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Iranischer Raketenangriff auf Zentralisrael verursacht Schäden und Verletzte

Iranischer Raketenangriff auf Zentralisrael verursacht Schäden und Verletzte


Sirenen heulen am Morgen in Tel Aviv, im Scharon-Gebiet und in Judäa und Samaria. Abgefangene Raketen aus Iran verursachen Schäden an Gebäuden und mehrere Verletzte.

Iranischer Raketenangriff auf Zentralisrael verursacht Schäden und Verletzte

Rund elf Stunden nach der vorherigen Angriffswelle hat Iran erneut Raketen auf Israel abgefeuert. Kurz nach zehn Uhr morgens heulten in weiten Teilen Zentralisraels die Sirenen. Betroffen waren unter anderem Tel Aviv, das Scharon-Gebiet sowie mehrere Orte in Judäa und Samaria. Die israelische Raketenabwehr griff ein und fing die meisten Geschosse ab, doch herabfallende Trümmerteile verursachten Schäden und führten zu Verletzungen.

In den Städten Tel Aviv und Givatayim wurden mehrere Gebäude durch Trümmerteile beschädigt, die nach der Abwehr der Raketen zu Boden stürzten. Rettungskräfte berichteten von Einschlägen in Wohngebieten, bei denen Fenster zerstört und Fassaden beschädigt wurden.

Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom behandelte mehrere Verletzte. In Givatayim wurde eine etwa 25 Jahre alte Frau leicht verletzt und anschließend in das Sheba Medical Center in Tel Hashomer gebracht. Nach Angaben der Rettungskräfte erlitt sie Verletzungen durch Trümmerteile während des Raketenalarms.

Auch in Beit Shemesh kam es zu einem Zwischenfall. Dort verletzte sich eine etwa fünfzigjährige Frau leicht, als sie versuchte, während des Alarms schnell einen Schutzraum zu erreichen. Solche Verletzungen entstehen häufig, wenn Menschen unter Zeitdruck zu Schutzräumen laufen.

Die israelische Raketenabwehr verhinderte offenbar größere Schäden. Dennoch zeigen die Ereignisse, wie gefährlich selbst abgefangene Raketen bleiben können, da die Trümmerteile der Abfangraketen und der zerstörten Geschosse auf dicht besiedelte Gebiete fallen.

Das israelische Gesundheitsministerium veröffentlichte am Morgen neue Zahlen über die Auswirkungen des Krieges auf die Zivilbevölkerung. Seit Beginn der Operation gegen Iran wurden insgesamt 1.619 Menschen zur medizinischen Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Von diesen befinden sich derzeit 87 Personen noch in Krankenhäusern oder in Notaufnahmen. Vier Patienten gelten als schwer verletzt, wobei nur ein Teil dieser schweren Fälle direkt durch Raketen verursacht wurde. Weitere 31 Menschen befinden sich in mittlerem Zustand, während 50 Personen leichte Verletzungen erlitten haben.

Allein innerhalb der letzten vierundzwanzig Stunden wurden 140 Menschen in Krankenhäuser eingeliefert. Darunter befand sich eine schwer verletzte Person, 19 Menschen mit mittelschweren Verletzungen und 114 Personen mit leichten Verletzungen. Vier Menschen wurden wegen akuter Angstreaktionen behandelt.

Die Behörden betonen, dass ein erheblicher Teil der Verletzungen nicht durch direkte Einschläge entsteht, sondern durch Stürze oder Panik während des Laufs zu Schutzräumen.

Aus diesem Grund veröffentlichte das Gesundheitsministerium einen besonderen Hinweis für ältere Menschen. Sie sollen sich langsam und vorsichtig zu Schutzräumen bewegen und möglichst frühzeitig Schutz suchen, sobald ein Alarm erwartet wird.

Auch Nachbarn werden gebeten, ältere Menschen zu unterstützen und gemeinsam den nächstgelegenen Schutzraum zu identifizieren. Besonders in dicht besiedelten Städten kann es während eines Raketenalarms schnell zu gefährlichen Situationen kommen, wenn viele Menschen gleichzeitig Schutz suchen.




Autor: Redaktion
Bild Quelle:
Freitag, 06 März 2026

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