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Israel rückt mit Bodentruppen tiefer in den Libanon vor, während Hisbollah weiter Israel beschießt

Israel rückt mit Bodentruppen tiefer in den Libanon vor, während Hisbollah weiter Israel beschießt


Israels Armee erweitert ihre Operation im Süden des Libanon. Während die Hisbollah täglich Raketen und Drohnen startet, reagiert Israel mit zunehmendem militärischem Druck und verlagert den Kampf weiter nach vorne.

Israel rückt mit Bodentruppen tiefer in den Libanon vor, während Hisbollah weiter Israel beschießt

Die israelischen Streitkräfte haben ihre Bodenoperation im Süden des Libanon deutlich ausgeweitet. Neue Einheiten sind in den vergangenen Tagen weiter in das Gebiet vorgedrungen, um die Bedrohung für die Bevölkerung im Norden Israels zurückzudrängen und eine erweiterte Sicherheitszone zu schaffen.

Nach Angaben des Militärs operieren mehrere Divisionen gleichzeitig im Süden des Libanon. Während eine Einheit gezielt in östliche Gebiete vorrückt, sichern andere Kräfte die westlichen Abschnitte und bereiten weitere Schritte vor. Vor dem Vormarsch wurden umfangreiche Luftangriffe und Artillerieschläge durchgeführt, um Stellungen der Hisbollah zu schwächen.

Diese Operation ist eine direkte Reaktion auf anhaltende Angriffe der vom Iran unterstützten Terrororganisation. Seit Anfang März feuert die Hisbollah nahezu täglich Raketen und Drohnen auf israelische Städte und Gemeinden im Norden.

Hisbollah greift weiter an, Israel reagiert

Auch während der aktuellen Offensive gingen die Angriffe weiter. In mehreren Orten im Norden Israels heulten erneut Sirenen, nachdem Raketen und Drohnen aus dem Libanon gestartet worden waren. Verletzte wurden in den jüngsten Angriffen zunächst nicht gemeldet, doch die Bedrohung bleibt konstant.

Bereits zuvor waren bei einem Raketeneinschlag in Nahariya mehrere Menschen verletzt worden. Die fortgesetzten Angriffe zeigen, dass die Hisbollah ihre Kapazitäten weiterhin einsetzt, auch während Israel militärisch im Libanon vorgeht.

Nach israelischen Angaben wurden seit Beginn der aktuellen Kämpfe mehr als 400 Kämpfer der Hisbollah getötet, darunter auch ranghohe Mitglieder der Organisation.

Ziel: Bedrohung von der Grenze wegdrücken

Das strategische Ziel Israels ist klar. Die Hisbollah soll so weit wie möglich von der Grenze entfernt werden, damit die Bevölkerung im Norden Israels wieder in Sicherheit leben kann.

Die aktuelle Operation zielt deshalb darauf ab, die sogenannte Vorfeldverteidigung auszubauen. Israel will verhindern, dass Raketenstellungen und Abschussrampen in unmittelbarer Nähe zur Grenze betrieben werden können.

Gleichzeitig zeigt sich, dass die Hisbollah viele ihrer Angriffe inzwischen aus tiefer im Libanon liegenden Gebieten startet. Das zwingt Israel dazu, seine Operationen weiter auszudehnen.

Luftangriffe auch in Beirut

Parallel zur Bodenoffensive setzt Israel seine Luftangriffe fort. In den südlichen Vororten von Beirut, einer Hochburg der Hisbollah, wurden erneut Ziele angegriffen.

Vor den Angriffen wurden Warnungen an die Zivilbevölkerung ausgegeben, um die betroffenen Gebiete zu verlassen. Dennoch bleibt die Lage angespannt, da die Hisbollah gezielt in dicht besiedelten Gebieten operiert.

Auch im Süden des Libanon kam es zu weiteren Angriffen und Artilleriebeschuss. Mehrere Orte wurden getroffen, während gleichzeitig Evakuierungsaufrufe für große Teile der Region bestehen.

Massive Auswirkungen im Libanon

Die Kämpfe haben auch im Libanon erhebliche Folgen. Nach Angaben der dortigen Behörden sind inzwischen rund eine Million Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht.

Die Zahl der Todesopfer wird im Libanon mit mehreren hundert angegeben, darunter auch Kinder. Die Angaben stammen von libanesischen Stellen und lassen sich unabhängig nur schwer überprüfen.

Iran bleibt zentraler Faktor

Für Israel ist der Konflikt im Libanon eng mit Iran verbunden. Generalstabschef Eyal Zamir machte deutlich, dass die Hisbollah ohne Unterstützung aus Teheran nicht in der Lage wäre, ihre Angriffe in diesem Umfang fortzusetzen.

Eine Schwächung des iranischen Regimes und seiner militärischen Strukturen habe direkte Auswirkungen auf die Fähigkeiten der Hisbollah, sich zu bewaffnen und zu finanzieren.

Israel sieht deshalb alle Fronten als miteinander verbunden. Der Kampf gegen die Hisbollah ist aus dieser Sicht Teil einer größeren Auseinandersetzung mit Iran und dessen Netzwerk in der Region.

Eskalation mit klarer Richtung

Die Ausweitung der Bodenoperation zeigt, dass Israel bereit ist, den Druck weiter zu erhöhen. Gleichzeitig deutet vieles darauf hin, dass sich der Konflikt weiter intensivieren könnte.

Berichte über mögliche größere Offensiven im Süden des Libanon unterstreichen diese Entwicklung. Ziel wäre es, die militärische Infrastruktur der Hisbollah dauerhaft zu zerstören.

Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Die Richtung ist jedoch bereits klar: Israel verlagert den Kampf weiter nach vorne, während die Hisbollah weiterhin versucht, Israel aus der Distanz unter Druck zu setzen.




Autor: Redaktion
Bild Quelle: IDF
Dienstag, 17 März 2026

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