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Iranische Angriffe im Golfkrieg: Zwei Feuerwehrleute in Kuwait sterben bei Einsatz

Iranische Angriffe im Golfkrieg: Zwei Feuerwehrleute in Kuwait sterben bei Einsatz


Während der Krieg zwischen Israel, den USA und dem iranischen Regime weiter andauert, geraten erneut mehrere Golfstaaten unter Beschuss. In Kuwait sterben zwei Feuerwehrleute im Einsatz, während Drohnen und Raketen weitere Länder der Region treffen.

Iranische Angriffe im Golfkrieg: Zwei Feuerwehrleute in Kuwait sterben bei Einsatz

Die militärischen Angriffe des iranischen Regimes gegen Staaten der Golfregion dauern an. In Kuwait sind dabei zwei Feuerwehrleute ums Leben gekommen. Die Kuwait Fire Force bestätigte am Sonntag den Tod von Oberstleutnant Abdullah Emad al Sharrah und Major Fahd Abdulaziz al Mujammad. Beide Offiziere waren im Einsatz, um Einrichtungen zu sichern und Schäden infolge der Angriffe zu bekämpfen.

Die Behörden nannten die Namen der beiden Männer, machten jedoch zunächst keine genauen Angaben zu den Umständen ihres Todes. Nach offiziellen Angaben waren sie mit Sicherungs- und Schutzmaßnahmen beschäftigt, als sich der tödliche Vorfall ereignete.

Kuwait spielt in der aktuellen militärischen Lage eine zentrale Rolle. In dem Land befinden sich wichtige amerikanische Einrichtungen, die bei den Operationen gegen das iranische Regime genutzt werden. Bereits zuvor hatte ein iranischer Raketenangriff in Kuwait sechs amerikanische Soldaten getötet. Es war der schwerste einzelne Verlust der Vereinigten Staaten seit Beginn des Krieges.

Auch andere Staaten der Golfregion bleiben Ziel iranischer Drohnen- und Raketenangriffe. In Bahrain wurden bei einem Drohnenangriff drei Menschen verletzt. Nach Angaben des Innenministeriums entstanden außerdem Schäden an einer Universität und an einer Entsalzungsanlage zur Trinkwasserproduktion.

Die Schäden wurden vor allem in Muharraq gemeldet, der früheren Hauptstadt des Inselstaates. Die Regierung bezeichnete den Angriff als offene Aggression Irans. In einer Erklärung hieß es, das iranische Regime greife zivile Einrichtungen ohne Rücksicht auf die Bevölkerung an.

Gleichzeitig warnte das Innenministerium die Bevölkerung davor, Bilder von militärischen Einrichtungen oder kritischer Infrastruktur zu verbreiten. Wer solche Aufnahmen veröffentliche und damit möglicherweise Informationen über Ziele preisgebe, könne nach dem Gesetz strafrechtlich verfolgt werden.

Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten kam es erneut zu schweren Zwischenfällen. Nachdem die Luftabwehr eine iranische Drohne abgefangen hatte, stürzten Trümmerteile in Dubai auf ein Fahrzeug. Ein pakistanischer Fahrer kam dabei ums Leben. Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Al Barsha.

Die Explosion beschädigte außerdem die Fassade eines Hochhauses im Gebiet Dubai Marina. Bereits zuvor waren Rauch und Flammen an einem der höchsten Wohngebäude der Stadt, dem Turm 23 Marina, beobachtet worden.

Berichten zufolge erklärte die iranische Revolutionsgarde später, sie habe mit ihrem Angriff ein Gebiet ins Visier genommen, in dem amerikanische Soldaten stationiert seien.

Auch Saudi Arabien meldete weitere Angriffe. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden am Wochenende neun Drohnen abgefangen. Eine der Drohnen erreichte sogar den Luftraum östlich der Hauptstadt Riad, bevor sie zerstört werden konnte.

Seit Beginn der militärischen Auseinandersetzung stehen mehrere Staaten der Golfregion regelmäßig unter Beschuss iranischer Drohnen und Raketen. Dazu gehören die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Bahrain, Katar und Saudi Arabien.

Parallel zu den Angriffen zeigt sich innerhalb der iranischen Führung eine sichtbare Diskussion über den Umgang mit den Nachbarstaaten. Präsident Masoud Pezeshkian erklärte am Wochenende, ein vorläufiger Führungsrat habe beschlossen, Angriffe auf Nachbarländer auszusetzen, sofern diese nicht als Ausgangspunkt militärischer Operationen gegen Iran genutzt würden.

Diese Aussage sorgte für internationale Reaktionen. Präsident Donald Trump erklärte, Teheran versuche damit offenbar, sich politisch abzusichern. Pezeshkian widersprach später dieser Darstellung und sagte, seine Worte seien falsch interpretiert worden.

Der iranische Präsident betonte, Iran strebe weiterhin gute Beziehungen zu seinen Nachbarn an. Man sehe die Staaten der Region als Partner und wolle keinen Konflikt mit deren Bevölkerung. Gleichzeitig erklärte er, Iran werde auf Angriffe reagieren, wenn sein Land militärisch angegriffen werde.

Auch diplomatische Kontakte zwischen Iran und Saudi Arabien bestehen weiterhin. Außenminister Abbas Araghchi erklärte, er stehe in regelmäßigem Austausch mit seinem saudischen Amtskollegen. Saudi Arabien habe zugesichert, dass sein Territorium, seine Gewässer und sein Luftraum nicht für Angriffe gegen Iran genutzt würden.




Autor: Redaktion
Bild Quelle:
Sonntag, 08 März 2026

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