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Iranische Raketen treffen Raffinerie in Haifa und legen Teile der Infrastruktur lahm

Iranische Raketen treffen Raffinerie in Haifa und legen Teile der Infrastruktur lahm


Mehrere Einschläge im Norden Israels, Brände und Stromausfälle gemeldet. Gleichzeitig werden auch Wohngebäude getroffen und Industrieanlagen beschädigt.

Iranische Raketen treffen Raffinerie in Haifa und legen Teile der Infrastruktur lahm

Der Norden Israels gerät am Montagvormittag erneut unter massiven Beschuss. Gegen 11:30 Uhr heulen Sirenen in weiten Teilen des Landes, von Haifa bis in die Region Sharon. Der Angriff erfolgt koordiniert aus zwei Richtungen. Iran feuert Raketen auf den Norden, gleichzeitig werden aus dem Libanon rund zehn Raketen abgefeuert, die teilweise abgefangen werden, während andere einschlagen.

Im Zentrum der Ereignisse steht die Industriezone von Haifa. Dort wird die Bazan oil refinery getroffen oder durch Trümmerteile beschädigt. Ein Benzintank gerät in Brand, dichte Rauchwolken steigen über dem Gelände auf. Gleichzeitig kommt es zu Stromausfällen in der Umgebung.

Die Lage ist unübersichtlich, weil neben direkten Einschlägen auch Splitter abgefangener Raketen niedergehen. Sicherheitskräfte melden mehrere Einschlagsorte in und um Haifa und durchsuchen die Gebiete systematisch.

Parallel dazu wird auch zivile Infrastruktur getroffen. In der nahegelegenen Stadt Shfaram schlägt eine Rakete direkt in ein Wohngebäude ein. Berichte sprechen von schweren Schäden bis hin zum Einsturz von Dächern.

Trotz der Intensität des Angriffs werden zunächst keine Verletzten gemeldet. Das ändert jedoch nichts an der Dimension der Schäden. Stromausfälle, Brände und zerstörte Gebäude zeigen, wie breit die Angriffe angelegt sind.

Besonders auffällig ist der Einsatz von Streumunition. Eine iranische Rakete trägt einen Cluster-Sprengkopf, der mehrere Einschlagpunkte verursacht. Das erhöht die Gefährdung, weil sich die Wirkung über ein größeres Gebiet verteilt.

Gleichzeitig zeigen neue Details die wirtschaftlichen Folgen der Angriffe. In der Industriezone Ne’ot Hovav im Süden Israels wird bereits am Vortag eine Anlage des Unternehmens Adama Agricultural Solutions beschädigt. Nach Unternehmensangaben handelt es sich um begrenzte, lokale Schäden, verursacht vermutlich durch Trümmer abgefangener Raketen.

Betroffen ist unter anderem ein Lager für Fertigprodukte sowie Teile der Produktionsanlagen. Der Betrieb wird aus Sicherheitsgründen sofort gestoppt. Eine schrittweise Wiederaufnahme ist geplant, sobald die Lage es zulässt.

Das Unternehmen prüft derzeit die finanziellen Auswirkungen. Die Versicherung deckt Schäden bis zu 10 Millionen Dollar ab. Gleichzeitig wird bewertet, wie schnell die Produktion vollständig wiederhergestellt werden kann.




Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot X
Montag, 30 März 2026

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