Kirchenkonferenz zur Dämonisierung Israels in Bethlehem

Kirchenkonferenz zur Dämonisierung Israels in Bethlehem




Giulio Meotti, Arutz Sheva, 10. Januar 2012

Im kommenden März wird das Bibel-Kolleg in Bethlehem Dutzende US-Theologen, Aktivisten und Geistlichkeit zur Konferenz „Christus am Checkpoint 2012“ der Gastgeber sein. Es soll ein wichtiges religiöses und politisches Ereignis werden, mit dem Israel dämonisiert werden und die palästinensische Intifada gegen den „ethnozentrischen“ jüdischen Staat unterstützt werden soll.

Die beeindruckende Bandbreite an christlichen Theologen und Pastoren aus vielen Kirchen in den USA macht den Ernst der anstehenden Konferenz klar. Samuel Rodriguez, Präsident der US National Hispanic Christian Leadership Conference ist einer der Sprecher. Außerdem nehmen der populäre US-Prediger und „spirituelle Berater“ Bill Clintons, Tony Campolo, und der Präsident der World Evangelical Alliance und der Asia Evangelical Alliance, Sang-Bok David Kim teil.

Zwei der Organisatoren der Konferenz, Stephen Sizer und Sami Awad, verteidigen hartnäckig die im Mai 2010 von der türkischen Terrorgruppe IHH geschickte Gaza-Flottille. Ein weiterer Sprecher, Ben White, teilt eine politische Plattform mit Azzam Tamimi, der in der Vergangenheit Selbstmord-Bombenanschläge gegen jüdische Zivilisten begrüßt hat.

In den letzten Monaten haben wir eine Zunahme der Angriffe auf Israel durch viele christliche Denominationen erlebt. Die Vereinigten Staaten sind zwar Heimat für Millionen christliche Unterstützer Israels ist, gibt es antijüdische Kirchen, die weit stärker der globalen öffentlichen Meinung, der europäischen Bürokratie, der Medienindustrie, den Vereinten Nationen und verschiedene Rechtsforen eng verbunden sind.

Fakt ist: Das Manifest „Bethlehem Call“ (Bethlehem-Aufruf), das als Plattform für die Konferenz Bethlehem 2012 dient, wurde gerade erst auf der Internetseite des Ökumenischen Rats der Kirchen (Weltkirchenrat), dem Global Ministries of the United Church of Christ and the Disciples of Christ veröffentlicht.

Der Bethlehem Call definiert Israel als ein „illegales Regime“ und ein „Verbrechen gegen die Menschheit“, wirbt für „internationalen Boykott, De-Investition und Sanktions-Kampagnen“ gegen Israel, etikettieren die neutraleren Kirchen als „Komplizen bei Verbrechen gegen die Menschheit“ und greifen christlichen Zionismus als „ein Verbrechen und Sünde, das den Kern des Evangeliums die Stirn bietet“ an.

Der Bethlehem Call aktualisiert auch „Kairos Palästina“, das wichtige Dokument, das als globales Instrument für den christlichen Kampf gegen Israel genutzt wird und als „im Auftrag von uns palästinensischen Christen“ spricht. Selbst der Name des katholischen Hüters des Heiligen Landes, Pierbattista Pizzaballa, erscheint markant unter den wichtigsten Unterschriften auf dieser Internetseite: http://www.kairospalestine.ps/sites/default/Documents/English.pdf

2007 fertigte der Ökumenische Rat der Kirchen, die Dachorganisation liberaler Protestanten, die beanspruchen 580 Millionen Gläubige als Mitglieder zu haben, auch den „Amman Call“, der Israelis Recht als jüdischer Staat weiterzubestehen bestreitet, indem darauf bestanden wird, dass Millionen Palästinenser das „Recht auf Rückkehr“ nach Israel haben.

2008 berief der Ökumenische Rat der Kirchen eine Gruppe protestantischer und katholischer Theologen ein, um die Fundamente der christlichen Einstellungen zu Israel zu überdenken. Die Gruppe veröffentlichte die „Bern-Perspektive“, die unter anderem Christen anwies alle biblischen Bezüge zu Israel nur „metaphorisch“ zu verstehen.

Das Theologentreffen stellt auch die Rückkehr zur „Ersetzungstheologie“ dar, die mittelalterliche Ansicht, dass die Kirche das Volk Israel in Gottes Plan ersetzt hat und dass alle biblischen Hinweise auf Israel sich auf das „neue Israel“ beziehen – also die Christen.

Die Ersetzungsverleumdung hat ihren Sprachgebrauch geändert, ist aber grundsätzlich weiterhin ein Todesurteil für das jüdische Volk. Jetzt sind es Israelis, die wie Luzifer Gottes Erwählte waren, aber wegen ihrer rebellischen und bösen Gewohnheiten verstoßen wurden und es verdienen entsprechend dieser makabren Theologie aus dem „Heiligen Land“ getilgt zu werden.

Alles zusammengenommen scheint es, dass diese Kirchen jetzt einer Art Dämonologie neues Leben einhauchen, die alle Juden kriminalisiert, die zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer leben.

 

Übersetzung: Heplev

 

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Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Donnerstag, 12 Januar 2012






Leider wahr, ein Teil der Kirche ist in Hass rueckfaellig. Umso wichtiger fuer Israelfreundliche Glauebige Farbe zu bekennen!