Trump droht Iran mit vollständiger Zerstörung: „Wenn sie mich töten wollen, wird das ganze Land zerstört“Trump droht Iran mit vollständiger Zerstörung: „Wenn sie mich töten wollen, wird das ganze Land zerstört“
Ein Satz, gesprochen ohne Zögern, mit maximaler Klarheit. Donald Trump zieht eine rote Linie und sagt offen, was andere nur andeuten. Der Iran soll wissen, was passiert, wenn Worte zu Taten werden.
Sollte der Iran versuchen, ihn zu töten, werde das Land ausgelöscht. Nicht symbolisch, nicht begrenzt, nicht als Warnschlag, sondern endgültig. Diese Aussage fiel nicht in einer hitzigen Wahlkampfrede, sondern in einem ruhigen Gespräch zum zweiten Jahrestag seiner Amtseinführung. Genau das macht sie so bedeutsam.
Der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten formuliert hier keine Drohung aus Emotion, sondern eine strategische Abschreckung. Trump sprach davon, dass er sehr feste Anweisungen hinterlassen habe. Sollte ihm etwas zustoßen, werde der Iran von der Landkarte verschwinden. Er sagte dies ohne Umschweife und ohne Rücknahme. Es ist die Sprache eines Mannes, der Macht nicht relativiert, sondern benutzt.
Aus israelischer Sicht ist diese Klarheit kein Nebengeräusch. Der Iran ist seit Jahrzehnten der zentrale Motor regionaler Instabilität. Er finanziert, bewaffnet und lenkt Terrororganisationen, die Israel offen vernichten wollen. Er arbeitet an militärischen Fähigkeiten, die das strategische Gleichgewicht im Nahen Osten dauerhaft verändern würden. Wenn Trump nun öffentlich erklärt, dass ein persönlicher Angriff auf ihn das Ende des iranischen Staates bedeuten würde, dann ist das mehr als Selbstschutz. Es ist ein Signal an Teheran, dass die Phase kalkulierter Grauzonen vorbei ist.
Trump kritisierte zugleich seinen Vorgänger Joe Biden scharf. Ein Präsident müsse einen Präsidenten verteidigen, sagte er. Nicht nur sich selbst, sondern das Amt, die Institution und die Abschreckungskraft, die damit verbunden ist. Wer Drohungen unbeantwortet lasse, lade sie ein. Diese Haltung ist typisch für Trump, aber sie trifft einen wunden Punkt. Der Iran hat in der Vergangenheit wiederholt Drohungen gegen amerikanische Entscheidungsträger ausgesprochen, ohne ernsthafte Konsequenzen zu spüren.
Parallel zu Trumps Worten wurde bekannt, dass er weiterhin mit seinen Beratern über militärische Optionen gegen den Iran spricht. Dabei geht es ausdrücklich nicht um symbolische Angriffe oder begrenzte Operationen. Trump will, so heißt es, eine Lösung, die eindeutig ist. Kein langer Krieg, keine schleichende Eskalation, sondern ein Schlag, der das Problem beendet. In der vergangenen Woche hatte er noch gezögert, weil Berichte über nachlassende Repressionen im Iran und ausbleibende Massenhinrichtungen ihn zu einem Schritt zurück bewogen hatten. Doch das Ziel bleibt unverändert.
Für Israel ist diese Haltung ambivalent, aber verständlich. Einerseits birgt jede massive militärische Aktion gegen den Iran das Risiko regionaler Kettenreaktionen. Andererseits lebt Israel seit Jahren mit der Realität, dass der Iran an seiner Peripherie zündelt, während die internationale Gemeinschaft beschwichtigt. Trumps Worte durchbrechen dieses Muster. Sie sind brutal ehrlich und gerade deshalb wirkungsvoll.
Donald Trump spricht aus, was in Jerusalem viele denken, aber selten so offen formulieren. Abschreckung funktioniert nur, wenn sie glaubwürdig ist. Und Glaubwürdigkeit entsteht nicht durch diplomatische Floskeln, sondern durch klare Konsequenzen. Ob es jemals zu einem solchen Szenario kommt, ist offen. Doch eines ist sicher: Teheran hat diese Botschaft verstanden.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: By Ali Shaker/VOA - http://m.voanews.com/a/3430146.html, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50357877
Mittwoch, 21 Januar 2026