Atomgespräche geplatzt: Iran spielt erneut sein bekanntes TäuschungsspielAtomgespräche geplatzt: Iran spielt erneut sein bekanntes Täuschungsspiel
Die von den USA und Iran für Freitag geplanten Atomverhandlungen sind geplatzt. Wieder einmal hat Teheran in letzter Minute versucht, getroffene Absprachen zu unterlaufen und wieder einmal wurde deutlich, dass das iranische Regime Diplomatie lediglich als Verzögerungstaktik benutzt.
Nach Angaben mehrerer hochrangiger amerikanischer Regierungsvertreter sagten die Vereinigten Staaten die Gespräche ab, nachdem Iran bereits vereinbarte Bedingungen einseitig ändern wollte. Washington hatte unmissverständlich erklärt, dass es keine weiteren Zugeständnisse geben werde. Daraufhin zogen sich die iranischen Vertreter zurück.
Ein amerikanischer Beamter formulierte die Situation gegenüber dem israelischen Sender N12 bemerkenswert klar: „Wir haben ihnen gesagt: Entweder das vereinbarte Format oder gar nichts. Und sie antworteten: Dann eben gar nichts.“
Damit bestätigte sich erneut ein altbekanntes Muster: Sobald ernsthafte Verhandlungen in greifbare Nähe rücken, versucht Teheran, die Spielregeln zu verändern. Das Regime fordert neue Zugeständnisse, neue Orte, neue Formate alles mit dem Ziel, Zeit zu gewinnen und internationalen Druck zu mindern.
Nach ursprünglichem Plan hätten die Gespräche in Istanbul stattfinden sollen. Iran bestand jedoch plötzlich darauf, den Ort nach Oman zu verlegen und das Format zu verändern. Die Amerikaner lehnten diese Forderungen ab. Die Folge: Der gesamte diplomatische Prozess kollabierte noch vor Beginn.
Die US-Delegation unter Leitung von Präsident Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff sowie Trumps Berater Jared Kushner wird nun nicht wie vorgesehen nach Oman reisen. Stattdessen fliegen beide nach Katar, um sich dort mit regionalen Partnern abzustimmen. Anschließend kehren sie in die Vereinigten Staaten zurück.
Ein weiterer amerikanischer Vertreter erklärte, Washington bleibe zwar grundsätzlich gesprächsbereit. Doch Geduld mit Iran gebe es nicht mehr: „Wir wollen schnell zu einem echten Abkommen kommen. Wenn das nicht möglich ist, werden andere Optionen geprüft.“
Diese Formulierung wird international als klare Anspielung auf mögliche militärische Schritte verstanden, die Präsident Donald Trump in der Vergangenheit wiederholt ins Spiel gebracht hat.
US-Außenminister Marco Rubio bestätigte auf einer Pressekonferenz in Washington die Entwicklung. Er machte deutlich, dass die USA grundsätzlich zu Gesprächen bereit seien allerdings nur unter ernsthaften Bedingungen. „Die Iraner haben einem bestimmten Format zugestimmt und sind dann zurückgerudert“, sagte Rubio. „Wenn sie sich wieder an die ursprünglichen Vereinbarungen halten, sind wir bereit, uns zu treffen.“
Gleichzeitig stellte der amerikanische Chefdiplomat klar, dass es bei möglichen Verhandlungen nicht nur um das Atomprogramm gehen werde. Auch das iranische Raketenprogramm, die Unterstützung von Terrororganisationen und die massive Unterdrückung der eigenen Bevölkerung müssten Teil eines umfassenden Abkommens sein.
Genau das aber lehnt Teheran kategorisch ab. Ein iranischer Diplomat erklärte gegenüber Reuters, man sei nur bereit, über das Atomprogramm zu sprechen nicht jedoch über ballistische Raketen oder die regionale Terrorpolitik.
Damit offenbart sich erneut die wahre Absicht des Regimes: Iran will allein eine Lockerung von Sanktionen erreichen, ohne seine aggressive Außenpolitik auch nur im Geringsten zu ändern.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warnte bereits vor Jahren davor, dass das iranische Regime Verhandlungen lediglich als Nebelwand benutze. Die aktuellen Ereignisse geben ihm Recht. Während Teheran öffentlich von Dialog spricht, arbeitet es im Hintergrund weiter an militärischen Fähigkeiten und an der Ausdehnung seines Einflusses im Nahen Osten.
Die Absage der Gespräche ist daher kein diplomatischer Rückschlag sondern eine längst überfällige Entlarvung iranischer Taktik. Washington hat diesmal nicht nachgegeben. Und das ist ein wichtiges Signal.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob Iran zur Vernunft kommt und zu ernsthaften Gesprächen bereit ist. Sollte das Regime weiter auf Konfrontation setzen, rücken deutlich härtere Maßnahmen unausweichlich näher.
Für Israel und seine Verbündeten ist eines klar: Ein Iran mit Atomwaffen bleibt die größte strategische Bedrohung der Gegenwart. Und leere Worte aus Teheran werden daran nichts ändern.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild KI generiert
Mittwoch, 04 Februar 2026