Ein historischer Moment in Judäa und Samaria: Kein einziger palästinensischer Mörder mehr auf der Flucht

Ein historischer Moment in Judäa und Samaria: Kein einziger palästinensischer Mörder mehr auf der Flucht


Zum ersten Mal seit Jahren wurden sämtliche Täter, die Israelis ermordet haben, festgenommen oder ausgeschaltet. Ein Wendepunkt, der zeigt, wie entschlossen Israel in Judäa und Samaria gegen Terrorstrukturen vorgeht – trotz internationaler Kritik.

Ein historischer Moment in Judäa und Samaria: Kein einziger palästinensischer Mörder mehr auf der Flucht

Es kommt selten vor, dass selbst erfahrene Militärs innehalten. Doch genau das tat Maj.-Gen. Avi Bluth, der Kommandeur des Zentralkommandos, in diesen Tagen. Er sprach von einer Situation, die es seit langer Zeit nicht mehr gegeben habe: Kein einziger flüchtiger Täter, der Israelis ermordet hat, ist in Judäa und Samaria noch unterwegs. Nicht einer. Alle wurden festgenommen oder in bewaffneten Auseinandersetzungen neutralisiert.

Den Schlusspunkt setzte die gezielte Operation gegen Sultan al-Ghani, den Terroristen, der 2024 den Sicherheitsmann Gideon Perry tötete. Über ein Jahr lang hielt er sich im Umfeld von Jenin versteckt, wechselte Schutzräume, nutzte das zerfurchte Gelände, die lokalen Strukturen und die Nähe bewaffneter Gruppierungen für seine Flucht. Dann kamen israelische Kräfte erneut in das Gebiet – und dieses Mal endete seine Flucht. Der Mann, der eine Familie zerstörte, wurde ausgeschaltet. Sein Haus in der Nähe von Kedumim war bereits zuvor geräumt und abgerissen worden, als Teil der Maßnahmen gegen jene, die ihre Umgebung für Terror missbrauchen.

Nur einen Tag zuvor hatten israelische Kräfte Ala Raouf Shetiyya getötet – verantwortlich für die Ermordung zweier Soldaten der Kfir-Brigade, Eliya Hilel und Diego Shvisha Harsaj. Auch er hatte sich lange dem Zugriff entzogen. Die Festnahme- und Eliminierungsoperationen der vergangenen Monate waren aufwendig, riskant und von präziser Koordination zwischen Armee, Geheimdienst und Grenzpolizei geprägt. Doch sie folgten einer klaren Linie: Die Täter dürfen keinen Schutzraum mehr finden.

Parallel dazu führte Israel in Judäa und Samaria eine breit angelegte Kampagne gegen Waffenhandel, Terrorzellen und Logistikketten durch. Innerhalb weniger Tage wurden über 60 Gesuchte festgenommen, darunter 18 operative Mitglieder der Hamas. In Dörfern, Städten und unwegsamem Gelände stießen die Kräfte auf Sprengsätze, Waffenlager, Kommunikationsmittel und Geldflüsse – ein dichtes Netzwerk, das Terror ermöglicht und finanziert. Die Operationen zielten darauf ab, diese Strukturen einzudämmen, bevor sie neue Anschläge hervorbringen.

Bemerkenswert ist vor allem der Zeitpunkt. Während europäische Regierungen Israel moralisch bedrängen, Sanktionen erwägen und sich politischen Kampagnen beugen, arbeitet Israel unermüdlich an der Sicherheit seiner Bürger. Jeder Schritt – jede nächtliche Razzia, jede punktgenaue Operation, jeder Zugriff – dient dem Schutz der Menschen in Jerusalem, in Samaria, im Jordantal, in Gush Etzion und an allen Orten, die seit Jahren das Ziel palästinensischer Terrorgruppen sind.

Wer Judäa und Samaria nur als Landkarte sieht, verkennt die Realität. Der Raum ist ein Geflecht aus Zivilbevölkerung, strategischen Transitpunkten, Waffenströmen und ideologischen Spannungen. Terrorgruppen nutzen ihn als Nährboden – Israel versucht ihn zu stabilisieren. Dass es der Armee gelungen ist, sämtliche Mörder aufzuspüren, ist deshalb weit mehr als eine sicherheitspolitische Statistik. Es ist ein Moment kollektiver Erleichterung für die Familien der Opfer und ein Beweis dafür, dass israelische Sicherheitskräfte ihre Verantwortung ernst nehmen – auch dann, wenn sie dafür international angegriffen werden.

Wer die Region kennt, weiß: Die Gefahr ist nicht verschwunden. Neue Zellen formieren sich, alte Netzwerke warten auf Gelegenheiten. Doch Israels Erfolg in diesen Wochen zeigt ein Prinzip, das sich immer wieder bewährt: Terror bricht man nicht durch Beschwörungen, sondern durch Entschlossenheit. Und diese Entschlossenheit hat in Judäa und Samaria zum ersten Mal seit Jahren ein Ergebnis hervorgebracht, das Hoffnung macht – ein seltener Moment, der bleibt.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Samstag, 29 November 2025

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