Coronakrise: „Stay home“ gilt für Reiche und Arme

Coronakrise: „Stay home“ gilt für Reiche und Arme


Krankheiten treffen oft die ohnehin schon Armen. So sind von TBC, Malaria oder AIDS augerechnet die ärmsten Länder am stärksten betroffen.

Coronakrise: „Stay home“ gilt für Reiche und Arme

Von Aron Sperber

Corona trifft hingegen alle gleichermaßen und oft sogar die besonders Wohlhabenden, die auch besonders mobil waren, zuerst.

Reiche New Yorker hatten versucht, sich in abgelegene Luxus-Domizile auf Long Island zu flüchten und damit Corona genau dorthin eingeschleppt, wo man zwar abgeschiedener ist, man aber auch viel weniger medizinische Infrastruktur zur Verfügung hat.

Im Suffolk-County, wo die Superreichen ihre Villen haben, hat man mittlerweile (im Verhältnis zur Einwohnerzahl) die gleichen Zahlen wie in New York City.

„Stay home“ ist im Moment für alle ein guter Rat, egal wer und wo man gerade ist.

Warum der Passagier-Verkehr noch aufrecht erhalten werden muss, erschließt sich mir nicht. Urlauber sind ja wohl schon längst zurückgekehrt.

Unsinnig sind natürlich auch die Evakuierungs-Forderungen für Flüchtlinge, die sich auf den griechischen Inseln befinden.

Abgesehen davon, dass die Flüchtlinge von der Altersstruktur nicht zur Risikogruppe von Corona gehören, gilt für sie das Gleiche wie für reiche New Yorker.

Am besten schützt man sich und andere vor Corona, indem man auf unnötige Wege verzichtet. Solange nicht neue Flüchtlinge (oder deutsche Helfer) nachkommen, sind die Flüchtlinge auf den griechischen Inseln sogar relativ gut vor Corona geschützt.

Leider starten immer noch Boote von der Türkei aus, auch wenn die türkischen Staatsmedien frech behaupten, jene Boote würden aus der anderen Richtung gekommen:

"The Greek Coast Guard forced 26 asylum seekers Thursday into Turkish territorial waters off the Aegean coast, where they were rescued by Turkey.

Ten Congolese, eight Syrians, six from the Central African Republic and two Afghans, including children were rescued from a rubber boat off the coast of Kuşadası district in western Aydın province.

Asylum-seekers told Turkish authorities that they moved to Samos Island two days ago and were caught by the Greek coast guard who put them into a rubber boat to be left at sea."

(Daily Sabah English)

 


Autor: Aron Sperber
Bild Quelle: Oskar Aanmoen / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)


Samstag, 04 April 2020

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