Ein amerikanisches Trauerspiel

Ein amerikanisches Trauerspiel


Nach nicht einmal einem anderthalb Jahr im Amt zeigt sich, was für eine historische Fehlentscheidung die Ernennung von Joe Biden zum Spitzenkandidaten der Democrat Party war. Rund zweieinhalb weitere Jahre mit Joe Biden als Präsident liegen indes noch vor uns.

Ein amerikanisches Trauerspiel

Von Ramiro Fulano

Meine Damen und Herren, es ist nicht schön mitanzusehen, was derzeit im Weißen Haus geschieht. Gestern Abend z.B. trafen sich die Spitzen des politischen Establishments in geselliger Runde im Festsaal des Amts- und Wohnsitzes des amerikanischen Präsidenten. Und während die Funktionäre und Honoratioren der Democrat Party und ihres Deep States scheinbar sorglos und angeregt plauderten, wie es so nur Amerikaner jederlei Geschlechts können, schlich sich - scheinbar unbemerkt von hinter einer Palme - ein älterer Herr in den Raum. Dazu klimperte jemand die vertrauten Noten von „Hail to the Chief“ auf dem Klavier, ohne, dass etwas passierte - die Melodie hing verloren im Raum wie in einem Best Western Hotel einer mittelamerikanischen Metropole und nicht wie im Weißen Haus.

Die fröhliche Runde bemerkte ihn kaum, als Joe Biden in seiner Funktion als POTUS, als Präsident der USA und angeblich mächtigster Mensch der westlichen Welt, hinter den Fahnen mit seinem Amtssiegel zum Vorschein kam und sich langsam und mit unsicheren Schritten durch einen Raum voller Menschen bewegte - seinen Gästen, die ihm einer nach dem anderen den Rücken zukehrten. Inzwischen klimperte das Klavier etwas lauter, wie in einem verzweifelten Versuch, die Anwesenden darauf aufmerksam zu machen, dass der POTUS nun tatsächlich unter ihnen weilte.

Aber weiterhin geschah nichts. Der inzwischen etwas verloren wirkende Senior näherte sich einer größeren Gruppe von Parteifreunden jederlei Geschlechts, für die der Ex-POTUS und ehemalige Vorgesetzte Bidens bereits den Sozialsonnenschein und die Beliebtheitskönigin spielte. Barack Obama gefiel sich wie so oft in der Rolle seines Lebens - als Home-Coming-Queen, die hier und da Freunde und Bekannte begrüßte und Kusshändchen austeilte. Uncle Joe stand derweil wie ein Außenseiter am Rand und starrte geistesabwesend in die Luft. Seine Gäste zeigten dem sogenannten POTUS die kalte Schulter, schnitten ihn, behandelten wie Luft. Manche ignorierten ihn nicht mal.

Es ist das eine, einem Amtsinhaber klarzumachen, dass er der falsche Mensch am falschen Ort ist. Es ist ganz etwas anderes, einen hilflosen und mit seiner Lage vollständig überforderten älteren Herren in seinen eigenen vier Wänden wie einen unangenehmen Geruch zu behandeln. Aber so sind die Manieren jener, die Joe Biden in Amt und Würden gebracht hatten - wenngleich höchstwahrscheinlich (hoffentlich!) nicht an die Macht. Und dabei heißt es doch immer, kein Mensch sei illegal, liebe Linke.

Noch immer gab der glücklose Senior nicht auf: Er legte seine Hand auf die Schulter seines Amtsvorgängers und ehemaligen Vorgesetzten wie um ihn zu zwingen, seine Gegenwart einzugestehen. Niemandem kann diese impotente Geste entgangen sein, aber die fröhliche Runde plauderte weiter - so scheinbar vergnügt und angeregt, wie es nur Amerikaner können. Der angeblich mächtigste Mann der Welt wurde weiterhin nach Kräften ignoriert - in seinem eigenen Wohnzimmer. Sie glauben es nicht? Sehen Sie selbst die Ausschnitte aus Tucker Carlsons „Tonight“ Show.

Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass Bidens Tage gezählt sind. Die Frage ist nur, auf welchem Weg das politische Washington den bislang größten Betriebsunfall seine bald 250-jährigen, überwiegend stolzen Geschichte entsorgen wird.

https://www.youtube.com/watch?v=j58Bx0Ebppw


Autor: Ramiro Fulano
Bild Quelle: The White House, Public domain, via Wikimedia Commons


Freitag, 08 April 2022

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