[Videos]: Yom haShoah - Israel gedenkt der 6 Millionen

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Yom haShoah - Israel gedenkt der 6 Millionen




Israel und die Juden in der Diaspora gedenken heute den 6 Millionen Opfern der Shoah. Nach jüdischer Tradition beginnt der Tag mit Sonnenuntergang des Vortages, Yom haShoah also am Abend des 27. Nisan des jüdischen Kalenders und endet am folgenden Abend. Ursprünglich wurde als Datum der 14. Nisan vorgeschlagen, das Datum des Aufstandes im Warschauer Ghetto (19. April 1943), dies wurde aber schließlich verworfen, da dies nur einen Tag vor dem Pessach-Fest ist. Das jetzige Datum liegt genau acht Tage vor Yom haAtzmaut, dem israelischen Unabhängigkeitstag. Einen Tag vor Yom haAtzmaut ist Yom haZikaron, der Gedenktag für die Gefallenen Israels und die Opfer des Terrorismus.

Jom haScho'a wurde unter David Ben Gurion und Jitzchak Ben Tzwi 1951 eingeführt. 1959 wurde der Gedenktag per Gesetz verabschiedet.

In einer besonderen Zeremonie entzündeten 6 überlebende der Shoah stellvertretend für die 6 Millionen Opfer sechs Kerzen in Yad Vashem, der zentralen Holocaust-Gedenkstätte in der israelischen Hauptstadt Jerusalem. Mitglieder der Knesset, des israelischen Parlaments, lasen in einem würdigen Rahmen die Namen von Opfern der Shoah vor - "Jeder Mensch hat einen Namen" ist der Titel dieser jährlichen Zeremonie. Allerdings sind bis heute etwa ein Drittel aller Opfer der Shoah noch nicht identifiziert.

Parlamentspräsident Reuven Rivlin merkte zwar an, man werde "vielleicht nie alle Namen herausfinden", aber die Suche und das bemühen um die Identifizierung jedes einzelnen Opfers werde niemals nachlassen oder aufhören.

Rivlin las die Namen von Säuglingen und Kindern aus dem Dorf Shklov in Weißrussland, aus dem seine Familie stammt, vor, die während der Shoah von den Nazis verschleppt und gemordet wurden.

Rivlin: "Im Jahre 1941, zum Abschluss von Yom Kippur, wurden die Juden von Shklov, die in einem Ghetto gefangen gehalten wurden, herausgetrieben und von den verfluchten Nazis und ihren Helfern ermordet."

Am heutigen Vormittag stand Israel um 10 : 00 Uhr Ortszeit für zwei Minuten still - egal ob der Schüler im Klassenzimmer, der Ober im Restauranbt, der Geschäftsmann im Büro, der Busfahrer in seinem Fahrersitz oder wer auch immer und wo auch immer im Land. Für zwei Minuten heulten in Israel die Sirenen und die Millionen Israelis gedachten der Shoah. Der israelische Nachrichtensender Arutz Sheva beschreibt diesen besonderen Augenblick:

Millionen von Israelis haben des Holocausts und seine Bedeutung für ihr Leben gedacht. Die Nation stand still, als die Sirenen zum Gedenken an die Opfer des Holocausts ertönten. In dieser israelische Tradition erleben Israelis aus allen Schichten einen Moment der transzendente Einheit der Reflektion ihre eigenen Wege, der Geschiochte ihrer Familie und der Tatsache, dass ihre Familien eine dunkelsten Epochen der jüdischen Geschichte überlebt haben, während andere stille Gebete für die Seelen der Ermordeten sprachen.

Mit dem Ende der Shoah, der Niederwerfung Nazideutschlands und seiner Verbündeten, kam jedoch nicht das Ende der Bedrohung. Nur weniger als 3 Jahre später begannen arabische Staaten einen Angriffskrieg gegen den neugegründeten jüdischen Staat Israel, ihr Ziel war es, "die Juden ins Meer zu treiben". Mit immer neuen Angriffskriegen und einem Terrorkrieg versuchen sie seitdem dieses Ziel zu erreichen - erfolglos. Mit dem Iran steht heute eine Macht auf, deren Führung offen den Holocaust leugnet und die Vernichtung des Staates Israel und der Juden zum Staatsziel erklärt hat - und dabei ist, nach atomaren Massenvernichtungswaffen zu greifen. Ministerpräsident Binjamin Netanyahu betonte in seiner Ansprache, das die Juden heute einen eigen Staat haben und sich selber verteidigen können. Diese Feststellung des Ministerpräsidenten des Staates Israel wird noch bedeutsamer bei einem Blick in die Geschichte: Während des Holocausts und auf dem Weg zum Holocaust, als in Deutschland die Synagogen brannten und die Juden entrechtet wurden, schwieg die Welt und sah weg. Und auch heute erfüllt die Welt dröhnendes Schweigen wenn Juden ermordet oder mit Ermordung und der Auslöschung ihres Staates bedroht werden. Doch etwas ist anders geworden: Der Staat Israel hat eine starke und zum Handeln entschlossene - und eine starke Gesellschaft und Wirtschaft, die diese Armee trägt. Juden werden nie wieder wehrlos sein, wie Dr. Michel Friedman auf einer Solidaritätskundgebung für Israel während des Feldzuges gegen die libanesische Terrororganisation Hizbullah 2006 in Berlin sagte.

 

zbe / mbk / jfa

Botschaft von Ministerpräsident Binjamin Netanyahu an die Teilnehmer des Marsches der Lebenden

 

Israel hält inne

 

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Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Donnerstag, 19 April 2012






shalom meine freunde.

als zeitzeuge der die nazizeit erlbt hat und den holocaust,aus meiner familie sind einige ermordet und vergast worden,ist es für mich ganz wichtig das diese zeit nicht vergessen wird.gehe in google<<und suche

<<tapfrt im nirgendwo david erinnerungen<<wo ausschitte meines lbens erzählt werden. ich bin 83 jahre alt. david