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Moody’s stärkt Israels Kredit-Ausblick ein Signal gegen den Abgesang

Moody’s stärkt Israels Kredit-Ausblick ein Signal gegen den Abgesang


Während internationale Debatten Israel politisch isolieren wollen, sendet eine der wichtigsten Ratingagenturen der Welt ein anderes Zeichen. Moody’s korrigiert seinen Blick auf Israels Wirtschaft deutlich nach oben und widerspricht damit vielen düsteren Erzählungen der vergangenen Monate.

Moody’s stärkt Israels Kredit-Ausblick ein Signal gegen den Abgesang

Moody’s hat den Kreditausblick Israels von „negativ“ auf „stabil“ angehoben. Die eigentliche Bonitätsnote bleibt zwar bei Baa1, doch die Veränderung ist alles andere als technisch. Sie ist ein klares wirtschaftliches und politisches Signal: Israel steht stabiler da, als viele erwartet hatten trotz Krieg, trotz Sicherheitskosten, trotz internationalem Druck.

Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem Israel seit Monaten unter außergewöhnlichen Belastungen steht. Militärische Einsätze an mehreren Fronten, hohe Verteidigungsausgaben, Unsicherheit an den Märkten. Und dennoch kommt Moody’s zu dem Schluss, dass sich die Risiken spürbar abgeschwächt haben. Nicht, weil die Realität einfacher geworden wäre sondern weil sich Israels wirtschaftliche Substanz als widerstandsfähig erwiesen hat.

Die Ratingagentur verweist auf eine schneller als prognostizierte wirtschaftliche Erholung. Produktion, Konsum und Investitionen haben sich stabilisiert. Internationale Kapitalmärkte bleiben zugänglich. Das Finanzsystem zeigt keine Anzeichen von Stress. Banken gelten weiterhin als solide kapitalisiert, staatliche Institutionen als belastbar.

Besonders bemerkenswert ist dabei der Ton der Analyse. Moody’s spricht offen von der Fähigkeit Israels, selbst unter extremen Sicherheitsbedingungen handlungsfähig zu bleiben. Das ist eine deutliche Abkehr von der Phase unmittelbar nach Kriegsbeginn, als massive wirtschaftliche Verwerfungen befürchtet wurden. Diese sind ausgeblieben.

Damit widerspricht die Bewertung auch einem Narrativ, das international gerne gepflegt wird: dem Bild eines ökonomisch angeschlagenen Landes am Rand der Instabilität. Moody’s sagt faktisch das Gegenteil. Israels Wirtschaftsmodell, getragen von Innovation, Technologie, Exportstärke und funktionierenden Institutionen, bleibt tragfähig.

In diese Entwicklung fügt sich auch die überraschende Entscheidung der Bank of Israel ein, den Leitzins Anfang Januar erneut zu senken von 4,25 auf 4 Prozent. Ökonomen hatten nicht damit gerechnet. Die Notenbank jedoch sah offenbar ausreichend Spielraum, um Wachstum zu unterstützen, ohne die Preisstabilität zu gefährden. Es war bereits die zweite Zinssenkung innerhalb kurzer Zeit ein weiterer Hinweis darauf, dass die wirtschaftliche Lage nicht als akut bedrohlich eingeschätzt wird.

Natürlich bleiben die Herausforderungen real. Die Sicherheitsausgaben sind hoch, die Region instabil, politische Spannungen im Inneren bestehen fort. Doch Moody’s macht deutlich: Diese Faktoren gefährden derzeit nicht die grundsätzliche Zahlungsfähigkeit oder wirtschaftliche Tragkraft des Staates.

Für Israel ist diese Neubewertung mehr als ein Eintrag in einem Finanzbericht. Sie wirkt direkt auf Investoren, auf internationale Fonds, auf langfristige Finanzierungen. Ein stabiler Ausblick senkt Risiken, stärkt Vertrauen und sendet eine Botschaft an Märkte weltweit: Israel bleibt ein verlässlicher wirtschaftlicher Akteur.

Gerade deshalb ist dieser Schritt politisch brisant. Während Teile der internationalen Öffentlichkeit Israel isolieren wollen, urteilen jene Institutionen, die nüchtern rechnen müssen, anders. Ohne Ideologie. Ohne Parolen. Nur auf Basis von Zahlen, Strukturen und Belastbarkeit.

Moody’s hat keine Solidarität erklärt. Keine Haltung eingenommen. Die Agentur hat bewertet und kam zu einem klaren Ergebnis: Israel hält stand.

Das ist kein Triumph. Aber es ist ein deutlicher Widerspruch gegen all jene, die seit Monaten den wirtschaftlichen Niedergang des Landes herbeireden. Die Realität, so nüchtern sie auch sein mag, zeichnet ein anderes Bild.




Autor: Redaktion
Bild Quelle: By Yaniv Morozovsky - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35912999
Montag, 02 Februar 2026

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