Trump erklärt Irans Militär für „zerschlagen“ und fordert freie Passage durch Straße von HormusTrump erklärt Irans Militär für „zerschlagen“ und fordert freie Passage durch Straße von Hormus
Der amerikanische Präsident sendet eine klare Botschaft an Teheran und an die Welt.
Iran sei militärisch nahezu zerstört, sagt Donald Trump und fordert Staaten auf, sich nicht von Drohungen im Persischen Golf einschüchtern zu lassen.
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat erklärt, dass Irans militärische Fähigkeiten durch die laufenden Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels massiv geschwächt worden seien. In einer scharf formulierten Stellungnahme erklärte Trump, das iranische Militär sei „zerschlagen“ und große Teile seiner militärischen Infrastruktur zerstört.
In einer Veröffentlichung auf seiner Plattform Truth Social griff Trump zugleich internationale Medien an. Besonders die The New York Times kritisierte er scharf und warf ihr vor, ein falsches Bild des Krieges zu vermitteln. Wer diese Berichte lese, könne glauben, die Vereinigten Staaten würden den Krieg nicht gewinnen. Tatsächlich sei das Gegenteil der Fall.
Nach Darstellung des Präsidenten habe der Konflikt Irans militärische Fähigkeiten schwer getroffen. Die iranische Marine sei praktisch zerstört, die Luftstreitkräfte hätten ihre operative Fähigkeit verloren, und auch Raketen- und Drohnenarsenale würden systematisch ausgeschaltet.
Trump erklärte zudem, zahlreiche führende Vertreter des iranischen Regimes seien bei den militärischen Operationen getötet worden. Die Vereinigten Staaten verfügten über enorme militärische Ressourcen und seien bereit, die Operationen fortzusetzen.
Straße von Hormus im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit
Besonders deutlich äußerte sich Trump zur strategisch wichtigen Straße von Hormus. Diese Meerenge im Persischen Golf gehört zu den wichtigsten Handelsrouten für Erdöl weltweit. Ein großer Teil der globalen Energieexporte aus dem Nahen Osten passiert diese Passage.
Trump rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Schifffahrt dort nicht einzuschränken. Staaten und Reedereien sollten die Route weiterhin nutzen und sich nicht von iranischen Drohungen einschüchtern lassen.
Der Präsident erklärte, die Vereinigten Staaten hätten die iranische Marine so stark geschwächt, dass die Sicherheit der Schifffahrt gewährleistet sei. Die Welt müsse Mut zeigen und die Passage weiterhin frei nutzen.
Unklarheit über Irans neue Führung
In einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender Fox News äußerte sich Trump auch zur Situation der iranischen Führung. Dabei ging es um Mojtaba Khamenei, der nach dem Tod seines Vaters als neuer oberster Führer Irans gilt.
Trump sagte, er gehe davon aus, dass Mojtaba Khamenei weiterhin am Leben sei, „in irgendeiner Form“. Konkrete Hinweise auf seinen Aufenthaltsort oder seine Aktivitäten gibt es bislang kaum.
Ein Bericht des iranischen Staatsfernsehens zeigte zwar eine Botschaft, die Khamenei zugeschrieben wurde, doch seit seiner Ernennung sind kaum öffentliche Auftritte oder eindeutige Lebenszeichen bekannt geworden.
Trump warnt vor Irans früheren Expansionsplänen
Der Präsident erklärte außerdem, Iran habe in den Monaten vor dem Krieg tausende Raketen auf Länder im Nahen Osten ausgerichtet gehabt. Nach seinen Worten seien Staaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Oman und Saudi-Arabien direkt bedroht gewesen.
Viele dieser Länder hätten große Angst vor Irans militärischer Stärke gehabt. Durch die militärischen Operationen der Vereinigten Staaten und Israels habe sich dieses Machtverhältnis nun deutlich verändert.
Debatte um Irans Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft
Neben dem Krieg äußerte sich Trump auch zu einem ganz anderen Thema: der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft, die teilweise in den Vereinigten Staaten stattfinden soll.
Der Präsident erklärte, er halte es derzeit nicht für angemessen, dass die iranische Nationalmannschaft an dem Turnier teilnimmt. Dabei verwies er auf Sicherheitsrisiken für Spieler und Fans.
Gleichzeitig betonte Trump, die Weltmeisterschaft werde das sicherste und erfolgreichste Sportereignis in der Geschichte der Vereinigten Staaten sein.
Internationale Stimmen sehen das jedoch kritischer. Einige Persönlichkeiten aus dem internationalen Fußball haben bereits über einen möglichen Boykott von Spielen in den Vereinigten Staaten diskutiert. Kritiker verweisen dabei auf politische Spannungen sowie auf die innenpolitischen Maßnahmen der amerikanischen Regierung.
Während diese Debatten weitergehen, bleibt der militärische Konflikt im Nahen Osten das dominierende Thema. Trumps Aussagen zeigen deutlich, wie selbstbewusst Washington derzeit seine militärische Position im Krieg gegen Iran darstellt.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: By The White House - https://www.flickr.com/photos/202101414@N05/55142580788/, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=185937279
Freitag, 13 März 2026