Iranische Raketen treffen Zarzir: 58 Verletzte nach direktem Einschlag im Norden IsraelsIranische Raketen treffen Zarzir: 58 Verletzte nach direktem Einschlag im Norden Israels
Innerhalb nur einer Stunde heulen im Norden Israels dreimal die Sirenen.
Eine Rakete schlägt direkt in ein Wohngebiet ein und verletzt dutzende Menschen.
Am frühen Freitagmorgen wurde der Norden Israels erneut Ziel mehrerer Raketenangriffe aus Iran. Innerhalb von etwa einer Stunde lösten drei aufeinanderfolgende Angriffswellen Luftalarm in zahlreichen Orten in Galiläa aus.
Ein Geschoss traf dabei direkt mehrere Gebäude in der Ortschaft Zarzir und verursachte erhebliche Schäden. Nach Angaben von Rettungskräften wurden insgesamt 58 Menschen verletzt.
Die meisten Opfer erlitten leichte Verletzungen durch Glassplitter und Trümmerteile, nachdem die Druckwelle Fenster und Fassaden beschädigt hatte. Eine Person wurde mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, während 57 weitere Betroffene mit leichten Verletzungen behandelt wurden.
Rettungsteams des israelischen Notdienstes Magen David Adom trafen kurz nach dem Einschlag ein und versorgten die Verletzten vor Ort. Anschließend wurden die Betroffenen in mehrere Krankenhäuser im Norden des Landes gebracht.
Neben den körperlich Verletzten behandelten Sanitäter auch zahlreiche Menschen, die unter schweren Angstreaktionen litten. Fünfzehn weitere Personen mussten wegen akuter Stresssymptome medizinisch betreut und ebenfalls in Krankenhäuser gebracht werden.
Die Angriffe erfolgten in mehreren Wellen. Sirenen ertönten dreimal innerhalb kurzer Zeit, nachdem iranische Raketen in Richtung Israel gestartet worden waren. Ein Großteil der Geschosse konnte durch israelische Luftabwehrsysteme abgefangen werden. Andere Raketen schlugen in unbewohnten Gebieten ein.
Parallel zu den Angriffen aus Iran wurden auch Raketen und Drohnen aus dem Libanon abgefeuert. In Teilen der Golanhöhen und in mehreren Orten Galiläas lösten deshalb erneut Warnsirenen aus.
Nach dem Einschlag in Zarzir rückten auch Einheiten des israelischen Heimatschutzkommandos an, um beschädigte Gebäude zu sichern und mögliche weitere Gefahren auszuschließen. Einsatzkräfte suchten die betroffenen Häuser nach weiteren Verletzten ab und unterstützten Bewohner beim Verlassen der Gebäude.
Der Angriff zeigt erneut, wie stark der Norden Israels derzeit unter Beschuss steht. Städte und Gemeinden entlang der Grenze zum Libanon sowie Orte im Landesinneren müssen sich regelmäßig auf Raketenalarm einstellen.
Für die Bewohner bedeutet das einen Alltag zwischen Routine und ständiger Alarmbereitschaft. Innerhalb weniger Sekunden müssen Menschen Schutzräume erreichen, während Rettungskräfte und Sicherheitsbehörden versuchen, die Auswirkungen der Angriffe zu begrenzen.
Autor: Redaktion
Bild Quelle:
Freitag, 13 März 2026