Iran und Hisbollah greifen gleichzeitig an Sirenen in ganz IsraelIran und Hisbollah greifen gleichzeitig an Sirenen in ganz Israel
Raketen treffen zentrale Städte und den Norden Israels. Mehrere Verletzte und Schäden an Wohnhäusern und einem Kindergarten.
Nach einer kurzen Ruhephase hat Iran am Donnerstagabend erneut Raketen auf Israel abgefeuert. Gleichzeitig setzte die Hisbollah ihre Angriffe aus dem Libanon fort. Sirenen heulten in weiten Teilen des Landes, von Zentralisrael bis zur Nordgrenze.
In Petah Tikva wurde ein direkter Einschlag gemeldet. Einsatzkräfte überprüften mehrere Einschlagstellen. In Mazkeret Batya wurde eine Person durch Glassplitter leicht verletzt, ausgelöst durch die Druckwelle einer Explosion. Auch in Ramat Hashavim und Savyon entstanden Schäden, ohne weitere Verletzte.
Die israelischen Streitkräfte bestätigten, dass mehrere Raketen aus Iran gestartet wurden. Ein Teil konnte abgefangen werden. Hinweise auf den Einsatz von Streumunition gab es nicht.
Bereits zuvor hatte es Alarm in der Region um Jerusalem, in Ashkelon sowie entlang der Grenze zum Gazastreifen gegeben. Dieser Angriff wurde abgefangen und blieb ohne Opfer.
Parallel dazu setzte die Hisbollah ihre Angriffe aus dem Libanon fort. Insgesamt wurden seit dem Morgen rund 120 Raketen sowie Drohnen gestartet. Besonders betroffen war der Norden Israels.
In Nahariya schlugen mehrere Raketen ein. Ein Kindergarten wurde beschädigt, ebenso ein Wohngebäude und weitere Objekte in der Umgebung. Verletzte gab es dort nicht, jedoch mehrere Menschen mit Schockzuständen.
Später wurden auch Städte wie Karmiel, Kiryat Shmona, Metula und Safed erneut unter Beschuss genommen.
In der Nähe von Karmiel wurden zwei Männer im Alter von etwa 30 und 40 Jahren durch Splitter leicht verletzt, nachdem eine Rakete in der Nähe einer Schule in Bana einschlug. Mehrere weitere Personen mussten wegen Schocks behandelt werden.
Zusätzlich wurden mehrfach Drohneninfiltrationen gemeldet, insbesondere in den Golanhöhen und im westlichen Galiläa. Auch hier lösten Warnsirenen Alarm aus.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: Fire and Rescue Service
Donnerstag, 02 April 2026