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Kurswende in Washington: Politik oder Wahrheit?

Kurswende in Washington: Politik oder Wahrheit?


Rund anderthalb Jahre lang haben das Biden-Regime und seine Hofberichterstatter die Vermutung, Covid-19 könnte aus einem KP-chinesischen Biowaffenlabor entwischt sein, als Verschwörungstheorie gebrandmarkt. Doch gestern hat die US-Regierung eine Untersuchungskommission eingesetzt, um genau diese „Verschwörungstheorie“ zu beweisen.

Kurswende in Washington: Politik oder Wahrheit?

Von Ramiro Fulano

Diese Entwicklung muss vor folgendem Hintergrund gesehen werden: Bereits im November 2019 waren Angestellte des Wuhan Institute of Virology - dem einzigen offiziell bekannten KP-chinesischen Bio-Labor der höchsten Sicherheitsstufe - mit Influenza-Symptomen erkrankt. Später kamen auch noch Pneumonien hinzu.

Diese Angestellten hatten an Corona-Viren geforscht, die man Fledermäusen in der freien Wildbahn entnommen hatte. Bei Corona-Viren, das sei noch einmal erwähnt, handelt es sich um Pathogene, die zumeist recht triviale Erkrankungen hervorrufen, die nur unter sehr ungewöhnlichen Umständen zum Tode führen. Ausnahmen wir MERS und Sars bestätigen diese Regel, denn diese beiden Atemwegserkrankungen sind auf durchaus ernstzunehmende Infektionen mit Corona-Viren zurückzuführen.

Die relativ leichte Übertragbarkeit vom Atemwegsinfekten ist natürlich auch der KP Chinas bekannt. Wenn man außerdem weiß, dass die KP Chinas in ihren staatseigenen Laboren an Bio-Waffen forscht - sei es auch nur, um derartige Angriffe abwehren zu können - sollte man die handelsüblichen Ursprungsgeschichten des Sars-CoV-II mit einer gewissen Grundskepsis betrachten: Die Pandemie soll ihr Epizentrum auf dem Viehmarkt der einzigen chinesischen Metropole mit Biowaffenlabor der Sicherheitsstufe 4 gehabt haben - wirklich?

Die Frage, ob es sich beim Pathogen der aktuellen Pandemie tatsächlich um eine Zoonose handelt - ob also ein natürliches Virus aus freien Stücken den Sprung über die Artengrenze Mensch-Fledermaus geschafft hat - oder ob ihm dabei von interessierten Stellen zweckdienlich geholfen wurde, drängt sich da auf. Zumindest, wenn man sein Gehirn nicht an der Garderobe der deutsch-chinesischen Handelskammer abgegeben hat.

Nun wurde genau diese Frage bereits ab Dezember 2019 immer wieder mit einem entschiedenen Nein beantwortet - vom Regime der chinesischen KP selbst sowie der notorisch korrumpierten Weltgesundheitsorganisation (WHO), einer UNO-Behörde, die einem auf Anfrage gerne alles bescheinigt, was man will, sofern die Kasse stimmt.

Diese beiden Organisationen - CCP und WHO - waren aus Sicht westlicher Medien genau jene Quellen, denen man und frau vertrauen und jedes Wort glauben durfte. Denn immerhin widersprachen sie Donald Trump. Und schon bald war die Frage, ob vielleicht nicht doch mehr als ein typischer Sprung über die Artengrenze hinter der Pandemie steckt, aus dem politisch akzeptablen Bewusstsein exkommuniziert. Die Wahrheit, das ist bekannt, ist das erste Opfer der Politik.

Anderthalb Jahre später und das Biden-Regime hat die Untersuchungskommission, die sein Vorgänger eingesetzt hatte, abbestellt und seinen eigenen Wahrheitsfindungsausschuss eingesetzt. Dessen Mandat darf man mit einer gewissen Skepsis betrachten, denn über die exzellenten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Peking und Peking-Joe (US-Präsident Biden) sowie seiner umtriebigen Familienangehörigen ist genug bekannt, um sich zu fragen, ob nicht das letztjährige „Hier ist nichts zu sehen, bitte weitergehen“-Resultat der WHO und ihrer CCP-Auftraggeber repliziert werden soll.

Immerhin sah es zuletzt so aus, als ob das chinesische Bio-Waffen-Programm zumindest teilweise von Dr. Falsies, äh: Dr. Faucis Behörde, den National Institutes of Health (NIH), also durch US-Steuergelder, finanziert wurde. Natürlich ohne dass Amerikas führender Lockdown-Papst wusste, was er tat - zumindest offiziell nicht. Es gibt also ein gewisses regierungsamtliches Interesse, die Wahrheit so hübsch wie möglich aussehen zu lassen - auch wenn man dafür recht viel Makeup auf ein Schwein schmieren muss.

Doch selbst damit sind die USA dem moralischen Elendsviertel „Europa“ (= der EU) um Lichtjahre voraus. Insbesondere in Krautland stellt sich im Interesse florierender Wirtschaftsbeziehungen und zum Preis von ein paar CDU-Masken-Deals bekanntlich gar nicht erst die Frage nach dem Verursacher. Sollte sie aber, denn um zu wissen was hier geschehen ist - und um für die Zukunft gewappnet zu sein - muss man die Wahrheit kennen. Und zwar völlig unabhängig davon, ob sie politisch opportun erscheint, oder eben nicht.

Natürlich könnte eine an der Wahrheit und nichts als der Wahrheit interessierte Erforschung des bislang größten humanitären Desasters des 21. Jahrhunderts den „falschen Leuten“ recht geben. Es kann immerhin sein, dass Donald Trump sich mit seiner Meinung China lied, people died durchaus auf dem Boden der Tatsachen bewegte. Echter, tatsächlicher Tatsachen - nicht den Narrativen interessierter Stellen, denen der deutsch-chinesische Außenhandel mehr am Herzen liegt als drei Millionen Menschenleben; mindestens so viele Personen sind nämlich an oder mit Corona inzwischen weltweit gestorben.

Und die Folgen der Pandemie sind ja noch lange nicht ausgestanden. Der Westen ist auf absehbare Zeit ruiniert. Das liegt vielleicht weniger an Sars-CoV-II und mehr an der völlig inkompetenten Lockdown-Politik. Aber ohne Pandemie wäre es dazu nicht gekommen. Immerhin erlaubte die CCP Auslandsreisen ihrer Einwohner noch zu einem Zeitpunkt, als Wuhan - in seiner Funktion als Epizentrum der Katastrophe - bereits hermetisch abgeriegelt war.

Zur Eindämmung der Pandemie trug das sicher nicht bei. Auch wenn linksalternative Politikerinnen jederlei Geschlechts natürlich „wissen“, dass Pandemien nicht an Grenzen haltmachen. Was niemand je behauptet hat. Aber die Vektoren einer Pandemie lassen sich durchaus von Grenzen stoppen. Womit gesagt sein soll: Es wäre natürlich in die Zuständigkeit westlicher Regierungen gefallen, ihre Bevölkerung auch dann vor einer Bedrohung zu schützen, wenn die üblichen Verdächtigen das „rassistisch“ gefunden hätten.

Millionen Menschen sind erkrankt oder gestorben und ganze Volkswirtschaften auf absehbare Zeit ruiniert - würde man da nicht wissen wollen, wie es dazu kommen konnte? Das betrifft maßgeblich - und keineswegs ausschließlich - den Ursprung dieser Pandemie. Die CCP hat ab dem ersten Tag gemauert und gelogen. Sie hat Wissenschaftler und Mediziner in die Irre geführt und eine effektive Bekämpfung der Pandemie nach Kräften blockiert und verzögert. So etwas macht man nur, wenn man etwas zu vertuschen hat, siehe das Verhalten sowjetischer Behörden nach Tschernobyl. Auch damals war Politik wichtiger als die Wahrheit.

Doch in Krautland besteht überhaupt kein Interesse an der Wahrheit. Zu groß ist die Angst, etwas zu sehen, dass man nicht sehen möchte, weil es fürs eigene Bewusstsein - vor allem aber den eigenen Geldbeutel - sehr unbequeme Folgen haben könnte. Nicht auszudenken, wenn die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen - die den „Export-Weltmeister“ vergangener Zeiten zuletzt finanziell noch über Wasser hielten - unter der Wahrheit leiden! Eine Branche, in die ich momentan kein Geld mehr stecken würde, ist der deutsch-chinesische Außenhandel.

Abhängig davon, wieviel Wahrheit Bidens Washington sich traut, kann es passieren, dass Wirtschaftssanktionen gegen die VR China erlassen werden. Diese könnten auch die zumindest offiziell mit den USA verbündeten Staaten in der EU betreffen und den Handel mit bestimmten Wirtschaftsgütern, oder auch bestimmte Finanzdienstleistungen für die CCP, einschränken. Wenn sich die Bio-Labor-Theorie als wahr herausgestellt hat, wären angesichts des wirtschaftlichen und damit sozialen Schadens, den das chinesische Regime verursacht hat, auch Reparationsforderungen gegen die CCP zu klären - in einem Umfang, der VR Chinas Aufstieg zur Weltmacht um ein bis zwei Jahrzehnte zurückwerfen könnte.

Doch um all das zuletzt Genannte kann es im ersten Schritt nicht gehen. Sondern darum, die Wahrheit herauszufinden - um ihrer selbst willen. Ich glaube, dass sind wir uns selbst und etlichen Millionen Toten schuldig.


Autor: Ramiro Fulano
Bild Quelle: The White House, Public domain, via Wikimedia Commons


Freitag, 28 Mai 2021

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