„Wagner Force“ erwägt Lieferung fortgeschrittener Luftverteidigung an Hisbollah

„Wagner Force“ erwägt Lieferung fortgeschrittener Luftverteidigung an Hisbollah


Im Schatten des Gaza-Kriegs und zunehmender Grenzspannungen zu Israel, plant die russische „Wagner Force“ angeblich die Lieferung des SA-22 Luftverteidigungssystems an die Hisbollah, was die Sicherheitslage in der Region weiter komplizieren könnte.

„Wagner Force“ erwägt Lieferung fortgeschrittener Luftverteidigung an Hisbollah

Ein Bericht des Wall Street Journal legt nahe, dass die „Wagner Force“, eine private russische Militärgruppe, die Bereitstellung des hochentwickelten Luftverteidigungssystems SA-22 an die libanesische Hisbollah-Miliz in Betracht zieht. Dieser Schritt würde die militärische Landschaft im Nahen Osten entscheidend verändern und könnte weitreichende Folgen für die Sicherheit Israels und die Stabilität der Region haben.

Inmitten des blutigen Konflikts in Gaza und wachsender Spannungen an Israels Grenzen wird befürchtet, dass eine solche Ausrüstung der Hisbollah neue offensive und defensive Fähigkeiten verleihen könnte. Das SA-22 System, das in der Lage ist, Flugzeuge und Marschflugkörper abzufangen, würde nicht nur Israels Verteidigungsoperationen erschweren, sondern auch die Risiken für die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) signifikant erhöhen, insbesondere an der angespannten Nordfront.

Während offizielle Quellen in Washington noch keine Bestätigung über eine erfolgte Lieferung dieses Systems in den Libanon gegeben haben, wird berichtet, dass Gespräche zwischen der Wagner-Gruppe und der Hisbollah stattgefunden haben. Dieses Vorgehen könnte als eine Eskalation des russischen Engagements in der Region betrachtet werden und die militärische Balance in einem bereits angespannten Umfeld stören.

Bemerkenswert ist die bereits vorhandene Präsenz von Kräften der Wagner-Gruppe in Syrien, wo auch Hisbollah-Einheiten aktiv sind. Dies könnte die Verbindungslinien zwischen diesen Gruppen und die Möglichkeit einer weiteren militärischen Zusammenarbeit verstärken.

Die politische Dimension dieses möglichen Schrittes wurde bei einer gestrigen Diskussion der Vereinten Nationen über den Israel-Hamas-Krieg deutlich. Russlands UN-Botschafter Wassili Nebenzia kritisierte Israels Verteidigungshandlungen und unterstrich eine angebliche Heuchelei seitens der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten. Nebenzias Äußerungen, die Israel das Recht auf Selbstverteidigung absprechen, stehen im Gegensatz zu der Tatsache, dass Israel seit seinem Rückzug aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 nicht mehr als Besatzungsmacht gilt.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Freitag, 03 November 2023

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