Raketensplitter trifft Bus in Kirjat Schmona und verletzt zwei MenschenRaketensplitter trifft Bus in Kirjat Schmona und verletzt zwei Menschen
Der Beschuss aus dem Libanon trifft erneut den Alltag im Norden Israels.
Ein Bus wird beschädigt, zwei Zivilisten verletzt, während die Front weiter unter Dauerfeuer steht.
Der Norden Israels bleibt unter Beschuss. In der Stadt Kirjat Schmona sind am Montagnachmittag zwei Menschen verletzt worden, nachdem Splitter einer Rakete der Hisbollah einen Bus trafen.
Nach Angaben der Rettungskräfte wurde ein Mann in seinen fünfziger Jahren am Kopf verletzt. Er befand sich in der Nähe des Busses, als die Splitter einschlugen. Sein Zustand wird als mittel bis schwer beschrieben. Nach der Erstversorgung wurde er mit einem Rettungshubschrauber in das Rambam-Krankenhaus gebracht.
Ein weiterer Verletzter, ein Mann in den Achtzigern, erlitt leichtere Verletzungen durch Splitter und wurde in ein Krankenhaus in Safed eingeliefert. Neben dem Treffer am Bus schlugen weitere Raketenteile auf einer Straße in der Stadt ein und verursachten Schäden.
Der Vorfall steht exemplarisch für die anhaltende Bedrohung entlang der Nordgrenze. Der Beschuss aus dem Libanon trifft nicht nur militärische Ziele, sondern immer wieder zivile Infrastruktur und Alltagsorte. Busse, Straßen und Wohngebiete werden zu Schauplätzen eines Konflikts, der sich längst in das tägliche Leben eingeschrieben hat.
Die Ereignisse folgen unmittelbar auf einen weiteren tragischen Vorfall in derselben Region. Nur einen Tag zuvor war der Landwirt Ofer Moskovitz im nahegelegenen Misgav Am ums Leben gekommen. In diesem Fall bestätigte die Armee, dass es sich um einen Fehlbeschuss durch israelische Artillerie handelte, bei dem mehrere Granaten irrtümlich auf israelischem Gebiet einschlugen.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: Fire and Rescue Service
Montag, 23 März 2026