Iranische Raketen treffen Zentrum und Süden Israels – Verletzter in Bnei BrakIranische Raketen treffen Zentrum und Süden Israels – Verletzter in Bnei Brak
Sirenen reißen Millionen Menschen in der Nacht aus dem Schlaf. Einschläge in mehreren Städten verursachen Schäden, ein Mann wird verletzt, Einsatzkräfte sichern zahlreiche Orte.
Iran hat in der Nacht erneut Raketen auf Israel abgefeuert und damit weite Teile des Landes unter Beschuss gesetzt. Zunächst wurden Sirenen im Süden ausgelöst, später auch im Zentrum und in Samaria. Millionen Menschen suchten Schutzräume auf, während mehrere Einschläge gemeldet wurden.
In Bnei Brak wurde ein 45-jähriger Mann durch Glassplitter im Gesicht leicht verletzt. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Sein Zustand wurde als leicht eingestuft.
Gleichzeitig meldeten Einsatzkräfte Schäden in mehreren Städten. In Tel Aviv und Givatayim entstanden Krater auf Straßen sowie weitere Umweltschäden. In Ramat Gan stürzte ein Gebäudeteil ein. In Bnei Brak wurden Fahrzeuge beschädigt und gerieten teilweise in Brand.
Besonders betroffen war auch Rosh HaAyin. Dort verursachte eine Rakete mit Streumunition schwere Schäden an einem Einschlagsort, an dem eine Wohnung Feuer fing. Zusätzlich kam es zu einem großflächigen Stromausfall, nachdem ein Treffer die Infrastruktur beschädigt hatte. Die Behörden gingen davon aus, dass die Versorgung erst in den frühen Morgenstunden wieder vollständig hergestellt werden kann.
Auch in Petah Tikva kam es zu Einschlägen. Einsatzkräfte mussten dort unter anderem ein Kleinkind aus einem betroffenen Bereich retten. Insgesamt wurden Teams zu mindestens sechs Orten entsandt, darunter Petah Tikva, Tel Aviv, Ramat Gan, Givatayim, Rosh HaAyin und Bnei Brak.
Bereits zuvor war ein Einschlag in einem Industriegebiet im Negev gemeldet worden. Nach Angaben der Behörden entstand dort Schaden, jedoch ohne Hinweise auf den Austritt gefährlicher Stoffe.
Die Angriffe zeigen erneut die Breite der Bedrohung. Mehrere Regionen werden gleichzeitig getroffen, während Rettungsdienste parallel an zahlreichen Orten im Einsatz sind. Trotz der Vielzahl an Einschlägen bleibt die Zahl der Verletzten vergleichsweise gering.
Autor: Redaktion
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Samstag, 04 April 2026