück – sie sind verschwunden, verschleppt, nicht identifiziert. Ihre Familien leben mit jedem Tag, mit jeder Erinnerung, mit jeder Frage, die ohne Antwort bleibt.

Israel gedenkt nicht nur der Toten – es definiert sich durch sie.
Das Begräbnis ist kein Abschluss. Es ist ein Versprechen: zu erinnern, zu verteidigen, weiterzuleben.

Thematische Einordnung



Autor: Redaktion
Dienstag, 07 Oktober 2025

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