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Erzogen zum Hass: Wie die Hamas Kinder systematisch zu Waffen macht

Erzogen zum Hass: Wie die Hamas Kinder systematisch zu Waffen macht


Der Terror der Hamas beginnt nicht im Tunnel und nicht am Grenzzaun. Er beginnt im Klassenzimmer, im Kinderlager, im Alltag. Wer verstehen will, warum Gewalt für viele junge Palästinenser selbstverständlich geworden ist, muss dort hinschauen, wo Ideologie gezielt in kindliche Köpfe gepflanzt wird. Die Geschichte kennt dieses Muster – Kambodscha ist nur eine warnende Randnotiz.

Erzogen zum Hass: Wie die Hamas Kinder systematisch zu Waffen macht

Die Hamas führt keinen klassischen Krieg. Sie führt einen Generationenkrieg. Ihr entscheidendstes Schlachtfeld ist nicht militärisch, sondern pädagogisch. Seit Jahren investiert die Terrororganisation enorme Ressourcen in die gezielte Indoktrination von Kindern und Jugendlichen im Gazastreifen. Das Ziel ist klar: eine Gesellschaft, in der Hass auf Juden, Ablehnung Israels und die Verherrlichung des Todes nicht hinterfragt, sondern verinnerlicht werden.

Kinder wachsen in Gaza nicht neutral auf. Sie wachsen in einem ideologischen Ökosystem auf, das Gewalt als moralische Pflicht darstellt. Bereits im frühen Schulalter lernen sie, dass Märtyrertum ehrenvoll sei, dass Israel nicht existieren dürfe und dass der eigene Tod Teil einer höheren Mission sei. Diese Botschaften sind kein Zufall, keine Entgleisung einzelner Lehrer, sondern Bestandteil eines Systems.

Bildung als Waffe

Untersuchungen internationaler Bildungsbeobachter zeigen seit Jahren, dass palästinensische Schulbücher systematisch Gewalt legitimieren. Buchstaben werden mit Begriffen wie Angriff oder Märtyrer gelernt, Rechenaufgaben zählen getötete Kämpfer, Landkarten tilgen Israel vollständig. Juden erscheinen nicht als Menschen, sondern als Feindbild.

Diese Inhalte werden nicht nur in Hamas-eigenen Einrichtungen vermittelt. Sie finden sich auch in Schulen der Palästinensischen Autonomiebehörde und in Einrichtungen internationaler Hilfsorganisationen. Damit erreicht die Indoktrination eine flächendeckende Wirkung. Kinder haben keine Alternative, keine Gegenstimme, keinen Raum für kritisches Denken.

Ein zentrales Element ist die emotionale Aufladung. Gewalt wird romantisiert, der Tod ästhetisiert. Kinderlieder, Fernsehformate und Sommercamps vermitteln dieselbe Botschaft. Wer stirbt, lebt weiter als Held. Wer tötet, dient Gott. Wer zweifelt, verrät.

Die Hamas braucht Kinder

Für die Hamas sind Kinder kein schützenswertes Gut, sondern eine Ressource. Sie dienen als Propagandamaterial, als menschliche Schutzschilde und als zukünftige Kämpfer. Dass Minderjährige in bewaffneten Einheiten auftauchen, ist kein Ausrutscher, sondern kalkuliert. Je jünger die Prägung, desto tiefer sitzt sie.

Der Terrorangriff vom 7. Oktober hat diese Realität brutal offengelegt. Viele der Täter stammten aus einer Generation, die seit frühester Kindheit in genau diesem ideologischen Klima aufgewachsen ist. Das erklärt nicht die Tat, aber es erklärt die Enthemmung. Wer jahrelang gelernt hat, dass Juden Dämonen sind und der Tod Ruhm bedeutet, verliert jede moralische Grenze.

Ein historischer Vergleich als Warnung

Ein Blick in die Geschichte zeigt, wohin solche Systeme führen können. In Kambodscha nutzten die Roten Khmer unter Führung von Pol Pot Kinder in ähnlicher Weise. Schulen wurden geschlossen, Ideologie ersetzte Bildung, Kinder wurden gegen ihre Eltern instrumentalisiert. Die Organisation betrachtete sie als formbares Material, als leeres Blatt.

Der Unterschied ist der Kontext, nicht die Methode. Die Roten Khmer waren ein isoliertes Regime, die Hamas agiert im Schutz internationaler Narrative, humanitärer Rhetorik und politischer Relativierung. Doch das Prinzip ist identisch. Wer Kinder ideologisch entmenschlicht, zerstört jede Grundlage für eine friedliche Zukunft.

Die Konsequenz für Israel

Israel steht dieser Realität nicht aus theoretischer Distanz gegenüber. Es ist unmittelbares Ziel dieser Erziehung. Raketen, Messerangriffe und Massaker sind das Endprodukt eines Systems, das Kindern systematisch beibringt zu hassen. Wer das ignoriert und nur über Grenzen, Übergänge oder Waffenstillstände spricht, verweigert sich der eigentlichen Ursache des Konflikts.

Solange die Hamas die Kontrolle über Bildung, Medien und soziale Strukturen in Gaza behält, wird jede politische Lösung scheitern. Frieden kann nicht wachsen, wo Kinder lernen, dass Töten Tugend ist. Sicherheit bedeutet deshalb nicht nur militärische Abschreckung, sondern auch die schonungslose Benennung dieser Indoktrination.

Die Kinder in Gaza sind Opfer. Opfer einer Terrororganisation, die ihre Zukunft geopfert hat. Wer wirklich humanitär denkt, muss genau hier ansetzen – nicht bei der Rechtfertigung, sondern bei der Wahrheit.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: IDF


Mittwoch, 07 Januar 2026

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