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Bank of Palestine schützt Pay-for-Slay: Terrorfinanzierung als offizielles Geschäftsmodell

Bank of Palestine schützt Pay-for-Slay: Terrorfinanzierung als offizielles Geschäftsmodell


Die wichtigste palästinensische Bank weigert sich, 3.400 Konten von verurteilten Terroristen zu schließen. Israel fordert ein Ende der Zahlungen, die Palästinensische Autonomiebehörde blockiert. Ein Skandal, der zeigt, dass das System Pay-for-Slay kein Ausrutscher, sondern staatliche Politik ist.

Bank of Palestine schützt Pay-for-Slay: Terrorfinanzierung als offizielles Geschäftsmodell

Was sich derzeit hinter den Mauern der Bank of Palestine abspielt, ist ein politischer Skandal von historischer Dimension. Während europäische Regierungen von Frieden reden, während internationale Organisationen Milliarden an die Palästinensische Autonomiebehörde überweisen, läuft in Ramallah ein System auf Hochtouren, das nichts anderes ist als eine offizielle Belohnungsmaschine für Mord. Und diese Maschine heißt Pay-for-Slay.

Israels Finanzministerium hatte unmissverständlich gefordert, dass 3.400 Bankkonten geschlossen werden, über die monatliche Prämien an verurteilte Terroristen und ihre Familien ausgezahlt werden. Diese Konten sind der technische Kern eines Systems, das seit Jahrzehnten Attentate auf Juden finanziell vergütet. Die Antwort der Bank war so dreist wie entlarvend: Man sei nicht in der Lage, zu handeln.

Ein Satz, der die Wahrheit verhöhnt. Die größte Bank der Palästinensischen Autonomiebehörde, die täglich Millionenbeträge bewegt, internationale Geschäfte abwickelt und komplexeste Transaktionen durchführt, behauptet plötzlich, sie könne simple Kontoschließungen nicht vornehmen. Niemand, der auch nur ansatzweise versteht, wie Banken funktionieren, glaubt diese Ausrede. Die Realität ist eine andere: Die Bank will nicht handeln. Und sie handelt nicht, weil sie es von ganz oben so befohlen bekommen hat.

Damit ist endgültig bewiesen, was Israel seit Jahren sagt: Pay-for-Slay ist kein soziales Hilfsprogramm. Es ist kein menschlicher Beistand für Familien in Not. Es ist kein bürokratischer Automatismus. Es ist eine bewusste, strategische Entscheidung der Palästinensischen Autonomiebehörde, Terrorismus zu finanzieren und zu belohnen. Wer einen Israeli tötet, wird zum Versorger seiner Familie. Wer im Gefängnis sitzt, bekommt ein Gehalt. Je mehr Juden ermordet werden, desto höher die Auszahlung.

Die Zahlen sind eindeutig. Ein normaler palästinensischer Arbeiter verdient durchschnittlich etwa 2.000 bis 2.500 Schekel im Monat, umgerechnet rund 520 bis 650 Euro. Ein Terrorist dagegen erhält, je nach Länge seiner Haft, zwischen 3.000 und 12.000 Schekel monatlich, also zwischen etwa 780 und über 3.100 Euro. In vielen Fällen übersteigt die Prämie das Einkommen eines Arztes, Lehrers oder Ingenieurs. Das Signal an die Gesellschaft ist brutal klar: Gewalt lohnt sich. Frieden nicht.

Besonders aufschlussreich ist der zeitliche Vergleich. Vor einigen Monaten hatte die Bank of Palestine auf israelischen Druck hin 1.700 ähnliche Konten geschlossen. Es ging also. Es war möglich. Es wurde getan. Heute verweigert dieselbe Bank bei weiteren 3.400 Konten plötzlich jede Kooperation. Was sich geändert hat, ist nicht die Technik, nicht das Recht, nicht die Machbarkeit. Geändert hat sich der politische Wille in Ramallah. Die Palästinensische Autonomiebehörde hat entschieden, dass das Pay-for-Slay-System weiterlaufen muss, koste es, was es wolle.

Dabei ist die Bank of Palestine vollständig abhängig von Israel. Palästinensische Banken besitzen keine eigenen Auslandsfilialen. Für internationale Überweisungen sind sie auf israelische Korrespondenzbanken angewiesen, vor allem auf die Discount Bank und Bank Hapoalim. Ohne diese Zusammenarbeit bricht der gesamte Zahlungsverkehr der Palästinensischen Autonomiebehörde zusammen. Genau hier setzt der israelische Hebel an.

Finanzminister Bezalel Smotrich hat bereits klargemacht, dass Israel die Garantien für diese Zusammenarbeit aufheben kann. Dann dürften israelische Banken keine Transaktionen mehr für palästinensische Institute abwickeln. Ein solcher Schritt würde das Finanzsystem der PA in kürzester Zeit lahmlegen. Schon einmal, im Jahr 2025, drohte Smotrich mit diesem Mittel. Damals knickte die internationale Gemeinschaft ein und drängte Israel zur Zurückhaltung. Das Ergebnis war eindeutig: Die Terrorfinanzierung ging weiter.

Heute ist die Lage noch deutlicher. Die 3.400 Konten, um die es jetzt geht, sind kein technisches Detail. Sie sind der Kern des Pay-for-Slay-Mechanismus. Jeder einzelne dieser Zahlungswege steht für konkrete Anschläge, für konkrete Opfer, für konkrete Gräber in Israel. Wer diese Konten offenhält, entscheidet sich bewusst dafür, dass der nächste Attentäter weiß: Meine Familie ist versorgt.

Die Palästinensische Autonomiebehörde versucht, das System kosmetisch zu tarnen. Terroristen werden als „Pensionäre“ registriert, Zahlungen als „Sozialhilfe“ umetikettiert, Überweisungen über verschiedene Ministerien verteilt. Doch der Zweck bleibt derselbe. Geld fließt nicht für Bedürftige, sondern für Mörder. Nicht für Frieden, sondern für weitere Gewalt.

Die internationale Gemeinschaft macht sich mitschuldig. Jedes Jahr fließen Milliarden an Hilfsgeldern nach Ramallah. Offiziell für Schulen, Krankenhäuser und Verwaltung. In Wahrheit stabilisieren diese Gelder ein Regime, das Terroristen bezahlt. Ohne westliche Finanzspritzen könnte die PA dieses System nicht aufrechterhalten. Europa redet von Menschenrechten, während es Strukturen finanziert, die Menschenrechte mit Füßen treten.

Auch in Washington wächst die Ungeduld. Hochrangige amerikanische Vertreter haben der PA-Führung deutlich gemacht, dass persönliche Sanktionen gegen führende Funktionäre möglich sind, wenn Pay-for-Slay nicht beendet wird. Ein längst überfälliger Schritt. Wer Mordprämien auszahlt, darf nicht als legitimer Partner behandelt werden.

Der aktuelle Konflikt mit der Bank of Palestine zeigt, dass es keine Grauzonen mehr gibt. Entweder die PA beendet die Terrorfinanzierung, oder sie verliert jede finanzielle Lebensader. Halbherzige Kompromisse haben in den vergangenen Jahren nur dazu geführt, dass das System überlebt hat.

Israel steht vor einer klaren Entscheidung. Es kann weiter zulassen, dass unter dem Deckmantel von Banken und Ministerien Mörder belohnt werden. Oder es zieht einen harten Strich und beendet jede Zusammenarbeit mit Institutionen, die Pay-for-Slay ermöglichen. Moralisch gibt es keine Alternative.

Solange ein palästinensischer Vater mehr Geld bekommt, wenn sein Sohn Juden erschießt, als wenn dieser ehrlich arbeitet, wird es keinen Frieden geben. Solange Banken sich weigern, Terroristenkonten zu schließen, wird jeder schöne Satz aus Ramallah eine Lüge bleiben. Und solange die Welt wegschaut, wird das System weiter Menschenleben kosten.

Der Fall der 3.400 Konten ist mehr als ein bürokratischer Streit. Er ist der Beweis, dass die Palästinensische Autonomiebehörde sich bewusst für den Weg des Terrors entscheidet. Pay-for-Slay ist kein Randphänomen. Es ist das Herzstück der palästinensischen Politik. Und genau deshalb muss es zerstört werden.




Autor: Redaktion
Bild Quelle: By Rgaudin - Own work, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9874761
Freitag, 06 Februar 2026

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