Moses Ben Maimon- Saladin ibn Ayyub: Eckpfeiler, der judäisch-kurdische Freundschaft!

Moses Ben Maimon- Saladin ibn Ayyub:

Eckpfeiler, der judäisch-kurdische Freundschaft!


Beginn und Ausprägungen der kurdisch-jüdischen Beziehungen

Eckpfeiler, der judäisch-kurdische Freundschaft!

 

Von Beyar Robarî und Dr. Akram Naasan

Der erste Kontakt zwischen den kurdischen und jüdischen Völkern geht auf die Geschichte der babylonischen Gefangenschaft (Vertreibung) der Juden zurück. Historische Quellen, einschließlich jüdischer Quellen (wie der Thora, Torah) sowie assyrische und babylonische Inschriften, betonen, dass die Geschichte des jüdischen Präsenz in Babylon bis ins 6. Jahrhundert vor Christus zurückreicht.

Das heißt, mit dem Beginn der militärischen Kampagnen (Assyrisch-Babylonisch) gegen die jüdischen Königreiche in Judäa und Samaria wurden die Juden aus ihrer Heimat deportiert (vertrieben) und oder als Sklaven nach Ninive, Babylon, Erbil und in mehrere anderen Städte umgesiedelt.

In Israel nach der kurdischen Region Al-Hakkari benannte Straße

Die vom babylonischen König "Nabû-kudurrī-usr II. ( Nebukadnezar II.") durchgeführte Vertreibung der Juden, fanden zwischen den Jahren 581-586 und 597 vor Christus statt.

Der Krieg der babylonischen Könige wurden in “Jeremia der Prophet 52: 28-30“ dokumentiert: „Dies ist das Volk, welches Nebukadnezar II. weggeführt hat.“

Im siebten Jahr der Regentschaft von König Nebukadnezar dem Zweiten wurden 3.100 Juden und im achten Jahr seiner Regentschaft wurden weitere 2600 Menschen vertrieben. Im dreiundzwanzigsten Jahre Nebukadnezars Regimes führte

Nebukadnezar II. weitere 1800 Juden in die Gefangenschaft.

Es wurden vor allem jene Juden deportiert, die spezielle Berufe innehatten und oder über spezifisches Wissen verfügten. Durch dieses Wissen und die erworbenen Erfahrungen profitierte das babylonische Königreich von ihnen.

Historischen Quellen zufolge wird die Zahl der nach Babylon vertriebenen Juden auf 6.000 bis 10.000 Männer und Frauen geschätzt. Dies war ein großer Verlust nach den Maßstäben der damaligen Zeit für so ein kleines Volk wie das Jüdische.

Zur gleichen Zeit kontrollierten die Babylonier die Länder Kurdistans (Obermesopotamien) und Persien. Die Regierungszeit von König Nebukadnezar II. dauerte 42 Jahre. Das war der erste enge Kontakt zwischen den kurdischen und jüdischen Völkern.

Ein kurdisch-jüdischer Rabbi (li.) zusammen mit Azad Miran

Juden und Kurden lebten in dieser Zeit in friedlicher Kooperation zusammen bis zur Ankunft des Islams und der Eroberung von Persien und Kurdistan.

Von Ungerechtigkeit, Verfolgung und Unterdrückung der Juden in Kurdistan wird bis dahin nicht berichtet.

Da die Beziehung zwischen den beiden Völkern freundlich war, beeinflussten sie sich in ihrer weiteren Entwicklung gegenseitig.

Aus dieser Entwicklung ging die erste Rabbinerin in der Geschichte des Judentums aus Kurdistan hervor. Sie wurde auf Kurdisch "Sinaz Barzani" Asenath Barzani genannt.

Asenath Barzani wurde in Mosul im Jahre 1550 geboren und starb im Jahre 1670 n. Chr. Aus ihren Schreiben kennen wir ihre Beherrschung der hebräischen Sprache, ihre Kenntnis des jüdischen Gesetzes und der jüdischen Gesetzgebung (Talmud).

Sinaz ist die Tochter des jüdischen Rabbiners "Shmuel Barzani"

Sie heiratete den Rabbiner "Yaqoub Mizrahi". Dieser studierte und leitete eine jüdische Religionsschule in der Stadt Amadiyah in Südkurdistan. Nach dem Tod ihres Mannes übernahm sie selbst die Präsidentschaft dieser Schule. Neben ihrer Arbeit begann sie hier Verwaltung zu studieren, bis sie Professorin und leitende Wissenschaftlerin wurde.

Sinaz Barzani gilt als eine der berühmtesten Heldinnen in der Geschichte der orientalischen Juden, die Sverdim genannt werden. Nicht nur das, sondern auch, weil sie die erste Erzieherin in der gesamten jüdischen Geschichte ist, nimmt sie eine bedeutende historische und moralische Position in der jüdischen Gemeinde ein.

Es gibt andere jüdische Persönlichkeiten und Prominente aus Barzan, die wichtigen Positionen in dem heutigen Staat Israel einnahmen.

Ein weiteres Beispiel ist Moshe Barzani, der bei vielen israelischen Regierungen und Parteien ein leitender Berater (Menachem Begin), ehemaliger israelischer Premierminister und Vorsitzender der israelischen Likud-Partei war.

Einer von vielen kurdischen

IDF-Offizieren

Nach seiner Hinrichtung durch britische Kolonialbehörden wurde „Moshe Barzani“ auf dem Ölberg in Jerusalem beerdigt. Neben ihm wurde später sein Freund, der israelische Ministerpräsident Menachem Begin beerdigt.

Der jüdische Präsenz in Babel und Kurdistan führte unserer Meinung nach zu dem wichtigsten Ereignis in der Geschichte des jüdischen Volkes. Die jüdische Religion, die auf der Tora gründet, besteht aus fünf Büchern.

Das wichtigste Buch unter ihnen ist das Erste Buch. Dieses nennt man "Genesis".

Es stammt vollständig aus dem sumerischen "Gilgamesch" - Epos.

Ezra der Schriftsteller ist der Autor dieses Buches und hat es in mehreren Stufen (Phasen) niedergeschrieben. Somit ist es kein himmlisches Buch, wie es einige unwissende Muslime behaupten.

Zweitens ist die jüdische Religion keine monotheistische Religion. Denn die Einheit der Schöpfung, wie mancher Glaube, wird in der “Tora“ anderes dargestellt. Hier sind zwölf Gottheiten erwähnt und über diese Götter, befindet sich eine Gottheit namens „Jahwe“, die die Gottheit der Gottheiten ist.

Von der zoroastrischen Religion wurden die Juden beeinflusst, so dass der „Talmud“ viele Elemente des Zoroastrismus widerspiegelt.

Die Einflussnahme der zoroastrischen Gesetzgebung im Talmod lässt keinen Zweifel daran, dass es sich hier um die erste und größte kulturelle Verschmelzung zwischen den beiden Völkern im Laufe der Geschichte handelte.

Ein großer Teil der nach Babylon vertriebenen Juden, die als gefangenen Juden bezeichnet wurden, kehrten nach "Judäa und Samaria" zurück. Die Befreiung von der Versklavung der Babylonier erfolgte durch "Kyros", dem letzten Enkel der Könige des Mittani Reiches und dem König von Persien. Nachdem die Perser die Macht im Mittani Reich und Babylon übernahmen, dehnten sie später ihr Machtzentrum über das gesamte östliche Mittelmeer aus. 606 v. Chr. fielen die Städte Ninive und Babel 539 v.Chr. in ihre Hände.

Mit der arabischen Eroberung des sassanidischen (kurdischen) Staates im Jahre 634, welches ganz Kurdistan und Persien sowie der heutigen Irak-Region umfasst, verschlechterten sich die Bedingungen für die Juden erheblich. Dies war eine Folge der Politik religiöser und ethnischer Diskriminierung sowie rassistischer Maßnahmen, die die Araber gegen sie praktizierten. Demzufolge beschleunigte sich die jüdische Migrationsbewegung (aus Kurdistan, Persien, Mesopotamien). Eine beträchtliche Anzahl von Juden blieb jedoch in Kurdistan und verließ das Land erst mit der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948. Mit Gründung des Staates Israels wurden die Repressalien gegen die Juden und aus Angst vor der arabischen Rache (durch den arabisch-jüdischen Konflikt) heftiger.

Insbesondere durch die Machtübernahme der chauvinistischen Baath-Partei im Irak und in Syrien wanderten die verbliebenen Juden nach Israel aus.

Saladin – Ein Mann der Vergangenheit oder der Zukunft?

Saladin und Ibn Mimoun

Eckpfeiler der jüdisch-kurdischen Freundschaft im modernen Sinne.

Das Verhalten von Saladin und seine Maßnahmen haben meiner Meinung nach mit der islamischen Religion nichts zu tun.

Vielmehr denken wir, dass es der Inspiration seiner gesellschaftlichen und sozialen Erziehung zu verdanken ist, dass in Kurdistan, zu seiner Zeit, Armenier, Juden und Kurden gemeinsam lebten. Das erklärt auch, warum er 800 Armenier ohne Gegenleistung frei gelassen hat. Sein Aufruf an die Juden: „Zurück nach Jerusalem zukehren“, hat mehr Bedeutung und Gewicht, als die Anerkennung „Jerusalem als Hauptstadt der Juden“ durch den amerikanischen Präsidenten Donald Trump

Das kurdisch-jüdische Verhältnis hat nach der Befreiung Jerusalems im Jahr 1187 einen qualitativen Sprung erlebt und sich erheblich verstärkt. Diese Verstärkung ging von dem international bekannten kurdischen Ritter Saleh al-Din al-Ayyubi (Saladin der Ritter) aus.

Saladin führte und entschied die Schlacht von Hattin gegen Richard Löwenherz und seine Kreuzritter für sich.

Saladin war nicht nur ein erfahrener Feldherr, sondern auch ein erfahrener Staatsmann und Politiker.

Er kämpfte ehrenhaft gegen seine Feinde und ging human mit den gefangenen Kreuzrittern um. Einige Kurden warfen Saladin vor, er habe nichts für sein Volk getan. Bestimmt kann man Saladin kleine Missgeschicke anlasten, aber dies schmälert nicht seine historische Bedeutung als angesehene militärische und politische Figur nicht.

Das Erste, was Saladin nach der Befreiung der Stadt Jerusalem und ihrer Umgebung tat, war, dass er den Juden gestattete in ihre Häuser zurückzukehren und ihnen diese zurückgab.

Der Besuch ihres Eigentums in Jerusalem, ihrer religiösen Städte und ihrer Geschäfte war in der Zeit der Kreuzritter verboten.

Saladin begründete seine Entscheidung, die Juden nach Hause zurückkehren zulassen, so. „Der Grund dafür liegt darin, dass die Kreuzfahrer bei ihrer Besetzung Jerusalems, zuerst das Jüdische Viertel betraten. Somit die Juden die ersten Opfer waren. Und dadurch als Erster das Recht haben in ihrer Stadt zurückzukehren“.

Demzufolge kehrten die Juden in ihre Stadt und ihre befreiten Häuser zurück.

Weiter erkundigte sich Saladin nach den Gefangenen.

800 Armenier (Christen) wurden freigelassen, ohne Lösegeld zu zahlen, anders als im islamischen Recht geschrieben.

Saladins Beziehung zu den Juden in historischen Quellen:

1. - Die jüdische Enzyklopädie sagte über die Autorität von Saladin:

"In seiner Haltung gegenüber den Juden war er sehr tolerant und gab ein Dekret heraus, dass die Juden aufforderten, sich in Jerusalem niederzulassen.“

Er wird vom Rabbi Al-Harizi, der 1216 Jerusalem besuchte, erwähnt (Saladin war 1193 verstorben). Rabbi Al-Harizi fand eine bedeutende jüdische Gemeinde, bestehend aus Einwanderern aus Frankreich und Marokko und den Bewohnern von früheren Aschkelon vor.

2. - Musa Ibn Maimoon“Maimonides“, er sah in Saladin einen prominenten Anführer, obwohl Musa selbst einer der größten jüdischen Philosophen waren. Ibn al-Mali, einer der Berater von Saladin, war mit der Schwester von Ibn Mimoun verheiratet. Der Sohn von Ibn Mimoun war selbst mit der Schwester von Ibn al Mali verheiratet.

3- Der Pionier der europäischen Aufklärung (Voltaire) malte 1756 n. Chr. eine faszinierende und außergewöhnliche Darstellung der westlichen Kultur, zugunsten von Religion, als er schrieb und sagte:

"Wir haben erfahren, dass Saladin in seinem Testament befohlen hat, all seine weltlichen und geistigen „OPFER-Gaben- (Nächstenliebe) sollen zu gleichen Teilen an Muslime, Juden und Christen verteilen werden. Damit wollte er uns sagen, dass alle Menschen Brüder sind.

Saladin sah die Menschen hungern oder Schmerzen leiden und ihm war es egal, ob er Jude, Christ oder Muslim war.

Des Weiteren sagten der deutsche Schriftsteller und Philosoph Ephraim Lessing und der existenzielle französische Philosoph „Voltaire“ über Saladin:

„Uns wurde berichtet, dass Saladin nie einen Menschen wegen seiner Religion verfolgt hat.“

Was den deutschen Dichter und Dramatiker (Lessing) betrifft, schrieb dieser in seinem Stück „Natan al-Hakim“, welches im Jahre 1779 veröffentlicht wurde;

„Saladin war ein Besieger der Kreuzfahrer und ein aufgeklärter König“.

Das Zweite sehr wichtige in dieser Hinsicht ist, dass Saladin

Musa bin Maimoon erlaubte zum Judentum zu konvertieren, nachdem dieser in Cordoba, wo er geboren wurde, zum Islam zwangskonvertiert war.

Dies ist eine Verletzung der zwingenden Bestimmungen im Islam.

Wie jedem bekannt, der mit den Regeln des Abfalls im Islam vertraut ist, das die Bestrafung des Abtrünnigen, Mord ist.

Musa bin Maymun, geboren in der spanischen Stadt Córdoba, ist der Sohn des Arztes und Richters Maymun bin Youssef. Er gilt als der Größte, der großen Juden des Mittelalters und unter den Sprüchen der Juden steht ihr Sprichwort: "Es ist nicht erschienen Ein Mann wie Mose von den Tagen Mose bis Mose."

Musa Ibn Maymun bin Ubaidullah Gott Al-Qurtubi lebte zwischen (1135-1204) in Andalusien, wo er Muslim wurde. Danach zog er nach Marokko und anschließend nach Ägypten. Dort schloss er sich Saladin an und wurde sein Leibarzt.

Er verfasste einige der wichtigsten Bücher im gesamten jüdischen Erbe.

Von denen das Bekannteste "Das Zeichen der Verwirrung" ist.

In der Musa bin Maimoon die Rückkehr zu seiner ursprünglichen Religion gestattet wurde und er, vor der im Islam verhängten Todesstrafe geschützt war, gründete er zusammen mit Saladin den Eckpfeiler der jüdisch-kurdischen Freundschaft.

Somit stärkten sie die Beziehung zwischen den kurdischen und jüdischen Völkern.

Einige mögen von diesem Verhalten von Saladin, d.h. Toleranz gegenüber jemandem, der dem Islam abtrünnig ist, wie (Bin Maimoun), überrascht sein.

Woher kommt all diese Gnade, diese Toleranz?

Wir, die Kurden, sind nicht überrascht. Wir kennen die Quelle, welche von Saladin verehrt wurde

Saladin wuchs in einer multireligiösen Gesellschaft auf. Diese beinhaltete die kurdische-mesopotamischen Kultur, die aus dem religiösen Erbe von Al-Azdan'i und Zoroastrianismus stammt.

Zu deren Grundwerten und Wurzeln die Toleranz und des Zusammenlebens verschiedener Völker zählt.

Ein wesentlicher Bestandteil der Kultur ist es, Extremismus und Identitätsmord abzulehnen.

Die jüdisch-kurdischen Beziehungen heute?

Trotz dieser guten, soliden und alten Grundlage ist die Beziehung zwischen den beiden Völkern, den Kurden und Juden für einen langen Zeitraum eingefroren. Dies lag außerhalb der Macht beider Völker und wurde von äußeren Umständen erzwungen. Unverständlicherweise können wir seit der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 keine Verbesserung der Beziehungen zwischen den beiden Völkern feststellen.

Unserer Meinung nach, gibt es eine Reihe objektiver und subjektiver Gründe, die dies verhindern.

Wir glauben zu wissen, wer oder was das verursacht. Die größte Verantwortung liegt auf der israelischen Seite und wir werden später darauf eingehen. Aus mehreren Gründen war es für die kurdische Befreiungsbewegung schwierig eine Beziehung zum Staat Israel aufzunehmen.

Die Gründe sind:

- Die Entfernung Israels von den Grenzen Kurdistans.

- Israel unterhält enge Beziehungen zu zwei Ländern, die die Region Kurdistan und das kurdische Volk geteilt haben (Iran und Türkei sind die Erzfeinde der Kurden)

- Israel hat das Gefühl, dass es die Kurden nicht braucht, weil es insbesondere vom Westen und der USA, politische und militärische Unterstützung erhalten hat und erhält

- Israel versuchte nur, Beziehungen zu den Regierungen der Region aufzubauen, nicht aber zu den Menschen(Völkern) in der Region, diese wurden vernachlässigt (was ein Fehler war und ist)

- Die Kurden befürchteten die Reaktion der Islamisten (Araber, Türken und Perser), aber diese Angst hat nachgelassen oder ist unbegründet

- Die Kurden versuchten, sich vom Vorwurf der Gründung eines zweiten Israels in der Region zu distanzieren und deshalb wagte die kurdische Linke es nicht, normale Beziehungen zur israelischen Linken aufzubauen. Insbesondere der Kommunistischen Partei Israels (Rakah), bis hin zur israelischen Arbeiterpartei.

Die Frage! ist nun:

Gibt es eine Möglichkeit, diese Beziehung zu erneuern, zu stärken und

neue Horizonte dafür zu eröffnen?

Wir haben gesehen, dass es eine Möglichkeit gibt, diese Beziehung zu erneuern und ihre Beziehungen auf eine Weise zu stärken, die den kurdischen und jüdischen Völkern dient.

Erstens müssen wir Vertrauen zwischen der Nationalen Befreiungsbewegung Kurdistans und dem Staat Israel aufbauen.

Das muss ein ernsthafter politischer Wille sein. Diese mutigen Schritte von beiden Seiten aus zu unternehmen.

Israel muss aus bestehenden Denkmustern ausbrechen und die Kurden als ein Volk anerkennen, die für eine politische Lösung ihres Problems kämpfen, anstatt Kurdistan als humanitäres Thema zu betrachten. Israel muss strategisch weitreichend denken.

Strategisch erhalten die Kurden ihre nationalen Rechte, wenn sie sich in Form von Verbänden in den vier Ländern vertreten.

Ideal wäre die Gründung eines unabhängigen kurdischen Staates, was im Interesse des jüdischen Volkes und des Staates Israel liegt.

Wie das?

Weil Israel in einer feindlichen Umgebung lebt, genau wie eine kleine Insel inmitten einer rauen See.

Angesicht der geringen Größe Israels und seiner kleinen Bevölkerung kann die Militärmacht Israel auf Dauer nicht schützen.

Auch auf die amerikanische Stärke, die Israel heute schützt, kann es sich nicht ewig verlassen.

Das Leben des jüdischen Volkes sollte nicht von der amerikanischen Macht abhängig sein.

Friedensabkommen mit den arabischen Nachbarländern Israels wie Ägypten und Jordanien sind kein Garant für Israels Schutz.

Auch der arabische Konflikt mit den Juden, der einen historischen Weg voller Schmerzen und Blut zeigt, wird Israel weiterhin schwächen.

Unserer Meinung nach können beide Seiten dies nicht überwinden, sondern im Gegenteil, die Barrieren haben sich im Laufe der Zeit immer weiter vergrößert. Für Araber ist das Problem die Existenz Israels, nicht seine Grenzen. Sie lehnten/lehnen die Existenz des Staates Israel ab.

Israel wird von den Türken aufgrund des Einflusses auf das Erbe der arabisch-islamischen Kultur gehasst und geächtet. Sie sind der Ansicht, dass die Juden einen Teil ihres Eigentums (das Eigentum des Osmanischen Reiches) beschlagnahmt haben. Das Gleiche gilt für die Perser, unabhängig davon, wer den Iran regiert. Die Kurden sind die einzigen Menschen im Nahen Osten, die keine Feindseligkeit gegenüber den Juden habe. Auch historisch gab es keinen Konflikt zwischen den beiden Völkern. Daher stehen die Kurden in keinem Wettbewerb zu dem Staat Israel und suchen keine Führung.

Andererseits müssen die Verantwortlichen der Kurdischen Nationalen Befreiungsbewegung ihre Furcht überwinden. Es gilt normale Beziehungen zum Staat Israel aufzubauen, weil Israel kein Feind des kurdischen Volkes war und sie unserer Meinung nach auch in Zukunft nicht sein werden. Ist es nicht seltsam, dass die Feinde der Kurden seit 60 Jahren und länger, normale Beziehungen zu Israel haben?

Wie der Schah, die Türkei und der Iran; warum verzichten die kurdischen Führer darauf? Die kurdischen und jüdischen Parteien müssen erkennen, dass jede Beziehung Geben und Nehmen bedeutet.

06-2020

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Referenzen:

1 - The Torah Book - Arabic translation more than a thousand years old.

Achieve and submit: a. Dr.. Suhail Zakar

First Edition - Damascus 2007

2- Book: The Truth of the Babylonian Exile.

Author: Fadel Al-Ribai

Publishing house: Road of Knowledge Library - 2011.

3- Stanford Encyclopedia of Philosophy.

Professor: Dr. Kenneth will live.

Lecturer in the Department of Philosophy and a specialist in Jewish philosophy.

Translation: Sarah Al-Luhaidan.

Musa-Bin-Maimoun / /org.hekmah

 

Foto: Statue Saladins und Richard Löwemherz in Jerusalem


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Utilisateur:Djampa - User:Djampa / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)


Montag, 31 August 2020

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