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Zwölf Verletzte nach iranischem Streumunitionsangriff in Zentralisrael am Nachmittag

Zwölf Verletzte nach iranischem Streumunitionsangriff in Zentralisrael am Nachmittag


Iran setzt erneut Streumunition gegen dicht besiedelte Gebiete ein. In mehreren Städten im Zentrum Israels werden Menschen durch Splitter und Trümmer verletzt.

Zwölf Verletzte nach iranischem Streumunitionsangriff in Zentralisrael am Nachmittag

Bei iranischen Raketenangriffen auf Zentralisrael sind am Dienstagnachmittag zwölf Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Rettungsdienste wurden mehrere Einschlagsorte registriert, die auf den Einsatz von Streumunition durch ballistische Raketen hindeuten.

Unter den Verletzten befindet sich eine etwa 40 Jahre alte Frau mit einer Kopfverletzung, deren Zustand als mittelschwer eingestuft wird. Elf weitere Personen erlitten leichte Verletzungen durch Splitter oder durch umherfliegende Trümmerteile. Alle Betroffenen wurden vor Ort medizinisch versorgt, einige zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Teams von Magen David Adom wurden in mehrere Städte entsandt, darunter Givat Shmuel, Ramat Gan, Tel Aviv, Petah Tikva, Bnei Brak und Rosh Ha’Ayin. Hintergrund waren Hinweise auf herabfallende Trümmerteile abgefangener Raketen sowie mögliche Einschläge von Submunition. Rettungskräfte durchsuchten die betroffenen Gebiete systematisch, um weitere Verletzte auszuschließen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte erklärten, Einheiten des Heimatschutzkommandos sowie zahlreiche Notfallteams seien an den Einschlagsorten im Einsatz. Die genauen Umstände der Treffer würden derzeit untersucht.

Der Einsatz von Streumunition erhöht das Risiko für die Zivilbevölkerung erheblich, da sich die Submunition über ein weites Gebiet verteilt. Auch wenn Schutzräume direkten Durchschlag verhindern können, stellen Splitter und herabfallende Raketenteile eine erhebliche Gefahr dar.

Die Bevölkerung wurde erneut aufgefordert, die Anweisungen des Heimatschutzes strikt zu befolgen und sich bei Alarm umgehend in geschützte Bereiche zu begeben. Die Lage bleibt angespannt, weitere Angriffe können nicht ausgeschlossen werden.




Autor: Redaktion
Bild Quelle:
Dienstag, 03 März 2026

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