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Europa bezahlt Geisterarmee in Gaza mit Millionenbeträgen

Europa bezahlt Geisterarmee in Gaza mit Millionenbeträgen


Tausende angebliche Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde erhalten Gehälter, obwohl sie seit Jahren keinerlei Funktion ausüben. Westliche Steuerzahler finanzieren ein System, das nichts leistet und niemandem dient.

Europa bezahlt Geisterarmee in Gaza mit Millionenbeträgen

Während Regierungen in den USA und Europa weiterhin jedes Jahr hunderte Millionen Dollar und Euro an die Palästinensische Autonomiebehörde überweisen, stellt sich eine einfache, aber entscheidende Frage: Wofür genau wird dieses Geld eigentlich ausgegeben? Eine offizielle Sendung des palästinensischen Fernsehens hat nun eine Wahrheit enthüllt, die man kaum glauben möchte. Ein palästinensischer Wirtschaftsexperte sprach offen über ein gigantisches Finanzloch, das seit Jahren existiert und trotzdem ungerührt weitergefüllt wird.

In der Sendung erklärte der Ökonom Muayyad Afaneh, dass sich im Gazastreifen rund 17.000 Mitglieder der Sicherheitskräfte der Autonomiebehörde befinden. Zusätzlich gebe es dort etwa 20.000 zivile Angestellte der Behörde. Alle diese Menschen, so Afaneh, erhielten weiterhin regelmäßig Gehälter aus Ramallah. Gleichzeitig gebe es zahlreiche Dienstleistungen im Gazastreifen, für die die Autonomiebehörde ebenfalls Geld ausgebe.

Diese Zahlen wirken schon auf den ersten Blick absurd. Seit 2007 herrscht im Gazastreifen die Terrororganisation Hamas. Sie duldet keinerlei Konkurrenz, keine alternative Sicherheitsstruktur und schon gar keine bewaffneten Kräfte, die der Autonomiebehörde unterstehen. Die angeblichen Sicherheitskräfte existieren also nur auf dem Papier. Sie haben keine Aufgaben, keine Befugnisse und keine Möglichkeit, irgendeine Form von öffentlicher Ordnung aufrechtzuerhalten. Dennoch fließen Monat für Monat Millionenbeträge auf ihre Konten.

Man kann diese Situation nur als Gehaltsliste für eine Phantomarmee bezeichnen. Westliche Regierungen überweisen Geld in dem Glauben, damit Stabilität, Verwaltung und Sicherheit zu fördern. In Wirklichkeit bezahlen sie Menschen dafür, nichts zu tun. Es ist ein System, das mit normalem Verstand nicht zu erklären ist.

Noch absurder wird die Lage durch eine weitere Tatsache. Israel hat wiederholt klargemacht, dass diese Sicherheitskräfte auch nach einem möglichen Ende der Hamas-Herrschaft keine Rolle im Gazastreifen spielen werden. Sie sind weder ausgebildet noch organisiert noch politisch geeignet, Verantwortung zu übernehmen. Das Geld, das heute an sie fließt, dient also nicht einmal einer künftigen Perspektive. Es ist schlicht verlorenes Kapital.

Der palästinensische Experte beschrieb im Fernsehen, dass die Autonomiebehörde den Gazastreifen sogar doppelt finanziere. Einerseits gebe es Gelder, die Israel aufgrund politischer Konflikte zeitweise einbehält. Andererseits zahle Ramallah dennoch unverändert die vollen Gehälter an alle Angestellten im Gazastreifen. Und diese Gehälter seien identisch mit denen von Beschäftigten in Gebieten, die tatsächlich unter Kontrolle der Autonomiebehörde stehen. Ein Mitarbeiter im Gazastreifen, der keinerlei Arbeit verrichtet, erhält also denselben Lohn wie ein Kollege, der täglich seinen Dienst versieht.

Für amerikanische und europäische Steuerzahler ist das eine schallende Ohrfeige. In vielen Ländern wird die Unterstützung für die Autonomiebehörde als Beitrag zu Frieden und Aufbau verkauft. Bürgern wird erzählt, ihr Geld helfe dabei, Institutionen zu stärken, Bildung zu fördern und eine funktionierende Verwaltung zu ermöglichen. Die Realität sieht völlig anders aus. Ein erheblicher Teil der Hilfsgelder verschwindet in einem bürokratischen System ohne jede Gegenleistung.

Dieses Verhalten ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck einer tief verwurzelten Mentalität. Die Autonomiebehörde hat seit Jahren bewiesen, dass sie mit fremdem Geld äußerst sorglos umgeht. Terroristen werden mit großzügigen Zahlungen belohnt, selbst wenn sie wegen Mordes in israelischen Gefängnissen sitzen. Öffentliche Mittel fließen in Propaganda, in politische Loyalitäten und in Strukturen, die niemandem nützen. Verantwortung gegenüber den Geldgebern gibt es kaum.

Statt Reformen durchzuführen und ein transparentes System aufzubauen, behandelt die Führung in Ramallah internationale Hilfe wie einen endlosen Geldautomaten. Solange Washington, Brüssel und andere Hauptstädte bereit sind zu zahlen, besteht für die Autonomiebehörde kein Grund, etwas zu ändern. Genau deshalb wird dieses absurde Modell Jahr für Jahr fortgeführt.

Die Enthüllungen im palästinensischen Fernsehen werfen ein grelles Licht auf die Doppelmoral vieler westlicher Regierungen. Sie kritisieren Korruption in aller Welt, fordern Effizienz und Kontrolle, doch im Umgang mit der Autonomiebehörde drücken sie beide Augen zu. Aus politischer Bequemlichkeit wird ein System finanziert, das keinerlei Rechenschaft ablegt.

Die entscheidende Frage bleibt unbeantwortet: Warum sollen amerikanische und europäische Bürger weiterhin Gehälter für Menschen bezahlen, die nichts schützen, nichts verwalten und niemandem dienen? Warum fließt Geld in Strukturen, die weder Frieden noch Sicherheit fördern, sondern lediglich ein gescheitertes politisches Gebilde künstlich am Leben halten?

Solange diese Fragen nicht ehrlich gestellt werden, wird sich nichts ändern. Der Westen finanziert nicht den Aufbau eines künftigen palästinensischen Staates. Er finanziert eine Illusion. Und jede weitere Überweisung macht diese Illusion nur teurer.

Thematische Einordnung



Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild KI generiert
Mittwoch, 04 Februar 2026

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